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versteigen  

ver|stei|gen, sich <st. V.; hat>:

1.sich beim Bergsteigen, beim Klettern in den Bergen o. Ä. verirren.


2.die Vermessenheit, Kühnheit, Dreistigkeit haben, etw. zu tun od. zu denken, was über das normale Maß hinausgeht; sich etw. zu tun od. zu denken erlauben, (3 a), was kühn, gewagt, unerwartet ist: einmal hat er sich sogar zu einem gotteslästerlichen Fluch verstiegen.
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ver|stei|gen, sich; er hatte sich in den Bergen verstiegen; du verstiegst dich zu übertriebenen Forderungen (geh.)
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1. in eine falsche Richtung gehen, sich verirren, sich verlaufen, vom Weg abkommen; (geh.): fehlgehen, irregehen, vom Weg abirren.

2. sich anmaßen, die Dreistigkeit/Frechheit/Kühnheit besitzen, die Stirn haben, sich erlauben, geltend machen, in Anspruch nehmen, sich nicht scheuen, nicht zurückschrecken, sich unterstehen, wagen; (geh.): sich erdreisten, sich erfrechen, sich erkühnen, sich vermessen; (geh. abwertend): sich nicht entblöden; (ugs.): sich herausnehmen, sich leisten; (veraltend): sich erkecken.

[versteigen, sich]
[sich versteigen, versteigen sich]
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ver|stei|gen, sich <st. V.; hat>:

1.sich beim Bergsteigen, beim Klettern in den Bergen o. Ä. verirren.


2.die Vermessenheit, Kühnheit, Dreistigkeit haben, etw. zu tun od. zu denken, was über das normale Maß hinausgeht; sich etw. zu tun od. zu denken erlauben, (3 a)was kühn, gewagt, unerwartet ist: einmal hat er sich sogar zu einem gotteslästerlichen Fluch verstiegen.
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v.
<V.refl. 253; hat> sich ~ sich im Hochgebirge, beim Bergsteigen verirren; sich dazu ~, etwas zu behaupten, zu wollen sich anmaßen, sich erkühnen; er hat sich zu der Behauptung verstiegen, dass …; → a. verstiegen
[ver'stei·gen]
[versteige, versteigst, versteigt, versteigen, verstieg, verstiegst, verstiegen, verstiegt, versteigest, versteiget, verstiege, verstiegest, verstieget, versteig, verstiegen, versteigend]