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wälzen  

wạ̈l|zen <sw. V.; hat> [mhd., ahd. welzen]:

1.a)(meist schwere, plumpe Gegenstände [mit abgerundeten Formen]) langsam rollend auf dem Boden fortbewegen, an eine bestimmte Stelle schaffen: einen Felsbrocken zur Seite w.; einen Verletzten auf den Bauch, auf die Seite w. (auf den Bauch, auf die Seite drehen); die Schuld, Verantwortung, Arbeit auf einen anderen w. (einem anderen aufbürden);

b)<w. + sich> sich [auf dem Boden o. Ä. liegend] mit einer Drehung des Körpers, mit einer Abfolge von Drehungen um die eigene Achse fortbewegen od. in eine andere Lage bringen: sich über den Boden w.; sich hin und her, auf die Seite, aufs Gesicht w.; sich aus dem Bett w.; eine Lawine wälzt sich zu Tal; eine große Menschenmenge wälzte sich (schob sich langsam) durch die Straßen.



2.a)<w. + sich> sich (auf dem Boden o. Ä. liegend) hin u. her drehen, hin u. her werfen: sich schlaflos im Bett w.; sich im Schlamm, im Dreck, im Schnee w.; sich in seinem Blut w. (sich stark blutend am Boden wälzen); sie wälzten sich vor Lachen (ugs.; mussten sehr lachen);

b)(bei der Zubereitung) in etw. hin u. her wenden, drehen, damit sich seine Oberfläche damit bedeckt: etw. in Eigelb, in Öl, in Puderzucker, in gehackten Kräutern w.; das Fleisch in Paniermehl w.



3.(ugs.) (bei der Suche nach etw. Bestimmtem an verschiedenen Stellen lesend) eifrig, über längere Zeit durchblättern; studieren: Lexika, Kursbücher, Kataloge w.


4.(ugs.) sich mit etw. im Geist beschäftigen, um Klarheit darüber zu gewinnen: Pläne, ein Problem, Gedanken w.
wälzen  


1. beiseiteschieben, fortschieben, rollen, wegschieben; (bayr., österr.): scheiben.

2. durchblättern, durchsehen, nachsehen, studieren, zurate ziehen; (bildungsspr.): konsultieren.

[wälzen]
[wälze, wälzt, wälzte, wälztest, wälzten, wälztet, wälzest, wälzet, wälz, gewälzt, wälzend, waelzen]

a) rollen, sich schieben.

b) hin und her drehen, sich hin und her werfen, sich kugeln, sich suhlen.

[wälzen, sich]
[sich wälzen, wälze, wälzt, wälzte, wälztest, wälzten, wälztet, wälzest, wälzet, wälz, gewälzt, wälzend, waelzen, wälzen sich]
wälzen  

wạ̈l|zen <sw. V.; hat> [mhd., ahd. welzen]:

1.
a)(meist schwere, plumpe Gegenstände [mit abgerundeten Formen]) langsam rollend auf dem Boden fortbewegen, an eine bestimmte Stelle schaffen: einen Felsbrocken zur Seite w.; einen Verletzten auf den Bauch, auf die Seite w. (auf den Bauch, auf die Seite drehen); die Schuld, Verantwortung, Arbeit auf einen anderen w. (einem anderen aufbürden);

b)<w. + sich> sich [auf dem Boden o. Ä. liegend] mit einer Drehung des Körpers, mit einer Abfolge von Drehungen um die eigene Achse fortbewegen od. in eine andere Lage bringen: sich über den Boden w.; sich hin und her, auf die Seite, aufs Gesicht w.; sich aus dem Bett w.; eine Lawine wälzt sich zu Tal; eine große Menschenmenge wälzte sich (schob sich langsam) durch die Straßen.



2.
a)<w. + sich> sich (auf dem Boden o. Ä. liegend) hin u. her drehen, hin u. her werfen: sich schlaflos im Bett w.; sich im Schlamm, im Dreck, im Schnee w.; sich in seinem Blut w. (sich stark blutend am Boden wälzen); sie wälzten sich vor Lachen (ugs.; mussten sehr lachen);

b)(bei der Zubereitung) in etw. hin u. her wenden, drehen, damit sich seine Oberfläche damit bedeckt: etw. in Eigelb, in Öl, in Puderzucker, in gehackten Kräutern w.; das Fleisch in Paniermehl w.



3.(ugs.) (bei der Suche nach etw. Bestimmtem an verschiedenen Stellen lesend) eifrig, über längere Zeit durchblättern; studieren: Lexika, Kursbücher, Kataloge w.


4.(ugs.) sich mit etw. im Geist beschäftigen, um Klarheit darüber zu gewinnen: Pläne, ein Problem, Gedanken w.
wälzen  

[sw. V.; hat] [mhd., ahd. welzen]: 1. a) (meist schwere, plumpe Gegenstände [mit abgerundeten Formen]) langsam rollend auf dem Boden fortbewegen, an eine bestimmte Stelle schaffen: einen Felsbrocken zur Seite w.; einen Verletzten auf den Bauch, auf die Seite w. (auf den Bauch, auf die Seite drehen); Ü die Schuld, Verantwortung, Arbeit auf einen anderen w. (einem anderen aufbürden); b) [w. + sich] sich [auf dem Boden o.Ä. liegend] mit einer Drehung des Körpers, mit einer Abfolge von Drehungen um die eigene Achse fortbewegen od. in eine andere Lage bringen: sich über den Boden w.; sich hin und her, auf die Seite, aufs Gesicht w.; sich aus dem Bett w.; Ü eine Lawine wälzt sich zu Tal; eine große Menschenmenge wälzte sich (schob sich langsam) durch die Straßen. 2. a) [w. + sich] sich (auf dem Boden o.Ä. liegend) hin u. her drehen, hin u. her werfen: sich schlaflos im Bett w.; sich im Schlamm, im Dreck, im Schnee w.; sich in seinem Blut w. (sich stark blutend am Boden wälzen); Ü sie wälzten sich vor Lachen (ugs.; mussten sehr lachen); b) (bei der Zubereitung) etw. in etw. hin u. her wenden, drehen, damit sich seine Oberfläche damit bedeckt: etw. in Eigelb, in Öl, in Puderzucker, in gehackten Kräutern w.; das Fleisch in Paniermehl w. 3. (ugs.) (bei der Suche nach etw. Bestimmtem an verschiedenen Stellen lesend) eifrig, über längere Zeit durchblättern; studieren: Lexika, Kursbücher, Kataloge w. 4. (ugs.) sich mit etw. im Geist beschäftigen, um Klarheit darüber zu gewinnen: Pläne, ein Problem, Gedanken w.
wälzen  

v.
<V.t.; hat>
1 rollend bewegen
2 Bücher ~ <fig.; umg.> in Büchern nachschlagen; Probleme ~ <fig.; umg.> sich über P. unterhalten, ernsthaft diskutieren;
3 ;sich auf dem Boden ~; die Schuld auf einen anderen ~ <fig.> Klößchen in Mehl, Semmelbröseln ~; sich im Schnee, Gras ~; sich (im Bett, im Schlaf) von einer Seite auf die andere ~; sich vor Lachen ~ <fig.; umg.> heftig lachen; einen Stein vor eine Öffnung ~; das ist ja zum Wälzen <fig.; umg.> sehr komisch; [<ahd. welzen <got. waltjan; Faktitivum zu walzen]
['wäl·zen]
[wälze, wälzt, wälzen, wälzte, wälztest, wälzten, wälztet, wälzest, wälzet, wälz, gewälzt, wälzend]