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vornehmen  

vor|neh|men <st. V.; hat>:

1. (ugs.) a)nach vorn nehmen, bewegen: das linke Bein v.; nehmt eure Stühle bitte mit vor;

b)vor eine bestimmte Stelle des Körpers [zum Schutz] bringen, halten: die Hand, ein Taschentuch v. (vor den Mund halten).



2. <v. + sich> a)den Entschluss fassen, etw. Bestimmtes zu tun: sie hatte sich [für diesen Tag] einiges, allerhand vorgenommen; ich habe mir [fest] vorgenommen, in Zukunft darauf zu verzichten;

b)(ugs.) im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit od. um seine Zeit sinnvoll auszufüllen, sich mit etw., jmdm. zu beschäftigen beginnen: nimm dir doch ein Buch, eine Handarbeit vor;

c)(ugs.) vorknöpfen (1) : den Bengel werde ich mir mal [gehörig] v.!



3. (ugs.) jmdn. bevorzugt an die Reihe kommen lassen: Privatpatienten werden nicht vorgenommen.


4.(meist verblasst) durchführen: eine Änderung, Untersuchung v. (etw. ändern, untersuchen); an/bei jmdm. eine Operation, einen Eingriff v. (jmdn. operieren).
vornehmen  

vor|neh|men
vornehmen  


1. beabsichtigen, den Entschluss fassen, die Absicht haben/hegen, entschlossen sein, gedenken, gewillt sein, im Auge haben, im Sinn haben, ins Auge fassen, intendieren, sich in den Kopf setzen, sich mit dem Gedanken tragen, planen, vorhaben, zum Ziel setzen.

2. anherrschen, ausschimpfen, die Meinung sagen, maßregeln, rügen, tadeln, zurechtweisen; (ugs.): anbrüllen, andonnern, anpfeifen, aufs Dach steigen, den Kopf waschen, die Leviten lesen, einen Rüffel geben, eine Standpauke/Strafpredigt halten, fertigmachen, heruntermachen, in den Senkel stellen, ins Gebet nehmen, rüffeln, sich vorknöpfen, zur Minna/Schnecke machen, zusammenstauchen; (schweiz. ugs.): wüst sagen; (salopp): anscheißen, den Marsch blasen, einen Anschiss verpassen, herunterputzen; (derb): zur Sau machen, zusammenscheißen; (abwertend): anschreien; (ugs. abwertend): anschnauzen; (geh., oft auch landsch.): schelten.

[vornehmen, sich]
[sich vornehmen, nehme vor, nimmst vor, nimmt vor, nehmen vor, nehmt vor, nahm vor, nahmst vor, nahmen vor, nahmt vor, nehmest vor, nehmet vor, nähme vor, nähmest vor, nähmen vor, nähmet vor, nimm vor, vorgenommmen, vornehmend, vorzunehmen, vornehmen sich]
vornehmen  

vor|neh|men <st. V.; hat>:

1. (ugs.)
a)nach vorn nehmen, bewegen: das linke Bein v.; nehmt eure Stühle bitte mit vor;

b)vor eine bestimmte Stelle des Körpers [zum Schutz] bringen, halten: die Hand, ein Taschentuch v. (vor den Mund halten).



2. <v. + sich>
a)den Entschluss fassen, etw. Bestimmtes zu tun: sie hatte sich [für diesen Tag] einiges, allerhand vorgenommen; ich habe mir [fest] vorgenommen, in Zukunft darauf zu verzichten;

b)(ugs.) im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit od. um seine Zeit sinnvoll auszufüllen, sich mit etw., jmdm. zu beschäftigen beginnen: nimm dir doch ein Buch, eine Handarbeit vor;

c)(ugs.) vorknöpfen (1): den Bengel werde ich mir mal [gehörig] v.!



3. (ugs.) jmdn. bevorzugt an die Reihe kommen lassen: Privatpatienten werden nicht vorgenommen.


4.(meist verblasst) durchführen: eine Änderung, Untersuchung v. (etw. ändern, untersuchen); an/bei jmdm. eine Operation, einen Eingriff v. (jmdn. operieren).
vornehmen  

[st. V.; hat]: 1. (ugs.) a) nach vorn nehmen, bewegen: das linke Bein v.; nehmt eure Stühle bitte mit vor; b) vor eine bestimmte Stelle des Körpers [zum Schutz] bringen, halten: die Hand, ein Taschentuch v. (vor den Mund halten). 2. [v. + sich] a) den Entschluss fassen, etw. Bestimmtes zu tun: sie hatte sich [für diesen Tag] einiges, allerhand vorgenommen; ich habe mir [fest] vorgenommen, in Zukunft darauf zu verzichten; b) (ugs.) im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit od. um seine Zeit sinnvoll auszufüllen, sich mit etw., jmdm. zu beschäftigen beginnen: nimm dir doch ein Buch, eine Handarbeit vor; c) (ugs.) vorknöpfen (1): den Bengel werde ich mir mal [gehörig] v.! 3. (ugs.) jmdn. bevorzugt an die Reihe kommen lassen: Privatpatienten werden nicht vorgenommen. 4. (meist verblasst) durchführen: eine Änderung, Untersuchung v. (etw. ändern, untersuchen); an/bei jmdm. eine Operation, einen Eingriff v. (jmdn. operieren).
vornehmen  

(sich etwas) vornehmen, (sich) anschicken, festlegen, ins Auge fassen (umgangssprachlich), planen, vormerken
[anschicken, festlegen, ins Auge fassen, planen, vormerken]
vornehmen  

v.
<V.t. 187; hat> (sich) etwas ~ vorbinden, umbinden(Schürze, Serviette); etwas ~ etwas ausführen, tun; sich etwas ~ den Entschluss zu etwas fassen, etwas tun wollen, die Absicht haben, etwas zu tun; jmdn. ~ <umg.> bevorzugt abfertigen(Kunden im Laden, Patienten beim Arzt); sich jmdn. ~ <fig.; umg.> jmdn. zu sich rufen u. ihn ermahnen; ich habe mir vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören; eine Änderung ~ (an) etwas ändern;(sich); eine Arbeit ~ eine A. beginnen;(sich); ein Buch ~ ein B. zu lesen beginnen; ich habe mir zu viel vorgenommen (und kann nicht alles erledigen); hast du dir für morgen schon etwas vorgenommen? hast du morgen etwas vor, hast du schon einen Plan, was du morgen tun willst?; ich möchte mir für heute Abend nichts ~ ich möchte heute Abend nicht ausgehen u. keinen Besuch haben;
['vor|neh·men]
[nehme vor, nimmst vor, nimmt vor, nehmen vor, nehmt vor, nahm vor, nahmst vor, nahmen vor, nahmt vor, nehmest vor, nehmet vor, nähme vor, nähmest vor, nähmen vor, nähmet vor, nimm vor, vorgenommmen, vornehmend, vorzunehmen]