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vollziehen  

voll|zie|hen <unr. V.; hat> [mhd. vollziehen, ahd. follaziohan]:

1.a)verwirklichen, in die Tat umsetzen, ausführen: eine [Amts]handlung v.; eine Trennung v.; die Unterschrift v. (leisten); mit der standesamtlichen Trauung ist die Ehe rechtlich vollzogen (ist sie rechtsgültig);

b)die Anweisungen, Erfordernisse o. Ä., die den Inhalt von etw. ausmachen, erfüllen, verwirklichen: einen Auftrag, Befehl v.; [an jmdm.] ein Urteil v. (Rechtsspr.; vollstrecken); die vollziehende Gewalt (Exekutive).



2. <v. + sich> ablaufen, nach u. nach geschehen, vor sich gehen: ein Vorgang, der sich gesetzmäßig vollzieht; in ihr vollzog sich ein Wandel.
vollziehen  

abwickeln, ausführen, bewältigen, durchführen, erfüllen, erledigen, [in die Tat] umsetzen, verrichten, verwirklichen, vollführen; (geh.): ins Werk setzen, vollbringen; (bildungsspr.): exekutieren, realisieren; (ugs.): auf die Reihe bringen/kriegen, deichseln, durchziehen, managen, schmeißen, über die Bühne bringen; (salopp): schaukeln; (ugs. abwertend): drehen; (Papierdt.): bewerkstelligen; (Rechtsspr.): vollstrecken.
[vollziehen]
[vollziehe, vollziehst, vollzieht, vollzog, vollzogst, vollzogen, vollzogt, vollziehest, vollziehet, vollzöge, vollzögest, vollzögen, vollzöget, vollzieh, vollziehend]

ablaufen, abrollen, sich abspielen, sich abwickeln, sich entwickeln, sich ereignen, erfolgen, geschehen, laufen, passieren, seinen Verlauf nehmen, stattfinden, verlaufen, sich vollstrecken, vonstattengehen, vorgehen, vor sich gehen; (geh.): sich begeben, sich zutragen; (ugs.): abgehen, los sein, schnurren, über die Bühne gehen.
[vollziehen, sich]
[sich vollziehen, vollziehe, vollziehst, vollzieht, vollzog, vollzogst, vollzogen, vollzogt, vollziehest, vollziehet, vollzöge, vollzögest, vollzögen, vollzöget, vollzieh, vollziehend, vollziehen sich]
vollziehen  

voll|zie|hen <unr. V.; hat> [mhd. vollziehen, ahd. follaziohan]:

1.
a)verwirklichen, in die Tat umsetzen, ausführen: eine [Amts]handlung v.; eine Trennung v.; die Unterschrift v. (leisten); mit der standesamtlichen Trauung ist die Ehe rechtlich vollzogen (ist sie rechtsgültig);

b)die Anweisungen, Erfordernisse o. Ä., die den Inhalt von etw. ausmachen, erfüllen, verwirklichen: einen Auftrag, Befehl v.; [an jmdm.] ein Urteil v. (Rechtsspr.; vollstrecken); die vollziehende Gewalt (Exekutive).



2. <v. + sich> ablaufen, nach u. nach geschehen, vor sich gehen: ein Vorgang, der sich gesetzmäßig vollzieht; in ihr vollzog sich ein Wandel.
vollziehen  

[unr. V.; hat] [mhd. vollziehen, ahd. follaziohan]: 1. a) verwirklichen, in die Tat umsetzen, ausführen: eine [Amts]handlung v.; eine Trennung v.; die Unterschrift v. (leisten); mit der standesamtlichen Trauung ist die Ehe rechtlich vollzogen (ist sie rechtsgültig); b) die Anweisungen, Erfordernisse o.Ä., die den Inhalt von etw. ausmachen, erfüllen, verwirklichen: einen Auftrag, Befehl v.; [an jmdm.] ein Urteil v. (Rechtsspr.; vollstrecken); die vollziehende Gewalt (Exekutive). 2. [v. + sich] ablaufen, nach u. nach geschehen, vor sich gehen: ein Vorgang, der sich gesetzmäßig vollzieht; in ihr vollzog sich ein Wandel.
vollziehen  

v.
<V.t. 287; hat> vollstrecken, durchführen, leisten, in die Tat umsetzen; eine Strafe, ein Urteil ~; mit der Trauung auf dem Standesamt ist die Ehe rechtlich vollzogen; ~de Gewalt ausübende Gewalt, Exekutive; → a. gesetzgebend, richterlich
[voll'zie·hen]
[vollziehe, vollziehst, vollzieht, vollziehen, vollzog, vollzogst, vollzogen, vollzogt, vollziehest, vollziehet, vollzöge, vollzögest, vollzögen, vollzöget, vollzieh, vollzogen, vollziehend]