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vertreiben  

ver|trei|ben <st. V.; hat> [mhd. vertrīben, ahd. fartrīban]:

1.a)zum Verlassen eines Ortes zwingen: Menschen aus ihren Häusern, aus ihrer Heimat, von Haus und Hof v.; durch Pogrome vertriebene Juden; ich wollte sie nicht von ihrem Platz v. (scherzh.; wollte sie nicht veranlassen wegzugehen, aufzustehen); hoffentlich habe ich Sie nicht vertrieben (gehen Sie nicht meinetwegen fort) ?; sie hat mit ihren Launen die Kunden vertrieben;

b)(bes. [lästige] Tiere) verscheuchen, verjagen: Mücken v.; die Hühner aus dem Garten v.; der Wind vertreibt die Wolken (treibt sie weg); der Kaffee wird deine Müdigkeit, die Tablette deine Kopfschmerzen v.



2.(bestimmte Waren) [im Großen] verkaufen, damit handeln: Düngemittel v.; er vertreibt die Bücher auf Messen, im Buchhandel; dieses Produkt wird nur vom Fachhandel vertrieben.


3.(Fachspr.) (beim Malen) Farben verwischen, um Abstufungen zu erzielen.
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ver|trei|ben
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1. davonjagen, fortjagen, fortscheuchen, forttreiben, graulen, hinaustreiben, [ver]jagen, [ver]scheuchen, wegjagen, wegscheuchen, wegtreiben; (geh.): austreiben; (ugs.): ekeln, fortgraulen, hinausekeln, hinausgraulen, [lange] Beine machen, rausekeln, vergraulen, wegekeln, weggraulen; (österr. ugs.): stampern; (Jägerspr.): versprengen.

2. aussiedeln, ausweisen, deportieren.

3. auf den Markt bringen/werfen, handeln, verkaufen; (geh.): feilbieten; (ugs.): verhökern, verkloppen, verticken; (bes. Rechtsspr.): veräußern.

[vertreiben]
[vertreibe, vertreibest, vertreibet, vertrieb, vertriebst, vertrieben, vertriebet, vertriebe, vertriebest, vertreib, vertreibend]
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ver|trei|ben <st. V.; hat> [mhd. vertrīben, ahd. fartrīban]:

1.
a)zum Verlassen eines Ortes zwingen: Menschen aus ihren Häusern, aus ihrer Heimat, von Haus und Hof v.; durch Pogrome vertriebene Juden; ich wollte sie nicht von ihrem Platz v. (scherzh.; wollte sie nicht veranlassen wegzugehen, aufzustehen); hoffentlich habe ich Sie nicht vertrieben (gehen Sie nicht meinetwegen fort) ?; sie hat mit ihren Launen die Kunden vertrieben;

b)(bes. [lästige] Tiere) verscheuchen, verjagen: Mücken v.; die Hühner aus dem Garten v.; der Wind vertreibt die Wolken (treibt sie weg); der Kaffee wird deine Müdigkeit, die Tablette deine Kopfschmerzen v.



2.(bestimmte Waren) [im Großen] verkaufen, damit handeln: Düngemittel v.; er vertreibt die Bücher auf Messen, im Buchhandel; dieses Produkt wird nur vom Fachhandel vertrieben.


3.(Fachspr.) (beim Malen) Farben verwischen, um Abstufungen zu erzielen.
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[st. V.; hat] [mhd. vertriben, ahd. fartriban]: 1. a) zum Verlassen eines Ortes zwingen: Menschen aus ihren Häusern, aus ihrer Heimat, von Haus und Hof v.; durch Pogrome vertriebene Juden; ich wollte sie nicht von ihrem Platz v. (scherzh.; wollte sie nicht veranlassen wegzugehen, aufzustehen); hoffentlich habe ich Sie nicht vertrieben (gehen Sie nicht meinetwegen fort)?; Ü sie hat mit ihren Launen die Kunden vertrieben; b) (bes. [lästige] Tiere) verscheuchen, verjagen: Mücken v.; die Hühner aus dem Garten v.; Ü der Wind vertreibt die Wolken (treibt sie weg); der Kaffee wird deine Müdigkeit, die Tablette deine Kopfschmerzen v. 2. (bestimmte Waren) [im Großen] verkaufen, damit handeln: Düngemittel v.; er vertreibt die Bücher auf Messen, im Buchhandel; dieses Produkt wird nur vom Fachhandel vertrieben. 3. (Fachspr.) (beim Malen) Farben verwischen, um Abstufungen zu erzielen.
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v.
<V.t. 262; hat> wegjagen, verdrängen, verscheuchen (Insekten, Vögel, <fig.> Langeweile, Sorgen); Waren ~ feilbieten, verkaufen; der Wind hat die Wolken vertrieben; jmdm. od. sich die Zeit (mit einer Beschäftigung, mit Spielen) ~ verkürzen, kurzweilig gestalten; bitte lassen Sie sich nicht ~! (Höflichkeitsformel eines Besuchers gegenüber einem anderen, der schon da ist); jmdn. aus dem Land, von seinem Besitz ~; habe ich Sie von Ihrem Platz vertrieben? habe ich versehentlich Ihren Platz eingenommen?;
[ver'trei·ben]
[vertreibe, vertreibest, vertreibet, vertreiben, vertrieb, vertriebst, vertrieben, vertriebet, vertreibet, vertriebe, vertriebest, vertreib, vertrieben, vertreibend]