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vorwerfen  

vor|wer|fen <st. V.; hat> [1, 2: mhd. vürwerfen, ahd. furiwerfan]:

1.nach vorn werfen: den Ball weit v.; den Kopf, die Beine v.; neue Truppen v. (Milit.; ins Kampfgebiet schicken).


2.vor jmdn., etw. (bes. ein Tier) hinwerfen: den Tieren Futter v.; jmdn., etw. den Löwen [zum Fraß] v.


3.jmdm. sein Verhalten, seine Handlungsweise heftig tadelnd vor Augen führen: jmdm. Unfähigkeit, Unsachlichkeit v.; er warf ihr vor, sie habe ihn betrogen; ich habe mir in dieser Sache nichts vorzuwerfen (habe mich richtig verhalten); sie haben sich [gegenseitig]/(geh.:) einander nichts vorzuwerfen (der eine ist nicht besser als der andere).


4. jmdm. etw. zur Last legen, jmdm. die Schuld an etw. geben: dem Angeklagten wird vorgeworfen (er wird beschuldigt), einen Mord begangen zu haben; jmdm. Fahrerflucht v.
vorwerfen  

vor|wer|fen
vorwerfen  

ankreiden, anlasten, auszusetzen haben, beanstanden, sich beklagen, beschuldigen, bezichtigen, die Schuld geben, einen Tadel/Verweis erteilen, kritisieren, missbilligen, monieren, rügen, tadeln, Vorwürfe machen, zurechtweisen, zur Last legen; (schweiz.): die Kappe waschen; (geh.): schelten, verweisen; (abwertend): beckmessern, [be]kritteln, mäkeln, nörgeln; (ugs. abwertend): meckern; (veraltend): schmälen; (bes. Rechtsspr.): haftbar machen.
[vorwerfen]
[werfe vor, wirfst vor, wirft vor, werfen vor, werft vor, warf vor, warfst vor, warfen vor, warft vor, werfest vor, werfet vor, wärfe vor, wärfest vor, wärfst vor, wärfen vor, wärfet vor, wärft vor, wirf vor, vorgeworfen, vorwerfend, vorzuwerfen]
vorwerfen  

vor|wer|fen <st. V.; hat> [1, 2: mhd. vürwerfen, ahd. furiwerfan]:

1.nach vorn werfen: den Ball weit v.; den Kopf, die Beine v.; neue Truppen v. (Milit.; ins Kampfgebiet schicken).


2.vor jmdn., etw. (bes. ein Tier) hinwerfen: den Tieren Futter v.; jmdn., etw. den Löwen [zum Fraß] v.


3.jmdm. sein Verhalten, seine Handlungsweise heftig tadelnd vor Augen führen: jmdm. Unfähigkeit, Unsachlichkeit v.; er warf ihr vor, sie habe ihn betrogen; ich habe mir in dieser Sache nichts vorzuwerfen (habe mich richtig verhalten); sie haben sich [gegenseitig]/(geh.:) einander nichts vorzuwerfen (der eine ist nicht besser als der andere).


4. jmdm. etw. zur Last legen, jmdm. die Schuld an etw. geben: dem Angeklagten wird vorgeworfen (er wird beschuldigt), einen Mord begangen zu haben; jmdm. Fahrerflucht v.
vorwerfen  

[st. V.; hat] [1, 2: mhd. vürwerfen, ahd. furiwerfan]: 1. nach vorn werfen: den Kopf, die Beine v.; den Ball weit v.; neue Truppen v. (Milit.; ins Kampfgebiet schicken). 2. vor jmdn., etw. (bes. ein Tier) hinwerfen: den Tieren Futter v.; jmdn., etw. den Löwen [zum Fraß] v. 3. jmdm. sein Verhalten, seine Handlungsweise heftig tadelnd vor Augen führen: jmdm. Unfähigkeit, Unsachlichkeit v.; er warf ihr vor, sie habe ihn betrogen; ich habe mir in dieser Sache nichts vorzuwerfen (habe mich richtig verhalten); sie haben sich [gegenseitig]/(geh.:) einander nichts vorzuwerfen (der eine ist nicht besser als der andere).
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v.
<V.t. 281; hat> einem Tier etwas (zum Fraß) ~ etwas vor das T. hinwerfen; jmdm. etwas ~ <fig.> zum Vorwurf machen, tadelnd vorhalten; Tieren Fleisch ~; einen Gefangenen den wilden Tieren ~ (früher als Strafe); er wirft mir Unpünktlichkeit, Unhöflichkeit vor <fig.> sie haben einander nichts vorzuwerfen <fig.; umg.> sie haben beide Schuld, einer ist nicht besser als der andere; das lasse ich mir nicht ~ <fig.>
['vor|wer·fen]
[werfe vor, wirfst vor, wirft vor, werfen vor, werft vor, warf vor, warfst vor, warfen vor, warft vor, werfest vor, werfet vor, wärfe vor, wärfest vor, wärfst vor, wärfen vor, wärfet vor, wärft vor, wirf vor, vorgeworfen, vorwerfend, vorzuwerfen]