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Würde  

Wụ̈r|de, die; -, -n [mhd. wirde, ahd. wirdī, zu ↑ wert ]:

1.<o. Pl.> a)Achtung gebietender Wert, der einem Menschen innewohnt, u. die ihm deswegen zukommende Bedeutung: die menschliche, persönliche W.; die W. des Menschen, der Frau; jmds. W. verletzen, antasten, angreifen;

b)Bewusstsein des eigenen Werts [u. dadurch bestimmte Haltung]: eine steife, natürliche W.; W. ausstrahlen; die W. wahren; etw. mit W., voller W. ankündigen;

*unter jmds. W. (eine Zumutung für jmdn.): es war unter, er hielt, fand es für unter seiner W., gegen mich anzutreten; unter aller W. (nicht zumutbar): eine solche Behausung ist unter aller W.;

c)hohe Achtung gebietende Erhabenheit einer Sache, bes. einer Institution: die nationale W. eines Staates; die W. des Alters, des Gerichts.



2.mit Titel, bestimmten Ehren, hohem Ansehen verbundenes Amt, verbundener Rang, verbundene Stellung: akademische -n erwerben, besitzen; der Stab ist das Zeichen seiner neuen W.; zu hohen -n gelangen, emporsteigen.
Würde  

Wụ̈r|de, die; -, -n
Würde  


1. a) Grundrecht, Menschenwürde, Menschenrecht, Wert, Würdigkeit.

b) Autorität, Ehre, Ehrgefühl, Fassung, Gefasstheit, Grandezza, Haltung, Selbstachtung, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Stolz, Vornehmheit, Wertgefühl; (geh.): Hoheit, Majestät; (bildungsspr.): Dignität, Gravität; (bildungsspr. veraltend): Distinktion; (Psych.): Selbstwertgefühl.

c) Andacht, Erhabenheit, Ernst[haftigkeit], Feierlichkeit, Festlichkeit, Getragenheit, Pathetik; (geh.): Weihe; (bildungsspr., oft abwertend): Pathos; (veraltet): Solennität.

2. Amt, Betitelung, Charge, Dienst[bezeichnung], Prädikat, Rang[bezeichnung], Stelle, Stellung, Titel.

[Würde]
[Würden, Wuerde, Wuerden]
Würde  

Wụ̈r|de, die; -, -n [mhd. wirde, ahd. wirdī, zu ↑ wert]:

1.<o. Pl.>
a)Achtung gebietender Wert, der einem Menschen innewohnt, u. die ihm deswegen zukommende Bedeutung: die menschliche, persönliche W.; die W. des Menschen, der Frau; jmds. W. verletzen, antasten, angreifen;

b)Bewusstsein des eigenen Werts [u. dadurch bestimmte Haltung]: eine steife, natürliche W.; W. ausstrahlen; die W. wahren; etw. mit W., voller W. ankündigen;

*unter jmds. W. (eine Zumutung für jmdn.): es war unter, er hielt, fand es für unter seiner W., gegen mich anzutreten; unter aller W. (nicht zumutbar): eine solche Behausung ist unter aller W.;

c)hohe Achtung gebietende Erhabenheit einer Sache, bes. einer Institution: die nationale W. eines Staates; die W. des Alters, des Gerichts.



2.mit Titel, bestimmten Ehren, hohem Ansehen verbundenes Amt, verbundener Rang, verbundene Stellung: akademische -n erwerben, besitzen; der Stab ist das Zeichen seiner neuen W.; zu hohen -n gelangen, emporsteigen.
Würde  

n.
<f. 19>
1 <unz.> Achtung gebietendes, ruhiges, überlegenes Verhalten, Wesen eines Menschen aufgrund seiner starken Persönlichkeit, seiner geistig-seelischen Kraft; die ~ des Alters; die ~ des Menschen; etwas mit ~ ertragen <umg.; scherzh.> ohne zu klagen od. zu schelten; er verbeugte sich mit ~; das ist unter aller ~ sehr schlecht; ich halte es für unter meiner ~, das zu tun ich halte es für zu niedrig, für unehrenhaft;
2 <zählb.> mit Titel u. äußeren Ehren verbundene Stellung, verbundenes Amt (Doktor~, Königs~, Präsidenten~); in Amt und ~n sein eine feste, gute Stellung (bekommen) haben; ~ bringt Bürde <Sprichw.> ein hohes Amt bringt Verantwortung u. viel Arbeit, Mühe mit sich; jmdm. die ~ eines Doktors, Kardinals verleihen; akademische ~; kaiserliche, königliche ~; in die ~ eines Bischofs eingesetzt werden [<mhd. wirde <ahd. wirdi „Ehre, Ansehen“; wert]
['Wür·de]
[Würden]