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Waffe  

Wạf|fe, die; -, -n [geb. aus dem älteren, als Pl. od. Fem. Sg. aufgefassten Waffen, mhd. wāfen = Waffe; Schildzeichen, Wappen, ahd. wāf(f)an = Waffe, H. u.]:

1.a)Gerät, Instrument, Vorrichtung als Mittel zum Angriff auf einen Gegner, zum Erlegen von Tieren, zur Zerstörung von Bauwerken, technischen Anlagen usw. od. zur Verteidigung: eine gefährliche, tödliche W.; primitive, veraltete, konventionelle, moderne, halbautomatische, atomare, nukleare, biologische, chemische, leichte, schwere, taktische, strategische -n; die -n ruhen (geh.; die Kampfhandlungen sind unterbrochen); eine W. besitzen, [bei sich] haben, mit sich führen; der Dienst mit der W. (als Soldat in den Streitkräften); Waffen tragen, führen, einsetzen; die, seine W. laden, ziehen, entsichern, sichern, auf jmdn. richten; jmdn., sich, etw. mit der W. verteidigen; zu den -n greifen (zu kämpfen beginnen); von seiner W. Gebrauch machen; die -n niederlegen, schweigen lassen (geh.; die Kampfhandlungen beenden); den Umgang mit einer W. lernen; sie starrten von -n (geh.; waren schwer bewaffnet); mit -n handeln; jmdn., etw. nach -n durchsuchen; eine scharfe politische, publizistische, juristische W.; eine wirksame W. im Kampf gegen die Seuche; seine Schlagfertigkeit ist seine beste, stärkste W.; mit einem politischen Gegner die -n kreuzen (geh.; sich mit ihm auseinandersetzen); jmdn. mit seinen eigenen -n schlagen (geh.; mit dessen eigenen Argumenten widerlegen); mit geistigen -n, mit -n des Geistes (geh.; mit Argumenten, Überzeugungskraft) kämpfen;

*die -n strecken (geh.:sich dem Feind ergeben. sich geschlagen geben, aufgeben); unter [den] -n sein/stehen (geh.; zur kriegerischen Auseinandersetzung bereit sein): es sind/stehen 80 000 Mann unter -n; jmdn. unter -n halten (in kampfbereitem Zustand halten): 80 000 Mann unter -n halten; jmdn. zu den -n rufen (geh. veraltend; zum Militärdienst einziehen);

b)<o. Pl.> (veraltet) kurz für ↑ Waffengattung .



2.a) <Pl.> (Jägerspr.) Gewaff (des Keilers);

b)Klauen (der Wildkatze u. des Luchses);

c)Krallen (der Greifvögel).

Waffe  

Wạf|fe, die; -, -n; atomare, biologische, chemische Waffen
Waffe  

a) Kampfgerät, Kriegswerkzeug.

b) Gewehr, Pistole, Schusswaffe; (ugs.): Schießeisen; (salopp): Knarre, Schießprügel; (Kinderspr.): Schießgewehr.

c) Handhabe, Instrument, Mittel [und Wege], Werkzeug; (Fachspr.): Instrumentarium.

[Waffe]
[Waffen]
Waffe  

Wạf|fe, die; -, -n [geb. aus dem älteren, als Pl. od. Fem. Sg. aufgefassten Waffen, mhd. wāfen = Waffe; Schildzeichen, Wappen, ahd. wāf(f)an = Waffe, H. u.]:

1.
a)Gerät, Instrument, Vorrichtung als Mittel zum Angriff auf einen Gegner, zum Erlegen von Tieren, zur Zerstörung von Bauwerken, technischen Anlagen usw. od. zur Verteidigung: eine gefährliche, tödliche W.; primitive, veraltete, konventionelle, moderne, halbautomatische, atomare, nukleare, biologische, chemische, leichte, schwere, taktische, strategische -n; die -n ruhen (geh.; die Kampfhandlungen sind unterbrochen); eine W. besitzen, [bei sich] haben, mit sich führen; der Dienst mit der W. (als Soldat in den Streitkräften); Waffen tragen, führen, einsetzen; die, seine W. laden, ziehen, entsichern, sichern, auf jmdn. richten; jmdn., sich, etw. mit der W. verteidigen; zu den -n greifen (zu kämpfen beginnen); von seiner W. Gebrauch machen; die -n niederlegen, schweigen lassen (geh.; die Kampfhandlungen beenden); den Umgang mit einer W. lernen; sie starrten von -n (geh.; waren schwer bewaffnet); mit -n handeln; jmdn., etw. nach -n durchsuchen; eine scharfe politische, publizistische, juristische W.; eine wirksame W. im Kampf gegen die Seuche; seine Schlagfertigkeit ist seine beste, stärkste W.; mit einem politischen Gegner die -n kreuzen (geh.; sich mit ihm auseinandersetzen); jmdn. mit seinen eigenen -n schlagen (geh.; mit dessen eigenen Argumenten widerlegen); mit geistigen -n, mit -n des Geistes (geh.; mit Argumenten, Überzeugungskraft) kämpfen;

*die -n strecken (geh.:sich dem Feind ergeben. sich geschlagen geben, aufgeben); unter [den] -n sein/stehen (geh.; zur kriegerischen Auseinandersetzung bereit sein): es sind/stehen 80 000 Mann unter -n; jmdn. unter -n halten (in kampfbereitem Zustand halten): 80 000 Mann unter -n halten; jmdn. zu den -n rufen (geh. veraltend; zum Militärdienst einziehen);

b)<o. Pl.> (veraltet) kurz für ↑ Waffengattung.



2.
a) <Pl.> (Jägerspr.) Gewaff (des Keilers);

b)Klauen (der Wildkatze u. des Luchses);

c)Krallen (der Greifvögel).

Waffe  

n.
<f. 19>
1 Gerät zum Kämpfen (Hieb~, Stich~, Stoß~, Feuer~); Waffengattung, Truppengattung; <fig.> Kampfmittel im Wortkampf; <Jägerspr.> Klaue (bei Luchs u. Wildkatze); Kralle (der Raubvögel); Eckzahn (des Keilers)
2 ;(keine) ~n bei sich führen, haben; die ~n strecken sich ergeben, kapitulieren; <fig.> aufgeben, nachgeben, nicht mehr können;
3 ;seine Schlagfertigkeit, sein Geist ist seine beste ~; mit geistigen ~n kämpfen mit Redekunst, Überzeugungskraft, Argumenten;
4 ;jmds. eigene Worte als ~ gegen ihn benutzen <fig.> die ~n aus der Hand geben <fig.> seine Absichten, Gedanken offen bekennen; bei welcher ~ haben Sie gedient?; in ~n stehen zum Kampf, zum Krieg gerüstet sein; mit der ~ in der Hand kämpfen; jmdn. nach ~n untersuchen; unter den ~n stehen im Militärdienst stehen; zur ~ greifen; zu den ~n rufen zum Militärdienst einziehen; [<mhd. wafen <ahd. wafan(Neutr.) <got. wepna(Neutr. Pl.), urspr. „Kampfgerät“; Näheres unbekannt]
['Waf·fe]
[Waffen]