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verpflichten  

ver|pflịch|ten <sw. V.; hat> [mhd. verphlichten]:

1.a)durch eine bindende Zusage auf etw. festlegen; versprechen lassen, etw. zu tun: Beamte auf die Verfassung v.; jmdn. feierlich, durch Eid v.; jmdn. zu Stillschweigen v.; sie hat ihn dazu/(selten:) darauf verpflichtet, die Aufsicht zu übernehmen;

b)<v. + sich> etw. ganz fest zusagen; versprechen, etw. zu tun: sich vertraglich v., die Arbeit zu übernehmen; er hat sich, er ist zu dieser Zahlung verpflichtet.



2.a)für eine bestimmte, bes. eine künstlerische Tätigkeit einstellen, unter Vertrag nehmen; engagieren (2 a) : die Sängerin ans Stadttheater, nach Berlin v.; er wurde auf drei Jahre für dieses Amt, als Trainer verpflichtet;

b)<v. + sich> sich für eine bestimmte, bes. eine künstlerische Tätigkeit vertraglich binden: er hat sich auf, für drei Jahre verpflichtet.



3.jmdm. als Pflicht auferlegen; ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte Handlungsweise erforderlich machen, von jmdm. verlangen: sein Eid verpflichtet ihn zum Gehorsam; der Kauf des ersten Bandes verpflichtet zur Abnahme des gesamten Werks; er fühlte sich verpflichtet, ihr zu helfen; gesetzlich, moralisch, vertraglich zu etw. verpflichtet sein; das verpflichtet dich zu nichts; ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet (bin Ihnen Dank schuldig); ich bin, fühle mich ihr verpflichtet (ich bin ihr etwas schuldig); verpflichtende Grundsätze; ein den humanistischen Traditionen verpflichteter Präsident.
verpflichten  

ver|pflịch|ten, sich verpflichten; sie ist mir verpflichtet
verpflichten  


1. als Aufgabe stellen, anordnen, anweisen, bestimmen, schwören lassen, unter Eid nehmen, veranlassen, vereidigen, verfügen, verordnen; (österr.): angeloben; (geh.): auferlegen, heißen; (schweiz., sonst geh.): in Pflicht nehmen.

2. anstellen, Arbeit geben, beschäftigen, einschalten, einsetzen, einstellen, engagieren, ernennen, unter Vertrag nehmen, vertraglich binden; (ugs.): anheuern; (veraltet): dingen.

3. binden, eine Bindung/Verpflichtung eingehen, erforderlich machen, festlegen, sich verpflichtet fühlen; (österr., schweiz. Amtsspr.): verhalten.

[verpflichten]
[verpflichte, verpflichtest, verpflichtet, verpflichtete, verpflichtetest, verpflichteten, verpflichtetet, verpflicht, verpflichtend]


1. annehmen, bestätigen, einwilligen, fest versprechen/zusagen, geloben, sein Wort geben, verbindlich zusagen, sich verbürgen; (ugs.): sich festnageln; (emotional): tausend Eide schwören; (veraltet): sich verschwören; (Jargon): sich committen.

2. sich vertraglich binden; (Buchw.): subskribieren.

[verpflichten, sich]
[sich verpflichten, verpflichte, verpflichtest, verpflichtet, verpflichtete, verpflichtetest, verpflichteten, verpflichtetet, verpflicht, verpflichtend, verpflichten sich]
verpflichten  

ver|pflịch|ten <sw. V.; hat> [mhd. verphlichten]:

1.
a)durch eine bindende Zusage auf etw. festlegen; versprechen lassen, etw. zu tun: Beamte auf die Verfassung v.; jmdn. feierlich, durch Eid v.; jmdn. zu Stillschweigen v.; sie hat ihn dazu/(selten:) darauf verpflichtet, die Aufsicht zu übernehmen;

b)<v. + sich> etw. ganz fest zusagen; versprechen, etw. zu tun: sich vertraglich v., die Arbeit zu übernehmen; er hat sich, er ist zu dieser Zahlung verpflichtet.



2.
a)für eine bestimmte, bes. eine künstlerische Tätigkeit einstellen, unter Vertrag nehmen; engagieren (2 a): die Sängerin ans Stadttheater, nach Berlin v.; er wurde auf drei Jahre für dieses Amt, als Trainer verpflichtet;

b)<v. + sich> sich für eine bestimmte, bes. eine künstlerische Tätigkeit vertraglich binden: er hat sich auf, für drei Jahre verpflichtet.



