[ - Collapse All ]
verzetteln  

1ver|zẹt|teln <sw. V.; hat> [im 15. Jh. = eine schriftliche Abmachung ausfertigen, für gleichbed. mhd. zedelen, zu 2↑ Zettel ]: für eine [Zettel]kartei gesondert auf einzelne Zettel, Karten schreiben.

2ver|zẹt|teln <sw. V.; hat> [Iterativbildung zu mhd. verzetten = aus-, verstreuen, verlieren, zu: zetten = (ver-, aus)streuen, vereinzelt fallen lassen, ahd. zetten = ausbreiten; vgl. 1Zettel ]:

1.a)planlos u. unnütz für vielerlei Kleinigkeiten verbrauchen, mit vielerlei Unwichtigem verbringen: seine Kraft, Zeit [an, mit etw.] v.; sein Geld v.;

b)<v. + sich> sich mit zu vielem [Nebensächlichem] beschäftigen, aufhalten u. dadurch nichts richtig, ganz tun od. nicht zu dem eigentlich Wichtigen kommen: du verzettelst dich zu sehr; sich in/mit seinen Liebhabereien v.



2.(südd., schweiz.) zum Trocknen ausbreiten, ausstreuen: Heu, Stroh v.
verzetteln  

ver|zẹt|teln (für eine Kartei auf Zettel schreiben); ich verzett[e]le

ver|zẹt|teln (vergeuden); sich verzetteln (sich mit zu vielen Dingen beschäftigen)
verzetteln  

den Überblick/die Übersicht verlieren, sich mit Nebensächlichkeiten aufhalten, sich verlieren; (ugs.): hängen bleiben, sich verplempern.
[verzetteln, sich]
[sich verzetteln, verzettle, verzettele, verzettelst, verzettelt, verzettelte, verzetteltest, verzettelten, verzetteltet, verzettelnd]
verzetteln  

1ver|zẹt|teln <sw. V.; hat> [im 15. Jh. = eine schriftliche Abmachung ausfertigen, für gleichbed. mhd. zedelen, zu 2↑ Zettel]: für eine [Zettel]kartei gesondert auf einzelne Zettel, Karten schreiben.

2ver|zẹt|teln <sw. V.; hat> [Iterativbildung zu mhd. verzetten = aus-, verstreuen, verlieren, zu: zetten = (ver-, aus)streuen, vereinzelt fallen lassen, ahd. zetten = ausbreiten; vgl. 1Zettel]:

1.
a)planlos u. unnütz für vielerlei Kleinigkeiten verbrauchen, mit vielerlei Unwichtigem verbringen: seine Kraft, Zeit [an, mit etw.] v.; sein Geld v.;

b)<v. + sich> sich mit zu vielem [Nebensächlichem] beschäftigen, aufhalten u. dadurch nichts richtig, ganz tun od. nicht zu dem eigentlich Wichtigen kommen: du verzettelst dich zu sehr; sich in/mit seinen Liebhabereien v.



2.(südd., schweiz.) zum Trocknen ausbreiten, ausstreuen: Heu, Stroh v.
verzetteln  

[sw. V.; hat] [Iterativbildung zu mhd. verzetten= aus-, verstreuen, verlieren, zu: zetten= (ver-, aus)streuen, vereinzelt fallen lassen, ahd. zetten= ausbreiten; vgl. 1Zettel]: 1. a) planlos u. unnütz für vielerlei Kleinigkeiten verbrauchen, mit vielerlei Unwichtigem verbringen: seine Kraft, Zeit [an, mit etw.] v.; sein Geld v.; b) [v. + sich] sich mit zu vielem [Nebensächlichem] beschäftigen, aufhalten u. dadurch nichts richtig, ganz tun od. nicht zu dem eigentlich Wichtigen kommen: du verzettelst dich zu sehr; sich in/mit seinen Liebhabereien v. 2. (südd., schweiz.) zum Trocknen ausbreiten, ausstreuen: Heu, Stroh v.
verzetteln  

v.
<V.t.; hat> ohne wirklichen Nutzen in kleinen Mengen ausgeben (Geld); mit vielen kleinen Beschäftigungen, Arbeiten zubringen, vergeuden, vertun (Zeit); auf einzelne Zettel schreiben (Namen, Wörter); sich ~ zu vieles beginnen, ohne sich auf eine Sache zu konzentrieren; Titel von Büchern, bestimmte Wörter eines Textes, Namen einer Liste ~ und dann alphabetisch ordnen; seine Kraft mit nutzlosen Anstrengungen ~ [<mhd. verzetten „aus-, verstreuen, vereinzelt fallen lassen, verlieren“ <ahd. zetten „ausbreiten“; Zettel]
[ver'zet·teln]
[verzettle, verzettele, verzettelst, verzettelt, verzetteln, verzettelte, verzetteltest, verzettelten, verzetteltet, verzettelt, verzettelnd]