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verwöhnen  

ver|wöh|nen <sw. V.; hat> [mhd. verwenen, zu: wenen (↑ gewöhnen ), urspr. = zu schlechten Gewohnheiten veranlassen]:
a)jmdn. durch zu große Fürsorge u. Nachgiebigkeit in einer für ihn nachteiligen Weise daran gewöhnen, dass ihm jeder Wunsch erfüllt wird: sie hat ihre Tochter verwöhnt; sein Sohn ist maßlos verwöhnt;

b)durch besondere Aufmerksamkeit, Zuwendung dafür sorgen, dass sich jmd. wohlfühlt: seine Braut [mit Geschenken] v.; er lässt sich gern von seiner Frau v.; das Schicksal, das Glück hat ihn nicht gerade verwöhnt.
verwöhnen  

ver|wöh|nen
verwöhnen  

a) überbehüten,verweichlichen, verziehen; (ugs.): verkorksen, verpäppeln, verpimpeln; (abwertend): verzärteln; (oft abwertend): [ver]hätscheln.

b) sich annehmen, auf Händen tragen, bemuttern, betreuen, [hegen und] pflegen, jeden Wunsch erfüllen/gewähren/von den Augen ablesen, sich kümmern, [um]sorgen; (schweiz.): schauen; (geh.): umhegen; (derb): [Puder]zucker in den Arsch blasen; (ugs. scherzh.): unter seine Fittiche nehmen; (nordd.): betütern; (veraltend): warten.

[verwöhnen]
[verwöhne, verwöhnst, verwöhnt, verwöhnte, verwöhntest, verwöhnten, verwöhntet, verwöhnest, verwöhnet, verwöhn, verwöhnend, verwoehnen]
verwöhnen  

ver|wöh|nen <sw. V.; hat> [mhd. verwenen, zu: wenen (↑ gewöhnen), urspr. = zu schlechten Gewohnheiten veranlassen]:
a)jmdn. durch zu große Fürsorge u. Nachgiebigkeit in einer für ihn nachteiligen Weise daran gewöhnen, dass ihm jeder Wunsch erfüllt wird: sie hat ihre Tochter verwöhnt; sein Sohn ist maßlos verwöhnt;

b)durch besondere Aufmerksamkeit, Zuwendung dafür sorgen, dass sich jmd. wohlfühlt: seine Braut [mit Geschenken] v.; er lässt sich gern von seiner Frau v.; das Schicksal, das Glück hat ihn nicht gerade verwöhnt.
verwöhnen  

[sw. V.; hat] [mhd. verwenen, zu: wenen (gewöhnen), urspr.= zu schlechten Gewohnheiten veranlassen]: a) jmdn. durch zu große Fürsorge u. Nachgiebigkeit in einer für ihn nachteiligen Weise daran gewöhnen, dass ihm jeder Wunsch erfüllt wird: sie hat ihre Tochter verwöhnt; sein Sohn ist maßlos verwöhnt; b) durch besondere Aufmerksamkeit, Zuwendung dafür sorgen, dass sich jmd. wohl fühlt: seine Braut [mit Geschenken] v.; er lässt sich gern von seiner Frau v.; Ü das Schicksal, das Glück hat ihn nicht gerade verwöhnt.
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v.
<V.t.; hat> nicht streng genug erziehen, zu nachgiebig behandeln, verziehen (Kind); verweichlichen (Körper); jmdn. ~ jmdm. jeden Wunsch erfüllen; sich ~ sich verweichlichen, nicht streng genug gegen sich selbst sein; zieh dich nicht so warm an, du verwöhnst dich ja zu sehr; lass dich nur einmal etwas ~! lass es dir nur einmal gefallen, dass man alles für dich tut!; er hat sie sehr mit Geschenken verwöhnt reich, oft beschenkt; der Junge ist in den Ferien von den Großeltern sehr verwöhnt worden; dieses Hotel wird auch verwöhnten Ansprüchen gerecht hohen A., A. auf alle Bequemlichkeit; einen verwöhnten Geschmack haben anspruchsvoll, wählerisch sein; das Kind ist sehr verwöhnt [<mhd. verwenen „in übler Weise an etwas gewöhnen; verwöhnen“; zu wenen „gewöhnen, zu schlechten Gewohnheiten veranlassen, verzärteln, verweichlichen“; dazu Adj. verwend „verwöhnt; bevorzugt, köstlich“]
[ver'wöh·nen]
[verwöhne, verwöhnst, verwöhnt, verwöhnen, verwöhnte, verwöhntest, verwöhnten, verwöhntet, verwöhnest, verwöhnet, verwöhn, verwöhnt, verwöhnend]