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versäumen  

ver|säu|men <sw. V.; hat> [mhd. versūmen, ahd. firsūmen, zu ↑ 2säumen ]:

1.a)verpassen (1 a) : den Zug, die Bahn v.; sie hat den richtigen Zeitpunkt versäumt;

b)nicht wahrnehmen, nicht besuchen, nicht dabei sein: einen wichtigen Termin, eine Verabredung v.; er hat ziemlich lange den Unterricht versäumt;

c)unterlassen; nicht erfüllen, nicht tun: seine Pflicht, seine Aufgaben v.; sie versäumte nicht, die Verdienste ihres Vorgängers zu würdigen; <subst. 2. Part.:> Versäumtes nachholen;

d)ungenutzt vorübergehen lassen; verpassen (1 b) : eine gute Gelegenheit, sein Glück v.; wir haben viel Zeit versäumt; er will nichts v.; du hast nichts versäumt (nichts Wichtiges ist geschehen); sie hat Angst, etwas zu v.; die schönsten Jahre seines Lebens v.; gestern hast du was versäumt (hast du dir etwas Wichtiges entgehen lassen); nach dem 1 : 0 versäumte es die Mannschaft, ihren Vorsprung auszubauen.



2.<v. + sich> (landsch.) sich zu lange mit etw. aufhalten, bei etw. verweilen: sie hat sich bei der Arbeit versäumt.
versäumen  

ver|säu|men
versäumen  

a) auslassen, sich entgehen lassen, ungenutzt lassen, verfehlen, verpassen; (ugs.): verschlafen, verschwitzen; (salopp): verpennen.

b) vergessen, verschwitzen; (ugs.): schwänzen; (ugs., meist abwertend): verbummeln.

c) unterlassen; (geh.): sich entziehen, verfehlen; (ugs.): bleiben/sein lassen; (ugs. abwertend): sich drücken; (Papierdt.): verabsäumen.

[versäumen]
[versäume, versäumst, versäumt, versäumte, versäumtest, versäumten, versäumtet, versäumest, versäumet, versäum, versäumend, versaeumen]
versäumen  

ver|säu|men <sw. V.; hat> [mhd. versūmen, ahd. firsūmen, zu ↑ 2säumen]:

1.
a)verpassen (1 a): den Zug, die Bahn v.; sie hat den richtigen Zeitpunkt versäumt;

b)nicht wahrnehmen, nicht besuchen, nicht dabei sein: einen wichtigen Termin, eine Verabredung v.; er hat ziemlich lange den Unterricht versäumt;

c)unterlassen; nicht erfüllen, nicht tun: seine Pflicht, seine Aufgaben v.; sie versäumte nicht, die Verdienste ihres Vorgängers zu würdigen; <subst. 2. Part.:> Versäumtes nachholen;

d)ungenutzt vorübergehen lassen; verpassen (1 b): eine gute Gelegenheit, sein Glück v.; wir haben viel Zeit versäumt; er will nichts v.; du hast nichts versäumt (nichts Wichtiges ist geschehen); sie hat Angst, etwas zu v.; die schönsten Jahre seines Lebens v.; gestern hast du was versäumt (hast du dir etwas Wichtiges entgehen lassen); nach dem 1 : 0 versäumte es die Mannschaft, ihren Vorsprung auszubauen.



2.<v. + sich> (landsch.) sich zu lange mit etw. aufhalten, bei etw. verweilen: sie hat sich bei der Arbeit versäumt.
versäumen  

[sw. V.; hat] [mhd. versumen, ahd. firsumen, zu 2säumen]: 1. a) verpassen (1 a): den Zug, die Bahn v.; sie hat den richtigen Zeitpunkt versäumt; b) nicht wahrnehmen, nicht besuchen, nicht dabei sein: einen wichtigen Termin, eine Verabredung v.; er hat ziemlich lange den Unterricht versäumt; c) unterlassen; nicht erfüllen, nicht tun: seine Pflicht, seine Aufgaben v.; sie versäumte nicht, die Verdienste ihres Vorgängers zu würdigen; [subst. 2. Part.:] Versäumtes nachholen; d) ungenutzt vorübergehen lassen; verpassen (1 b): eine gute Gelegenheit, sein Glück v.; wir haben viel Zeit versäumt; er will nichts v.; du hast nichts versäumt (nichts Wichtiges ist geschehen); sie hat Angst, etwas zu v.; gestern hast du was versäumt (hast du dir etwas Wichtiges entgehen lassen); die schönsten Jahre seines Lebens v.; nach dem 1:0 versäumte es die Mannschaft, ihren Vorsprung auszubauen. 2. [v. + sich] (landsch.) sich zu lange mit etw. aufhalten, bei etw. verweilen: sie hat sich bei der Arbeit versäumt.
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v.
<V.t.; hat> außer Acht lassen, nicht tun, nicht erfüllen (Pflicht); verpassen, nicht erreichen (Zeitpunkt, Zug); vorübergehen lassen (Gelegenheit, Zeit);<schweiz. a.> aufhalten; ich bin versäumt worden <schweiz.>; Frau X hat mich versäumt <schweiz.>; ich werde nicht ~, es zu tun ich werde es ganz bestimmt tun; Sie haben etwas versäumt Sie hätten dabei sein sollen, denn es war sehr schön; Sie haben nichts versäumt, wenn Sie den Film nicht gesehen haben der F. war nicht bes. schön, nicht bes. gut; ich habe den Anfang der Aufführung leider versäumt; die Schule, den Unterricht ~ nicht zur Schule gehen (können); wir haben schon zu viel Zeit versäumt; das Versäumte nachholen
[ver'säu·men]
[versäume, versäumst, versäumt, versäumen, versäumte, versäumtest, versäumten, versäumtet, versäumest, versäumet, versäum, versäumt, versäumend]