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versagen  

ver|sa|gen <sw. V.; hat> [mhd. versagen, ahd. farsagēn]:

1.a)das Geforderte, Erwartete nicht tun, leisten können, nicht erreichen; an etw. scheitern: bei einer Aufgabe, im Examen, im Leben völlig v.; die Schule, das Elternhaus, die Regierung hat kläglich, total versagt; hier versagte die ärztliche Kunst; <subst.:> das Versagen der Mannschaft nicht erklären können; das Unglück ist auf menschliches Versagen (menschliches Fehlverhalten) zurückzuführen;

b)plötzlich aufhören zu funktionieren, nicht mehr seine Funktion erfüllen: der Motor, der Revolver versagte; in der Kurve versagten die Bremsen; seine Muskeln versagten ihren Dienst; ihre Beine, Füße versagen (sie kann ihre Beine, Füße nicht mehr bewegen); sein Herz droht zu v.; vor Aufregung versagte ihre Stimme (konnte sie nicht mehr sprechen); <subst.:> technisches Versagen war schuld am Unfall.



2.(geh.) a)verweigern, nicht gewähren: jmdm. seine Hilfe, Unterstützung, seine Anerkennung, Zustimmung, den Gehorsam, eine Bitte, einen Wunsch v.; Kinder blieben uns versagt (konnten wir nicht bekommen); <auch unpers.:> es war uns versagt (nicht gestattet), diesen Raum zu betreten;

b)<v. + sich> auf etw. verzichten, es sich nicht gönnen, zugestehen: ich musste mir vieles, manchen Wunsch v.;

c)<v. + sich> sich für jmdn., etw. nicht zur Verfügung stellen, sich nicht zu etw. bereitfinden: die Bischöfe versagten sich der Reformation; sie versagte sich ihm (gab sich ihm nicht hin).

versagen  


1. a) ein Versager/eine Versagerin sein, enttäuschen, keinen Erfolg haben, sich nicht bewähren, nicht bewältigen/meistern/schaffen, scheitern, sein Ziel nicht erreichen, unfähig sein; (ugs.): auf der Strecke bleiben; (salopp): einbrechen; (bes. Jugendspr., salopp): es nicht bringen.

b) ausfallen, aussetzen, nicht mehr funktionieren/gehen; (ugs.): streiken; (südd., österr.): auslassen.

2. ablehnen, abschlagen, abweisen, ausschlagen, nicht gewähren, verweigern, vorenthalten, zurückweisen; (schweiz., sonst bildungsspr. veraltet): refüsieren.

[versagen]
[Versagens, versage, versagst, versagt, versagte, versagtest, versagten, versagtet, versagest, versaget, versag, versagend]

a) abgehen, ablassen, absehen von, außer Betracht lassen, fahren/fallen lassen, lassen, sich nicht gönnen/zugestehen, sich verbieten, verwerfen, verzichten; (geh.): entsagen, Abstand nehmen; (ugs.): sich verkneifen.

b) sich nicht bereit finden, sich nicht hingeben, sich nicht verführen lassen, sich nicht zur Verfügung stellen, sich verweigern.

[versagen, sich]
[sich versagen, Versagens, versage, versagst, versagt, versagte, versagtest, versagten, versagtet, versagest, versaget, versag, versagend, versagen sich]
versagen  

ver|sa|gen <sw. V.; hat> [mhd. versagen, ahd. farsagēn]:

1.
a)das Geforderte, Erwartete nicht tun, leisten können, nicht erreichen; an etw. scheitern: bei einer Aufgabe, im Examen, im Leben völlig v.; die Schule, das Elternhaus, die Regierung hat kläglich, total versagt; hier versagte die ärztliche Kunst; <subst.:> das Versagen der Mannschaft nicht erklären können; das Unglück ist auf menschliches Versagen (menschliches Fehlverhalten) zurückzuführen;

b)plötzlich aufhören zu funktionieren, nicht mehr seine Funktion erfüllen: der Motor, der Revolver versagte; in der Kurve versagten die Bremsen; seine Muskeln versagten ihren Dienst; ihre Beine, Füße versagen (sie kann ihre Beine, Füße nicht mehr bewegen); sein Herz droht zu v.; vor Aufregung versagte ihre Stimme (konnte sie nicht mehr sprechen); <subst.:> technisches Versagen war schuld am Unfall.



