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vermessen  

1ver|mẹs|sen <st. V.; hat> [mhd. vermeʒʒen, ahd. farmeʒʒan; 3: eigtl. = das Maß seiner Kraft zu hoch ansetzen]:

1.etw. genau in seinen Maßen festlegen: Land, einen Bauplatz v.


2.<v. + sich> falsch messen; (1); sich beim Messen (1) irren: hast du dich vermessen?


3. <v. + sich> (geh.) etw. Unangemessenes [mit Überheblichkeit] tun od. sagen: er vermaß sich, ihr zu widersprechen.


2ver|mẹs|sen <Adj.> [mhd. vermeʒʒan, ahd. farmeʒʒan] (geh.): sich überheblich auf die eigenen Kräfte od. auf das Glück verlassend: ich habe eine -e Bitte; das wäre zu v.!; eine v. klingende Behauptung.
vermessen  

ausmessen, abmessen, bemessen, berechnen, bestimmen; (Technik): dimensionieren.
[1vermessen]
[vermessener, vermessene, vermessenes, vermessenen, vermessenem, vermessenerer, vermessenere, vermesseneres, vermesseneren, vermessenerem, vermessenster, vermessenste, vermessenstes, vermessensten, vermessenstem]

anmaßend, eingebildet, herablassend, hochmütig, stolz, überheblich, von sich überzeugt; (abwertend): arrogant, großspurig, selbstgefällig, selbstherrlich, voller Dünkel, von sich eingenommen; (ugs. abwertend): aufgeblasen.
[2vermessen]
[vermessener, vermessene, vermessenes, vermessenen, vermessenem, vermessenerer, vermessenere, vermesseneres, vermesseneren, vermessenerem, vermessenster, vermessenste, vermessenstes, vermessensten, vermessenstem]

sich anmaßen, die Dreistigkeit/Frechheit/Kühnheit besitzen, sich erlauben, in Anspruch nehmen, sich nicht scheuen, nicht zurückschrecken, sich unterstehen, wagen; (geh.): sich erdreisten, sich erfrechen, sich erkühnen, sich versteigen; (geh. abwertend): sich nicht entblöden.
[1vermessen, sich]
[sich vermessen, vermessener, vermessene, vermessenes, vermessenen, vermessenem, vermessenerer, vermessenere, vermesseneres, vermesseneren, vermessenerem, vermessenster, vermessenste, vermessenstes, vermessensten, vermessenstem, 1vermessen sich]
vermessen  

1ver|mẹs|sen <st. V.; hat> [mhd. vermeʒʒen, ahd. farmeʒʒan; 3: eigtl. = das Maß seiner Kraft zu hoch ansetzen]:

1.etw. genau in seinen Maßen festlegen: Land, einen Bauplatz v.


2.<v. + sich> falsch messen; (1)sich beim Messen (1) irren: hast du dich vermessen?


3. <v. + sich> (geh.) etw. Unangemessenes [mit Überheblichkeit] tun od. sagen: er vermaß sich, ihr zu widersprechen.


2ver|mẹs|sen <Adj.> [mhd. vermeʒʒan, ahd. farmeʒʒan] (geh.): sich überheblich auf die eigenen Kräfte od. auf das Glück verlassend: ich habe eine -e Bitte; das wäre zu v.!; eine v. klingende Behauptung.
vermessen  

Adj. [mhd. , ahd. ] (geh.): sich überheblich auf die eigenen Kräfte od. auf das Glück verlassend: ich habe eine -e Bitte; das wäre zu v.!; eine v. klingende Behauptung.
vermessen  

adj.
<V. 183; hat>
1 <V.t.> genau ausmessen (Land); der Ingenieur vermißt/ vermisst den neuen Bauabschnitt
2 <V.refl.> sich ~ <geh.> sich erkühnen, sich erdreisten; wie kannst du dich ~, zu sagen, dass …
[ver'mes·sen1]
[vermessener, vermessene, vermessenes, vermessenen, vermessenem, vermessenerer, vermessenere, vermesseneres, vermesseneren, vermessenerem, vermessenster, vermessenste, vermessenstes, vermessensten, vermessenstem]

adj.
<Adj.> anmaßend, überheblich; tollkühn; es ist ~, zu behaupten, man könne … [<mhd. vermezzen <ahd. firmezzan „falsch messen; das Maß einer Kraft zu hoch anschlagen, sich überschätzen“]
[ver'mes·sen2]
[vermessener, vermessene, vermessenes, vermessenen, vermessenem, vermessenerer, vermessenere, vermesseneres, vermesseneren, vermessenerem, vermessenster, vermessenste, vermessenstes, vermessensten, vermessenstem]