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verstellen  

ver|stẹl|len <sw. V.; hat> [3, 4: mhd. (sich) verstellen]:

1.[von seinem Platz wegnehmen u. später] an einen falschen Platz stellen: das Buch muss jemand verstellt haben.


2.a)die Stellung, Einstellung von etw. verändern [sodass es danach falsch gestellt, eingestellt ist]: wer hat meinen Wecker, den Rückspiegel verstellt?; der Sitz lässt sich [in der Höhe] v.;

b)<v. + sich> in eine andere [falsche] Stellung gelangen, eine andere [falsche] Einstellung bekommen: die Zündung hat sich verstellt.



3.a)durch Aufstellen von Gegenständen unzugänglich, unpassierbar machen, versperren (1 a) : der Durchgang war mit Fahrrädern verstellt; jmdm. den Weg v. (jmdm. in den Weg treten u. ihn aufhalten);

b)durch Im-Wege-Stehen unpassierbar od. unzugänglich machen, versperren (1 b) : ein Haus verstellt (nimmt) den Blick auf die Wiese; der Wagen verstellt die Ausfahrt; falsches Mitleid verstellt den Blick für die Probleme;

c)(schweiz.) weg-, beiseitestellen: die alten verstellten Möbel; wir sollten diese Frage zunächst v. (beiseitelassen).



4.a) in der Absicht, jmdn. zu täuschen, verändern: seine Stimme, Handschrift v.;

b)<v. + sich> sich anders stellen, (6), geben, als man ist: sie hatte sich die ganze Zeit nur verstellt.

verstellen  

ver|stẹl|len
verstellen  


1. falsch einordnen, falsch [ein]stellen, umstellen, verrücken, verschieben; (ugs.): verkramen.

2. anders einstellen, umschalten, [ver]drehen.

3. a) absperren, blockieren, den Weg abschneiden, den Zugang verhindern, sperren, unpassierbar/unzugänglich machen, verbarrikadieren, verbauen, versperren, zustellen; (ugs.): verrammeln.

b) behindern, im Weg sein/stehen.

4. entstellen, [ver]fälschen, maskieren, unkenntlich machen, verfremden, verkehren, verschleiern, vorgaukeln; (bildungsspr.): manipulieren.

[verstellen]
[verstelle, verstellst, verstellt, verstellte, verstelltest, verstellten, verstelltet, verstellest, verstellet, verstell, verstellend]
verstellen  

ver|stẹl|len <sw. V.; hat> [3, 4: mhd. (sich) verstellen]:

1.[von seinem Platz wegnehmen u. später] an einen falschen Platz stellen: das Buch muss jemand verstellt haben.


2.
a)die Stellung, Einstellung von etw. verändern [sodass es danach falsch gestellt, eingestellt ist]: wer hat meinen Wecker, den Rückspiegel verstellt?; der Sitz lässt sich [in der Höhe] v.;

b)<v. + sich> in eine andere [falsche] Stellung gelangen, eine andere [falsche] Einstellung bekommen: die Zündung hat sich verstellt.



3.
a)durch Aufstellen von Gegenständen unzugänglich, unpassierbar machen, versperren (1 a): der Durchgang war mit Fahrrädern verstellt; jmdm. den Weg v. (jmdm. in den Weg treten u. ihn aufhalten);

b)durch Im-Wege-Stehen unpassierbar od. unzugänglich machen, versperren (1 b): ein Haus verstellt (nimmt) den Blick auf die Wiese; der Wagen verstellt die Ausfahrt; falsches Mitleid verstellt den Blick für die Probleme;

c)(schweiz.) weg-, beiseitestellen: die alten verstellten Möbel; wir sollten diese Frage zunächst v. (beiseitelassen).



4.
a) in der Absicht, jmdn. zu täuschen, verändern: seine Stimme, Handschrift v.;

b)<v. + sich> sich anders stellen, (6)geben, als man ist: sie hatte sich die ganze Zeit nur verstellt.

verstellen  

[sw. V.; hat] [3, 4: mhd. (sich) verstellen]: 1. [von seinem Platz wegnehmen u. später] an einen falschen Platz stellen: das Buch muss jemand verstellt haben. 2. a) die Stellung, Einstellung von etw. verändern [sodass es danach falsch gestellt, eingestellt ist]: wer hat meinen Wecker, den Rückspiegel verstellt?; der Sitz lässt sich [in der Höhe] v.; b) [v. + sich] in eine andere [falsche] Stellung gelangen, eine andere [falsche] Einstellung bekommen: die Zündung hat sich verstellt. 3. a) durch Aufstellen von Gegenständen unzugänglich, unpassierbar machen, versperren (1 a): der Durchgang war mit Fahrrädern verstellt; jmdm. den Weg v. (jmdm. in den Weg treten u. ihn aufhalten); b) durch Im-Wege-Stehen unpassierbar od. unzugänglich machen, versperren (1 b): der Wagen verstellt die Ausfahrt; ein Haus verstellt (nimmt) den Blick auf die Wiese; Ü falsches Mitleid verstellt den Blick für die Probleme; c) (schweiz.) weg-, beiseite stellen: die alten verstellten Möbel; Ü wir sollten diese Frage zunächst v. (beiseite lassen). 4. a) in der Absicht, jmdn. zu täuschen, verändern: seine Stimme, Handschrift v.; b) [v. + sich] sich anders stellen (6), geben, als man ist: sie hatte sich die ganze Zeit nur verstellt.
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(sich) verstellen, so tun als ob, vorgeben (etwas zu sein)
[so tun als ob, vorgeben]
verstellen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> anders stellen, an einen anderen Platz stellen, umstellen (Gegenstand, Maschinenteil); in eine andere Stellung bringen (Signal, Weiche); versperren, unzugänglich machen; <fig.> so verändern, dass es ein anderer nicht erkennt (Handschrift, Stimme); das Fernglas ~ anders einstellen; die Uhr ~ ihre Zeiger anders stellen; jmdm. den Weg ~; die Tür mit Möbeln ~; mit verstellter Stimme sprechen
2 <V.refl.> sich ~ sich anders geben, als man ist, heucheln, etwas vortäuschen; er kann sich gut, schlecht, nicht ~
[ver'stel·len]
[verstelle, verstellst, verstellt, verstellen, verstellte, verstelltest, verstellten, verstelltet, verstellest, verstellet, verstell, verstellt, verstellend]