2.(geh.)
a)verweigern, nicht gewähren: jmdm. seine Hilfe, Unterstützung, seine Anerkennung, Zustimmung, den Gehorsam, eine Bitte, einen Wunsch v.; Kinder blieben uns versagt (konnten wir nicht bekommen); <auch unpers.:> es war uns versagt (nicht gestattet), diesen Raum zu betreten;

b)<v. + sich> auf etw. verzichten, es sich nicht gönnen, zugestehen: ich musste mir vieles, manchen Wunsch v.;

c)<v. + sich> sich für jmdn., etw. nicht zur Verfügung stellen, sich nicht zu etw. bereitfinden: die Bischöfe versagten sich der Reformation; sie versagte sich ihm (gab sich ihm nicht hin).

versagen  

[sw. V.; hat] [mhd. versagen, ahd. farsagen]: 1. a) das Geforderte, Erwartete nicht tun, leisten können, nicht erreichen; an etw. scheitern: bei einer Aufgabe, im Examen, im Leben völlig v.; die Schule, das Elternhaus, die Regierung hat kläglich, total versagt; hier versagte die ärztliche Kunst; [subst.:] das Versagen der Mannschaft nicht erklären können; das Unglück ist auf menschliches Versagen (menschliches Fehlverhalten) zurückzuführen; b) plötzlich aufhören zu funktionieren, nicht mehr seine Funktion erfüllen: der Motor, der Revolver versagte; in der Kurve versagten die Bremsen; seine Muskeln versagten ihren Dienst; ihre Beine, Füße versagen (sie kann ihre Beine, Füße nicht mehr bewegen); sein Herz droht zu v.; vor Aufregung versagte ihre Stimme (konnte sie nicht mehr sprechen); [subst.:] technisches Versagen war schuld am Unfall. 2. (geh.) a) verweigern, nicht gewähren: jmdm. seine Hilfe, Unterstützung, seine Anerkennung, Zustimmung, den Gehorsam, eine Bitte, einen Wunsch v.; Kinder blieben uns versagt (konnten wir nicht bekommen); [auch unpers.:] es war uns versagt (nicht gestattet), diesen Raum zu betreten; b) [v. + sich] auf etw. verzichten, es sich nicht gönnen, zugestehen: ich musste mir vieles, manchen Wunsch v.; c) [v. + sich] sich für jmdn., etw. nicht zur Verfügung stellen, sich nicht zu etw. bereit finden: die Bischöfe versagten sich der Reformation; sie versagte sich ihm (gab sich ihm nicht hin).
versagen  

n.
<V.; hat>
1 <V.t.> jmdm. etwas ~ jmdm. etwas verweigern, abschlagen, nicht gewähren(Erlaubnis); sich etwas ~ auf etwas verzichten; sich ein Vergnügen ~; ich bin (heute Abend) schon versagt ich habe (heute Abend) schon etwas anderes vor;
2 <V.i.> nicht das Erwartete leisten od. bewirken; die Beine versagten ihm (den Dienst) er konnte nicht aufstehen, sich nicht mehr auf den Beinen halten, er brach zusammen; sein Gedächtnis versagte er konnte sich nicht erinnern; das Gewehr hat versagt der Schuss ist nicht losgegangen; der Motor versagt springt nicht an, <od.> setzt aus; die Stimme versagte ihm; er hat bei der Prüfung versagt
[ver'sa·gen]
[versagens, versage, versagst, versagt, versagen, versagte, versagtest, versagten, versagtet, versagest, versaget, versag, versagt, versagend]