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verzweifeln  

ver|zwei|feln <sw. V.; ist/(veraltet auch:) hat> [mhd. verzwīveln]: angesichts eines keine Aussicht auf Besserung gewährenden Sachverhalts in den Zustand völliger Hoffnungslosigkeit geraten; allen Glauben, alles Vertrauen, alle Hoffnung verlieren: am Leben, an den Menschen, an einer Arbeit v.; man könnte über so viel Unverstand v.!; nur nicht v.; es besteht kein Grund zu v.; <subst.:> es ist [reineweg, schier, wirklich] zum Verzweifeln [mit dir, mit deiner Faulheit]! (Ausdruck des Verdrusses, des Unwillens, der erschöpften Geduld); <häufig im 2. Part.:> sie war ganz verzweifelt; sie machte ein verzweifeltes Gesicht; ein verzweifelter Blick; sie hatten einen verzweifelten (von Verzweiflung zeugenden) Plan gemacht.
verzweifeln  

alle Hoffnung fahren lassen, aufgeben, den Glauben/die Hoffnung/den Mut verlieren, sich die Haare raufen, die Hände ringen, hoffnungslos sein, keinen Ausweg sehen, keinen Rat wissen, mit seinem Latein/seiner Weisheit am Ende sein, mutlos sein, nicht [mehr] ein noch aus wissen, nicht mehr weiter wissen, schwarzsehen, sich nicht zu helfen wissen, ratlos sein, unglücklich/untröstlich/verzweifelt sein, verloren geben; (geh.): verzagen; (bildungsspr.): resignieren; (ugs.): alles hinwerfen, es stecken, Trübsal blasen; (landsch. ugs.): verzwatzeln.
[verzweifeln]
[verzweifle, verzweifele, verzweifelst, verzweifelt, verzweifelte, verzweifeltest, verzweifelten, verzweifeltet, verzweifelnd]
verzweifeln  

ver|zwei|feln <sw. V.; ist/(veraltet auch:) hat> [mhd. verzwīveln]: angesichts eines keine Aussicht auf Besserung gewährenden Sachverhalts in den Zustand völliger Hoffnungslosigkeit geraten; allen Glauben, alles Vertrauen, alle Hoffnung verlieren: am Leben, an den Menschen, an einer Arbeit v.; man könnte über so viel Unverstand v.!; nur nicht v.; es besteht kein Grund zu v.; <subst.:> es ist [reineweg, schier, wirklich] zum Verzweifeln [mit dir, mit deiner Faulheit]! (Ausdruck des Verdrusses, des Unwillens, der erschöpften Geduld); <häufig im 2. Part.:> sie war ganz verzweifelt; sie machte ein verzweifeltes Gesicht; ein verzweifelter Blick; sie hatten einen verzweifelten (von Verzweiflung zeugenden) Plan gemacht.
verzweifeln  

[sw. V.; ist/(veraltet auch:) hat] [mhd. verzwiveln]: angesichts eines keine Aussicht auf Besserung gewährenden Sachverhalts in den Zustand völliger Hoffnungslosigkeit geraten; allen Glauben, alles Vertrauen, alle Hoffnung verlieren: am Leben, an den Menschen, an einer Arbeit v.; man könnte über so viel Unverstand v.!; nur nicht v.; es besteht kein Grund zu v.; [subst.:] es ist [reineweg, schier, wirklich] zum Verzweifeln [mit dir, mit deiner Faulheit]! (Ausdruck des Verdrusses, des Unwillens, der erschöpften Geduld); [häufig im 2.Part.:] sie war ganz verzweifelt; sie machte ein verzweifeltes Gesicht; ein verzweifelter Blick; sie hatten einen verzweifelten (von Verzweiflung zeugenden) Plan gemacht.
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v.
<V.i.; ist> die Hoffnung völlig aufgeben, verzagen; <umg.> die Geduld verlieren; am Leben, an den Menschen ~; es ist zum Verzweifeln! <umg.>; er machte verzweifelte Anstrengungen, sich zu befreien große, angstvolle A.; ein verzweifelter Kampf ein K. ums Letzte, um Leben u. Tod; ich bin ganz verzweifelt ich weiß nicht mehr, was ich tun soll; das ist verzweifelt wenig <umg.> außerordentlich wenig;
[ver'zwei·feln]
[verzweifle, verzweifele, verzweifelst, verzweifelt, verzweifeln, verzweifelte, verzweifeltest, verzweifelten, verzweifeltet, verzweifelt, verzweifelnd]