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Wald  

Wạld, der; -[e]s, Wälder [1: mhd., ahd. walt, urspr. = nicht bebautes Land, viell. verw. mit lat. vellere = rupfen, zupfen, raufen, also eigtl. = gerupftes Laub; 2: LÜ von lat. silvae (Pl.)]:

1.größere, dicht mit Bäumen bestandene Fläche: ein lichter, tiefer, dunkler, verschneiter, winterlicher W.; ein naturnaher W.; endlose, undurchdringliche Wälder; für den Bau der Straße müssen 30 Hektar W. abgeholzt werden; einen W. roden, anpflanzen, forstlich nutzen; die Wälder durchstreifen; dort gibt es viel, kaum noch W.; durch W. und Feld, W. und Flur streifen; die Tiere des -es; in der Kühle des -es; sich im W. verirren;

R wie man in den W. hineinruft, so schallt es heraus (wie man andere behandelt o. Ä., so werden sie einen selbst auch behandeln o. Ä.); ich denk, ich steh im W. (ugs.);


*ein W. von .../(seltener:) aus ... (im Allg. bezogen auf eine größere Menge dicht nebeneinanderstehender emporragender Dinge; eine große Menge von ...); den W. vor [lauter] Bäumen nicht sehen (scherzh.; über zu vielen Einzelheiten das größere Ganze nicht erfassen; nach Chr. M. Wieland [1733-1813], Musarion, Buch 2 ); einen ganzen W. absägen (ugs. scherzh.; sehr laut schnarchen); nicht für einen W. voll Affen (ugs.; unter keinen Umständen, auf keinen Fall); einen vom W. erzählen (ugs.; etw. Unwahres erzählen).


2.<Pl.> (Literaturw. veraltet) Sammlung von Schriften, Dichtungen o. Ä.: Poetische, Kritische Wälder.
Wald  

Wạld, der; -[e]s, Wälder
Wald  

Forst, Gehölz, Schonung, Waldung; (dichter.): Hain, Tann; (landsch.): Busch; (bayr., hess.): Loh.
[Wald]
[Waldes, Walds, Walde, Wälder, Wäldern]
Wald  

Wạld, der; -[e]s, Wälder [1: mhd., ahd. walt, urspr. = nicht bebautes Land, viell. verw. mit lat. vellere = rupfen, zupfen, raufen, also eigtl. = gerupftes Laub; 2: LÜ von lat. silvae (Pl.)]:

1.größere, dicht mit Bäumen bestandene Fläche: ein lichter, tiefer, dunkler, verschneiter, winterlicher W.; ein naturnaher W.; endlose, undurchdringliche Wälder; für den Bau der Straße müssen 30 Hektar W. abgeholzt werden; einen W. roden, anpflanzen, forstlich nutzen; die Wälder durchstreifen; dort gibt es viel, kaum noch W.; durch W. und Feld, W. und Flur streifen; die Tiere des -es; in der Kühle des -es; sich im W. verirren;

Rwie man in den W. hineinruft, so schallt es heraus (wie man andere behandelt o. Ä., so werden sie einen selbst auch behandeln o. Ä.); ich denk, ich steh im W. (ugs.);


*ein W. von .../(seltener:) aus ... (im Allg. bezogen auf eine größere Menge dicht nebeneinanderstehender emporragender Dinge; eine große Menge von ...); den W. vor [lauter] Bäumen nicht sehen (scherzh.; über zu vielen Einzelheiten das größere Ganze nicht erfassen; nach Chr. M. Wieland [1733-1813], Musarion, Buch 2); einen ganzen W. absägen (ugs. scherzh.; sehr laut schnarchen); nicht für einen W. voll Affen (ugs.; unter keinen Umständen, auf keinen Fall); einen vom W. erzählen (ugs.; etw. Unwahres erzählen).


2.<Pl.> (Literaturw. veraltet) Sammlung von Schriften, Dichtungen o. Ä.: Poetische, Kritische Wälder.
Wald  

n.
<m. 2u>
1 größere Fläche mit dichtem Baumwuchs; <fig.> große, dichte Menge (bes. von aufrecht stehenden Gegenständen)
2 ;durch ~ und Feld streifen; die Tiere des ~es; Wiesen und Wälder
3 er sieht den ~ vor lauter Bäumen nicht <fig.; umg.> er bemerkt nicht, was doch vor ihm steht, was offensichtlich ist;
4 ;dichter, dunkler, finsterer, herbstlicher, verschneiter, winterlicher ~
5 ;tief im ~; wie man in den ~ hineinruft, so schallt es wieder heraus <Sprichw.> so, wie man einen anderen behandelt, wird man selbst auch von ihm behandelt; ein ~ von Fahnen, Masten, Antennen <fig.> [<mhd. walt <ahd. wald <germ. *walþuz, eigtl. „gerupftes Laubbüschel“, (i.w.S.) „Baumkrone(n)“, dann „Baumbestand“; zu idg. *uel- „Laub rupfen“ (zur Viehfütterung); verwandt mit Wolle, wild]
[Wald]
[Waldes, Walds, Walde, Wälder, Wäldern]