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Visier  

Vi|sier das; -s, -e <lat.-fr.>:

1.a)beweglicher, das Gesicht bedeckender, mit Sehschlitzen versehener Teil des [mittelalterlichen] Helms;

b)visierähnlicher Teil des Schutzhelms für Rennfahrer u. Zweiradfahrer.



2.Vorrichtung zum Zielen an Feuerwaffen u. a.
Visier  

Vi|sier, das; -s, -e [1: spätmhd. visier(e) < (m)frz. visière="Helmgitter," eigtl. etwa="Gesichtseinfassung," Gesichtsschutz, zu afrz. vis, ↑ Visage ; 2: frz. visière, zu: viser, ↑ visieren ]:

1.a)beweglicher, das Gesicht bedeckender, mit Sehschlitzen versehener Teil des 1Helms (1) : das V. herunterlassen, öffnen; mit geschlossenem, offenem V. kämpfen;

*das V. herunterlassen (bildungsspr.; sich zu bestimmten Fragen nicht äußern, sich jmds. Fragen, Anliegen, Wünschen o. Ä. verschließen); mit offenem V. kämpfen (bildungsspr.; seine Absichten als Gegner klar zu erkennen geben);

b)visierähnlicher Teil des Schutzhelms für Rennfahrer u. Fahrer von Zweirädern.



2.Vorrichtung zum Zielen an Feuerwaffen u. anderen Geräten: der Jäger bekam einen Bock ins V., hatte einen Bock im V.;

*etw. ins V. fassen (seinen Blick genau auf etw. richten); jmdn., etw. ins V. nehmen (sein Augenmerk auf jmdn., etw. richten. jmdn., etw. kritisieren).
Visier  

Vi|sier, das; -s, -e <franz.> (beweglicher, das Gesicht deckender Teil des Helmes; Zielvorrichtung)
Visier  

jmdn. ins Visier nehmen
einen Verweis geben, eine Rüge aussprechen, hart/scharf ins Gericht gehen; (ugs.): aufs Dach steigen, den Kopf waschen, die Leviten lesen, die Ohren lang ziehen, ein Ding verpassen, einen Rüffel geben/verpassen, eins auf den Deckel geben, eins überbraten, etwas flüstern, in den Senkel stellen, was auf die Nase geben, zur Minna/zur Schnecke machen, zusammenstauchen; (salopp): den Marsch blasen, plattmachen.
[• Visier]
[Visieres, Visiers, Visiere, Visieren]
Visier  

Vi|sier, das; -s, -e [1: spätmhd. visier(e) < (m)frz. visière="Helmgitter," eigtl. etwa="Gesichtseinfassung," Gesichtsschutz, zu afrz. vis, ↑ Visage; 2: frz. visière, zu: viser, ↑ visieren]:

1.
a)beweglicher, das Gesicht bedeckender, mit Sehschlitzen versehener Teil des 1Helms (1): das V. herunterlassen, öffnen; mit geschlossenem, offenem V. kämpfen;

*das V. herunterlassen (bildungsspr.; sich zu bestimmten Fragen nicht äußern, sich jmds. Fragen, Anliegen, Wünschen o. Ä. verschließen); mit offenem V. kämpfen (bildungsspr.; seine Absichten als Gegner klar zu erkennen geben);

b)visierähnlicher Teil des Schutzhelms für Rennfahrer u. Fahrer von Zweirädern.



2.Vorrichtung zum Zielen an Feuerwaffen u. anderen Geräten: der Jäger bekam einen Bock ins V., hatte einen Bock im V.;

*etw. ins V. fassen (seinen Blick genau auf etw. richten); jmdn., etw. ins V. nehmen (sein Augenmerk auf jmdn., etw. richten. jmdn., etw. kritisieren).
Visier  

n.
<[vi-] n. 11; am mittelalterl. Helm> bewegl. Gesichtsschutz; <an Feuerwaffen> Zielvorrichtung am hinteren Ende des Laufs od. Rohrs mit der Kimme od. einem Fadenkreuz; mit offenem ~ kämpfen <fig.> seine Absichten ehrlich bekennen; [<frz. visière „Visier, Augenschirm; Zielvorrichtung an Handfeuerwaffen“; zu viser „zielen, aufmerksam hinblicken; ins Auge fassen“; zu afrz. vis „Antlitz, Gesicht“; zu lat. videre „sehen“]
[Vi'sier]
[Visieres, Visiers, Visiere, Visieren]