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verschwinden  

ver|schwịn|den <st. V.; ist> [mhd. verswinden, ahd. farsuindan]:
a)sich aus jmds. Blickfeld entfernen u. dann nicht mehr sichtbar sein: die Sonne verschwindet hinter den Wolken; der Zauberer ließ allerlei Gegenstände v.; sie ließ den Schlüssel in ihrer Handtasche v. (steckte ihn ein); die Kassette war spurlos verschwunden (war nirgends aufzufinden); sie ist aus seinem Leben verschwunden; ich muss mal v. (ugs. verhüll.; ich muss auf die Toilette); ich bin müde und verschwinde jetzt (gehe jetzt schlafen); er verschwand im/ins Haus (ugs.; ging ins Haus); er ist gleich nach dem Essen verschwunden (ugs.; gegangen); sie verschwand im Gewühl; verschwinde! (ugs.; geh weg!); das Grinsen war aus ihrem Gesicht verschwunden; <subst.:> sein Verschwinden wurde nicht bemerkt; ihr Gesicht verschwand unter einem großen Hut (war kaum noch zu sehen); der chemische Film wird irgendwann v.; ein verschwindend geringer (sehr kleiner) Teil; eine verschwindende (ganz geringe) Minderheit;

b)gestohlen werden: in unserem Betrieb verschwindet immer wieder Geld; er hat Geld v. lassen (unterschlagen).
verschwinden  

Ver|schwịn|den, das; -s; niemand bemerkte sein Verschwindenver|schwịn|den
verschwinden  

a) davonlaufen, sich entfernen, fortgehen, fortlaufen, sich fortstehlen, weggehen, weglaufen; (ugs.): abdampfen, abrauschen, abschwirren, sich absetzen, abziehen, sich aus dem Staub machen, sich davonmachen, die Platte putzen, sich dünnmachen, einen Abgang machen, sich fortmachen, sich fortpacken, sich fortscheren, Leine ziehen, losziehen, sich packen, sich verdrücken, verduften, sich verdünnisieren, sich verkrümeln, sich verziehen, sich wegmachen, sich wegpacken, sich wegscheren; (auch ugs.): sich trollen, sich verziehen; (österr. ugs.): sich verzupfen; (ugs. abwertend): sich verpfeifen; (ugs. scherzh.): ausbüxen; (ugs., bes. nordd.): abfegen; (salopp): abschieben, abzischen, abzwitschern, die Biege/Flatter/Fliege machen, die Kurve kratzen, losschieben, sich verpissen, sich vom Acker machen, zum Henker gehen/sich zum Henker scheren; (landsch. salopp): sich verpieseln; (veraltend): von dannen gehen/ziehen; (geh. veraltend): sich hinwegheben; (bildungsspr. veraltend): sich absentieren; (veraltet, geh.): von hinnen gehen.

b) abhandenkommen, nicht mehr vorhanden sein, verloren gehen; (ugs.): Beine bekommen/gekriegt haben, flöten gehen, verschüttgehen; (scherzh.): sich selbstständig machen; (Amtsspr.): verlustig gehen.

[verschwinden]
[Verschwindens, verschwinde, verschwindest, verschwindet, verschwand, verschwandst, verschwanden, verschwandet, verschwände, verschwändest, verschwänden, verschwändet, verschwind, verschwunden, verschwindend]
verschwinden  

ver|schwịn|den <st. V.; ist> [mhd. verswinden, ahd. farsuindan]:
a)sich aus jmds. Blickfeld entfernen u. dann nicht mehr sichtbar sein: die Sonne verschwindet hinter den Wolken; der Zauberer ließ allerlei Gegenstände v.; sie ließ den Schlüssel in ihrer Handtasche v. (steckte ihn ein); die Kassette war spurlos verschwunden (war nirgends aufzufinden); sie ist aus seinem Leben verschwunden; ich muss mal v. (ugs. verhüll.; ich muss auf die Toilette); ich bin müde und verschwinde jetzt (gehe jetzt schlafen); er verschwand im/ins Haus (ugs.; ging ins Haus); er ist gleich nach dem Essen verschwunden (ugs.; gegangen); sie verschwand im Gewühl; verschwinde! (ugs.; geh weg!); das Grinsen war aus ihrem Gesicht verschwunden; <subst.:> sein Verschwinden wurde nicht bemerkt; ihr Gesicht verschwand unter einem großen Hut (war kaum noch zu sehen); der chemische Film wird irgendwann v.; ein verschwindend geringer (sehr kleiner) Teil; eine verschwindende (ganz geringe) Minderheit;

b)gestohlen werden: in unserem Betrieb verschwindet immer wieder Geld; er hat Geld v. lassen (unterschlagen).
verschwinden  

[st. V.; ist] [mhd. verswinden, ahd. farsuindan]: a) sich aus jmds. Blickfeld entfernen u. dann nicht mehr sichtbar sein: die Sonne verschwindet hinter den Wolken; der Zauberer ließ allerlei Gegenstände v.; sie ließ den Schlüssel in ihrer Handtasche v. (steckte ihn ein); die Kassette war spurlos verschwunden (war nirgends aufzufinden); sie ist aus seinem Leben verschwunden; ich muss mal v. (ugs. verhüll.; ich muss auf die Toilette); ich bin müde und verschwinde jetzt (gehe jetzt schlafen); er verschwand im/ins Haus (ugs.; ging ins Haus); sie verschwand im Gewühl; er ist gleich nach dem Essen verschwunden (ugs.; gegangen); verschwinde! (ugs.; geh weg!); das Grinsen war aus ihrem Gesicht verschwunden; [subst.:] sein Verschwinden wurde nicht bemerkt; Ü ihr Gesicht verschwand unter einem großen Hut (war kaum noch zu sehen); der chemische Film wird irgendwann v.; ein verschwindend geringer (sehr kleiner) Teil; eine verschwindende (ganz geringe) Minderheit; b) gestohlen werden: in unserem Betrieb verschwindet immer wieder Geld; er hat Geld v. lassen (unterschlagen).
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n.
<V.i. 232; ist>
1 (sich entfernen u.) unsichtbar werden, weggehen, -fahren, -fliegen usw.; vergehen, dahinschwinden; abhanden kommen, nicht mehr auffindbar sein; <umg.> sich unauffällig entfernen; verschwinde! <umg.> mach, dass du wegkommst!, ich will dich hier nicht mehr sehen!;
2 ;der Fleck ist mit der Zeit verschwunden; das Kind ist seit gestern (spurlos) verschwunden; mein Schlüssel ist verschwunden
3 ;sein Verschwinden wurde erst nach einigen Stunden bemerkt; der Taschenspieler ließ Handschuhe, Hüte usw. ~; ich muss mal ~ <umg.; verhüllend> die Toilette aufsuchen;
4 ;langsam, schnell, rasch ~
5 ;er verschwand auf Nimmerwiedersehen; die Sonne verschwand hinter den Bergen; der Hirsch verschwand im Wald; das Flugzeug verschwand in den Wolken, in der Ferne; sie verschwindet neben ihm <fig.; umg.> sie ist viel kleiner u. schmaler als er; der Hund verschwand unter dem Tisch
6 eine ~d kleine Zahl sehr kleine Z.; ~d wenig sehr wenig; [<mhd. verswinden <ahd. farsuindan „verzehrt, vernichtet werden“]
[ver'schwin·den]
[verschwindens, verschwinde, verschwindest, verschwindet, verschwinden, verschwand, verschwandst, verschwanden, verschwandet, verschwände, verschwändest, verschwänden, verschwändet, verschwind, verschwunden, verschwindend]