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versetzen  

ver|sẹt|zen <sw. V.; hat> [mhd. versetzen, ahd. firsezzen]:

1.a)an eine andere Stelle o. Ä. setzen, bringen: eine Wand, einen Grenzstein v.; die Knöpfe an einem Mantel v.; bei diesem Mosaik sind die Steine versetzt (bei jeder neuen Reihe um einen Stein verschoben) angeordnet; sich ins vorige Jahrhundert versetzt fühlen; jmdn. in den Adelsstand v. (erheben); in den Ruhestand versetzt werden;

b)an eine andere Dienststelle o. Ä. beordern: jmdn. in eine andere Behörde, nach Köln v.; sie will sich v. lassen;

c)(einen Schüler) in die nächste Klasse aufnehmen: wegen mangelhafter Leistungen nicht versetzt werden.



2.a)in einen anderen Zustand, in eine neue Lage bringen: eine Maschine in Bewegung v.; die Polizei ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden; ihre Mitteilung versetzte uns in Erstaunen; ein Stipendium versetzte ihn in die Lage zu studieren;

b)<v. + sich> sich in jmdn., in etw. hineindenken: sich in einen anderen, an jmds. Stelle v.; versetzen Sie sich einmal in meine Lage!



3. unversehens geben, beibringen (3) : jmdm. einen Hieb, Stoß, Tritt v.; jmdm. einen Schock v.;

*jmdm. eine/eins v. (ugs.; ↑ verpassen 2 ).


4.a)verpfänden: seine Uhr v. müssen;

b)zu Geld machen: die Beute v.



5.(ugs.) vergeblich warten lassen; eine Verabredung mit jmdm. nicht einhalten: sie hat mich gestern Abend versetzt.


6.(energisch, mit einer gewissen Entschlossenheit) antworten: »Ich bin anderer Ansicht«, versetzte sie.


7.vermischen [u. dadurch in der Qualität mindern]: Wein mit Wasser v.; mit Kohlensäure versetztes Wasser.
versetzen  


1. a) an eine andere Stelle bringen/setzen/stellen, umsetzen, umstellen, verlegen, verpflanzen, verrücken, verschieben; (bildungsspr.): transponieren; (veraltet): translozieren.

b) an eine andere Dienststelle beordern, einen anderen Posten geben.

2. antun, beibringen, geben, zufügen.

3. a) als Pfand geben, ins Leihhaus bringen, verpfänden; (veraltend): ins Pfandhaus bringen.

b) verkaufen, zu Geld machen; (ugs.): an den Mann bringen, verhökern, verkloppen, verkümmeln, versilbern, verticken.

4. eine Verabredung nicht einhalten, im Stich lassen, vergeblich warten lassen; (ugs.): hängen/sitzen lassen.

5. antworten, dagegenhalten, einwenden, entgegnen, erwidern, kontern, [zur] Antwort geben, zurückgeben; (veraltet): respondieren.

[versetzen]
[versetze, versetzt, versetzte, versetztest, versetzten, versetztet, versetzest, versetzet, versetz, versetzend]

sich eindenken, sich einfühlen, sich hineindenken, sich hineinversetzen, nachempfinden, nachfühlen, nachvollziehen.
[versetzen, sich]
[sich versetzen, versetze, versetzt, versetzte, versetztest, versetzten, versetztet, versetzest, versetzet, versetz, versetzend, versetzen sich]
versetzen  

ver|sẹt|zen <sw. V.; hat> [mhd. versetzen, ahd. firsezzen]:

1.
a)an eine andere Stelle o. Ä. setzen, bringen: eine Wand, einen Grenzstein v.; die Knöpfe an einem Mantel v.; bei diesem Mosaik sind die Steine versetzt (bei jeder neuen Reihe um einen Stein verschoben) angeordnet; sich ins vorige Jahrhundert versetzt fühlen; jmdn. in den Adelsstand v. (erheben); in den Ruhestand versetzt werden;

b)an eine andere Dienststelle o. Ä. beordern: jmdn. in eine andere Behörde, nach Köln v.; sie will sich v. lassen;

c)(einen Schüler) in die nächste Klasse aufnehmen: wegen mangelhafter Leistungen nicht versetzt werden.



2.
a)in einen anderen Zustand, in eine neue Lage bringen: eine Maschine in Bewegung v.; die Polizei ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden; ihre Mitteilung versetzte uns in Erstaunen; ein Stipendium versetzte ihn in die Lage zu studieren;

b)<v. + sich> sich in jmdn., in etw. hineindenken: sich in einen anderen, an jmds. Stelle v.; versetzen Sie sich einmal in meine Lage!