3.jmdm. als Pflicht auferlegen; ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte Handlungsweise erforderlich machen, von jmdm. verlangen: sein Eid verpflichtet ihn zum Gehorsam; der Kauf des ersten Bandes verpflichtet zur Abnahme des gesamten Werks; er fühlte sich verpflichtet, ihr zu helfen; gesetzlich, moralisch, vertraglich zu etw. verpflichtet sein; das verpflichtet dich zu nichts; ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet (bin Ihnen Dank schuldig); ich bin, fühle mich ihr verpflichtet (ich bin ihr etwas schuldig); verpflichtende Grundsätze; ein den humanistischen Traditionen verpflichteter Präsident.
verpflichten  

[sw. V.; hat] [mhd. verphlichten]: 1. a) durch eine bindende Zusage auf etw. festlegen; versprechen lassen, etw. zu tun: jmdn. feierlich, durch Eid v.; Beamte auf die Verfassung v.; jmdn. zu Stillschweigen v.; sie hat ihn dazu/(selten:) darauf verpflichtet, die Aufsicht zu übernehmen; b) [v. + sich] etw. ganz fest zusagen; versprechen, etw. zu tun: sich vertraglich v., die Arbeit zu übernehmen; er hat sich, er ist zu dieser Zahlung verpflichtet. 2. a) für eine bestimmte, bes. eine künstlerische Tätigkeit einstellen, unter Vertrag nehmen; engagieren (2 a): die Sängerin ans Stadttheater, nach Berlin v.; er wurde auf drei Jahre für dieses Amt, als Trainer verpflichtet; b) [v. + sich] sich für eine bestimmte, bes. eine künstlerische Tätigkeit vertraglich binden: er hat sich auf, für drei Jahre verpflichtet. 3. jmdm. als Pflicht auferlegen; ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte Handlungsweise erforderlich machen, von jmdm. verlangen: sein Eid verpflichtet ihn zum Gehorsam; der Kauf des ersten Bandes verpflichtet zur Abnahme des gesamten Werks; er fühlte sich verpflichtet, ihr zu helfen; gesetzlich, moralisch, vertraglich zu etw. verpflichtet sein; das verpflichtet dich zu nichts; ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet (bin Ihnen Dank schuldig); ich bin, fühle mich ihr verpflichtet (ich bin ihr etwas schuldig); verpflichtende Grundsätze; ein den humanistischen Traditionen verpflichteter Präsident.
verpflichten  

(sich) festlegen, (sich) zu etwas bekennen, (sich) zu etwas verpflichten
[festlegen, bekennen]
verpflichten  

v.
<V.t.; hat>
1 jmdn. ~ jmdm. eine Pflicht auferlegen; sich ~, etwas zu tun versprechen, etwas zu tun;
2 Beamte auf die Verfassung ~ B. darauf vereidigen, ihre Pflicht der V. gemäß zu erfüllen; jmdn. für, <od.> zu etwas ~ jmdm. die Pflicht auferlegen, etwas zu tun, jmdn. für eine Arbeit, eine Leistung in Dienst nehmen; einen Schauspieler für eine Rolle, für die nächste Spielzeit ~
3 ~de Zusage bindende Z.; sich jmdm. verpflichtet fühlen das Gefühl haben, jmdm. Dank, eine Gegenleistung zu schulden; ich fühle mich verpflichtet, ihm das zu sagen ich habe das Gefühl, dass ich es ihm sagen muss; verpflichtet sein, etwas zu tun die Pflicht haben, etwas zu tun, etwas tun müssen; ich bin ihm sehr verpflichtet ich verdanke ihm viel; ich bin vertraglich verpflichtet, das zu tun; ich bin Ihnen (für Ihre Hilfe) sehr zu Dank verpflichtet ich bin Ihnen großen Dank schuldig, ich bin Ihnen sehr dankbar; ich bin zum Schweigen, zum Sprechen verpflichtet
[ver'pflich·ten]
[verpflichte, verpflichtest, verpflichtet, verpflichten, verpflichtete, verpflichtetest, verpflichteten, verpflichtetet, verpflicht, verpflichtet, verpflichtend]