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Vielliebchen  

Viel|lieb|chen, das (veraltet):
a) zwei zusammengewachsene Früchte, bes. eine Mandel mit zwei Kernen;

b)(seltener) etw., worum jmd. mit einem andern beim gemeinsamen Essen eines Vielliebchens (a) gewettet hat.
Vielliebchen  

Viel|lieb|chen <Umdeutung aus Valentine bzw. Philippine> (veraltet für doppelter Mandelkern, den zwei Personen gemeinsam essen, wobei sie wetten, wer den andern am nächsten Tag zuerst daran erinnert)
Vielliebchen  

Viel|lieb|chen, das (veraltet):
a) zwei zusammengewachsene Früchte, bes. eine Mandel mit zwei Kernen;

b)(seltener) etw., worum jmd. mit einem andern beim gemeinsamen Essen eines Vielliebchens (a) gewettet hat.
Vielliebchen  

n.
<n. 14> doppelter Mandelkern, der nach altem Brauch von zwei Personen gegessen wird, die damit zugleich die Wette darüber abschließen, wer sich am nächsten Morgen als Erster daran erinnert u. den anderen mit einem vereinbarten Wort begrüßt, meist „Guten Morgen, ~!“; ein ~ mit jmdm. essen; ein ~ finden [die Liebesbräuche am Valentinstag (14.2.) hängten dem Namen Valentine die Bedeutung „Liebchen“ an, also eigtl. „Filipchen, Valentinchen“ <engl. Valentine, frz. Valentine = Philippine; Bez. für Gesellschaftsspiele und übertragen auf Mandelkerne, die man als Liebespaar ansah]
[Viel'lieb·chen]
[Vielliebchens]