3. unversehens geben, beibringen (3): jmdm. einen Hieb, Stoß, Tritt v.; jmdm. einen Schock v.;

*jmdm. eine/eins v. (ugs.; ↑ verpassen 2).


4.
a)verpfänden: seine Uhr v. müssen;

b)zu Geld machen: die Beute v.



5.(ugs.) vergeblich warten lassen; eine Verabredung mit jmdm. nicht einhalten: sie hat mich gestern Abend versetzt.


6.(energisch, mit einer gewissen Entschlossenheit) antworten: »Ich bin anderer Ansicht«, versetzte sie.


7.vermischen [u. dadurch in der Qualität mindern]: Wein mit Wasser v.; mit Kohlensäure versetztes Wasser.
versetzen  

[sw. V.; hat] [mhd. versetzen, ahd. firsezzen]: 1. a) an eine andere Stelle o.Ä. setzen, bringen: eine Wand, einen Grenzstein v.; die Knöpfe an einem Mantel v.; bei diesem Mosaik sind die Steine versetzt (bei jeder neuen Reihe um einen Stein verschoben) angeordnet; sich ins vorige Jahrhundert versetzt fühlen; Ü jmdn. in den Adelsstand v. (erheben); in den Ruhestand versetzt werden; b) an eine andere Dienststelle o.Ä. beordern: jmdn. in eine andere Behörde, nach Köln v.; sie will sich v. lassen; c) (einen Schüler) in die nächste Klasse aufnehmen: wegen mangelhafter Leistungen nicht versetzt werden. 2. a) in einen anderen Zustand, in eine neue Lage bringen: eine Maschine in Bewegung v.; die Polizei ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden; ihre Mitteilung versetzte uns in Erstaunen; ein Stipendium versetzte ihn in die Lage zu studieren; b) [v. + sich] sich in jmdn., in etw. hineindenken: sich in einen anderen, an jmds. Stelle v.; versetzen Sie sich einmal in meine Lage! 3. unversehens geben, beibringen (3): jmdm. einen Hieb, Stoß, Tritt v.; Ü jmdm. einen Schock v.; *jmdm. eine/eins v. (ugs.; verpassen 2). 4. a) verpfänden: seine Uhr v. müssen; b) zu Geld machen: die Beute v. 5. (ugs.) vergeblich warten lassen; eine Verabredung mit jmdm. nicht einhalten: sie hat mich gestern Abend versetzt. 6. (energisch, mit einer gewissen Entschlossenheit) antworten: ?Ich bin anderer Ansicht?, versetzte sie. 7. vermischen [u. dadurch in der Qualität mindern]: Wasser und Wein, mit Wein v.; mit Kohlensäure versetztes Wasser.
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(Schlag) versetzen, austeilen
[austeilen]
versetzen  

v.
<V.t.; hat>
1 etwas ~ an eine andere Stelle setzen; aufs Leihhaus bringen, verpfänden; <poet.; bei der direkten Rede> antworten, erwidern; jmdn. ~ an eine andere Dienststelle beordern (Beamten); in die nächsthöhere Klasse überführen (Schulkind); <umg.> jmdn. vergeblich warten lassen, eine Verabredung mit jmdm. nicht einhalten
2 ;„Ich weiß es nicht“, versetzte er <poet.> einen Ofen, eine Wand ~; Pflanzen ~ verpflanzen; jmdm. einen Schlag, Fußtritt, Rippenstoß ~ geben; einen Ton ~ <Mus.> chromatisch um einen Halbton erhöhen od. erniedrigen; seine Uhr (im Leihhaus) ~
3 die Steine sind schachbrettartig gegeneinander versetzt verschoben; jmdn. in Aufregung, Erstaunen, Schrecken, Trauer, Zorn ~ in jmdm. Aufregung usw. hervorrufen; sich in jmdn., in jmds. Lage ~ sich in jmds. Lage einfühlen, seine Gefühle nachempfinden; jmdn. in die Lage ~, etwas zu tun jmdn. befähigen, es jmdm. ermöglichen, etwas zu tun; jmdn. in den Ruhestand ~; Wein mit Kohlensäure ~ vermischen; er ist nach Hannover versetzt worden
4 in diesem Schloss, dieser Stadt fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt kann man sich das Leben vergangener Zeiten lebhaft vorstellen; der Junge ist nicht versetzt worden er ist sitzen geblieben, er muss die Klasse wiederholen; der Junge ist in die 5. Klasse versetzt worden; in einen höheren Rang versetzt werden im Rang aufrücken;
[ver'set·zen]
[versetze, versetzt, versetzen, versetzte, versetztest, versetzten, versetztet, versetzest, versetzet, versetz, versetzt, versetzend]