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verschreiben  

ver|schrei|ben <st. V.; hat> [mhd. verschrīben = aufschreiben, schriftlich festsetzen, zuweisen, vermachen]:

1.<v. + sich> beim Schreiben einen Fehler machen.


2.durch Schreiben verbrauchen: zwei Bleistifte, einen Block v.


3.schriftlich, durch Ausstellen eines Rezepts verordnen (1) : sich etwas für den Kreislauf, gegen Rheuma v. lassen; der Arzt verschrieb ihr die Pille.


4.<v. + sich> sich einer Sache ganz, mit Leidenschaft widmen: sich [mit Leib und Seele] der Forschung v.; unser Staat hat sich der Demokratie verschrieben.


5.jmdm. den Besitz einer Sache urkundlich zusichern: den Hof seinem Sohn v.; Faust verschrieb seine Seele dem Teufel.
verschreiben  

ver|schrei|ben
verschreiben  


1. aufschreiben, ein Rezept ausstellen, rezeptieren, verordnen.

2. abtreten, hergeben, hinterlassen, [her]schenken, überlassen, überschreiben, vererben, vermachen, verschenken, versprechen, zusichern; (österr.): beteilen; (schweiz.): vergaben; (veraltend): übermachen; (geh. veraltend): überliefern; (bes. Rechtsspr.): veräußern, zedieren.

[verschreiben]
[verschreibe, verschreibest, verschreibet, verschrieb, verschriebst, verschrieben, verschriebet, verschriebe, verschriebest, verschreib, verschreibend]


1. einen [Schreib]fehler machen; (ugs.): patzen; (salopp): Mist bauen; (salopp abwertend): murksen.

2. aufgehen in, sich ergeben, sich hingeben, sich in den Dienst stellen, mit Eifer vertreten, sich mit Leidenschaft widmen, mit Überzeugung anhängen, sich stürzen, verfallen [sein]; (geh.): anhängen, anheimfallen, sich anheimgeben, frönen, schwelgen, sich weihen; (geh., öfter leicht iron.): huldigen; (ugs.): sich hineinknien; (oft abwertend): sich hergeben, sich in die Arme werfen.

[verschreiben, sich]
[sich verschreiben, verschreibe, verschreibest, verschreibet, verschrieb, verschriebst, verschrieben, verschriebet, verschriebe, verschriebest, verschreib, verschreibend, verschreiben sich]
verschreiben  

ver|schrei|ben <st. V.; hat> [mhd. verschrīben = aufschreiben, schriftlich festsetzen, zuweisen, vermachen]:

1.<v. + sich> beim Schreiben einen Fehler machen.


2.durch Schreiben verbrauchen: zwei Bleistifte, einen Block v.


3.schriftlich, durch Ausstellen eines Rezepts verordnen (1): sich etwas für den Kreislauf, gegen Rheuma v. lassen; der Arzt verschrieb ihr die Pille.


4.<v. + sich> sich einer Sache ganz, mit Leidenschaft widmen: sich [mit Leib und Seele] der Forschung v.; unser Staat hat sich der Demokratie verschrieben.


5.jmdm. den Besitz einer Sache urkundlich zusichern: den Hof seinem Sohn v.; Faust verschrieb seine Seele dem Teufel.
verschreiben  

[st. V.; hat] [mhd. verschriben = aufschreiben, schriftlich festsetzen, zuweisen, vermachen]: 1. [v. + sich] beim Schreiben einen Fehler machen. 2. durch Schreiben verbrauchen: zwei Bleistifte, einen Block v. 3. schriftlich, durch Ausstellen eines Rezepts verordnen (1): sich etwas für den Kreislauf, gegen Rheuma v. lassen; der Arzt verschrieb ihr die Pille. 4. [v. + sich] sich einer Sache ganz, mit Leidenschaft widmen: sich [mit Leib und Seele] der Forschung v.; unser Staat hat sich der Demokratie verschrieben. 5. jmdm. den Besitz einer Sache urkundlich zusichern: den Hof seinem Sohn v.; Faust verschrieb seine Seele dem Teufel.
verschreiben  

v.
<V. 226; hat>
1 <V.t.> etwas ~ beim Schreiben verbrauchen(Papier); jmdm. etwas ~ ein Rezept über etwas für jmdn. ausstellen; jmdm. etwas urkundlich zu Eigen geben; einem Kranken ein schmerzlinderndes Mittel ~; jmdm. ein Haus, ein Grundstück ~
2 <V.refl.> sich ~ etwas falsch schreiben, einen Schreibfehler machen; sich einer Sache ~ sich von nun an einer S. eingehend widmen; er hat sich der Musik, der Medizin verschrieben
[ver'schrei·ben]
[verschreibe, verschreibest, verschreibet, verschreiben, verschrieb, verschriebst, verschrieben, verschriebet, verschreibet, verschriebe, verschriebest, verschreib, verschrieben, verschreibend]