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wallen  

1wạl|len <sw. V.> [mhd. wallen, ahd. wallan, eigtl. = drehen, winden, wälzen]:

1.<hat> a)(von Flüssigkeiten, bes. von Wasser im Zustand des Kochens) in sich in heftiger Bewegung sein, die an der Oberfläche in einer beständigen Wellenbildung sichtbar wird: das Wasser, die Milch wallt [im Topf]; die Soße kurze Zeit w. lassen; <subst.:> die Suppe zum Wallen bringen; jmds. Blut zum W. bringen (geh.; jmdn. heftig erregen, zornig machen);

b)(geh.) (bes. von stehenden Gewässern) von Grund auf bewegt u. aufgewühlt sein u. sich an der Oberfläche in wilden Wellen bewegen; wogen: die See schäumte und wallte; das Schiff versank in den wallenden Fluten.



2.(geh.) a)sich in Schwaden hin u. her bewegen <hat>;

b)wallend (2a) in eine bestimmte Richtung ziehen o. Ä. <ist>: Nebel wallte in Schwaden über die Felder.



3.(geh.) wogend, in großer Fülle herabfallen, sich bewegen <ist>: blonde Locken wallten [ihr] über die Schultern; ein wallender Bart; wallende Gewänder (Gewänder mit reichem Faltenwurf).


2wạl|len <sw. V.; ist> [mhd. wallen, ahd. wallōn, eigtl. = (umher)schweifen, unstet sein, wohl verw. mit ↑ Wedel ]:
a)(geh. od. spött.) feierlich, gemessen einherschreiten;

b)(veraltet) wallfahren.
wallen  

wạl|len (sprudeln, bewegt fließen; sich [wogend] bewegen)

wạl|len (veraltet für pilgern)
wallen  

aufkochen, aufwallen, Blasen werfen, brodeln, sprudeln; (ugs.): blubbern; (schweiz. veraltend, sonst landsch. od. Fachspr.): sieden.
[1wallen]
[walle, wallst, wallt, wallte, walltest, wallten, walltet, wallest, wallet, wall, gewallt, wallend]

[einher]schreiten, stolzieren; (geh.): gemessenen Schrittes gehen, wandeln.
[2wallen]
[walle, wallst, wallt, wallte, walltest, wallten, walltet, wallest, wallet, wall, gewallt, wallend]
wallen  

1wạl|len <sw. V.> [mhd. wallen, ahd. wallan, eigtl. = drehen, winden, wälzen]:

1.<hat>
a)(von Flüssigkeiten, bes. von Wasser im Zustand des Kochens) in sich in heftiger Bewegung sein, die an der Oberfläche in einer beständigen Wellenbildung sichtbar wird: das Wasser, die Milch wallt [im Topf]; die Soße kurze Zeit w. lassen; <subst.:> die Suppe zum Wallen bringen; jmds. Blut zum W. bringen (geh.; jmdn. heftig erregen, zornig machen);

b)(geh.) (bes. von stehenden Gewässern) von Grund auf bewegt u. aufgewühlt sein u. sich an der Oberfläche in wilden Wellen bewegen; wogen: die See schäumte und wallte; das Schiff versank in den wallenden Fluten.



2.(geh.)
a)sich in Schwaden hin u. her bewegen <hat>;

b)wallend (2a) in eine bestimmte Richtung ziehen o. Ä. <ist>: Nebel wallte in Schwaden über die Felder.



3.(geh.) wogend, in großer Fülle herabfallen, sich bewegen <ist>: blonde Locken wallten [ihr] über die Schultern; ein wallender Bart; wallende Gewänder (Gewänder mit reichem Faltenwurf).


2wạl|len <sw. V.; ist> [mhd. wallen, ahd. wallōn, eigtl. = (umher)schweifen, unstet sein, wohl verw. mit ↑ Wedel]:
a)(geh. od. spött.) feierlich, gemessen einherschreiten;

b)(veraltet) wallfahren.
wallen  

[sw. V.] [mhd. wallen, ahd. wallan, eigtl.= drehen, winden, wälzen]: 1. a) (von Flüssigkeiten, bes. von Wasser im Zustand des Kochens) in sich in heftiger Bewegung sein, die an der Oberfläche in einer beständigen Wellenbildung sichtbar wird [hat]: das Wasser, die Milch wallt [im Topf]; die Soße kurze Zeit w. lassen; [subst.:] die Suppe zum Wallen bringen; Ü jmds. Blut zum W. bringen (geh.; jmdn. heftig erregen, zornig machen); b) (geh.) (bes. von stehenden Gewässern) von Grund auf bewegt u. aufgewühlt sein u. sich an der Oberfläche in wilden Wellen bewegen; wogen [hat]: die See schäumte und wallte; das Schiff versank in den wallenden Fluten. 2. (geh.) a) sich in Schwaden hin u. her bewegen [hat]; b) wallend (2 a) in eine bestimmte Richtung ziehen o.Ä. [ist]: Nebel wallte in Schwaden über die Felder. 3. (geh.) wogend, in großer Fülle herabfallen, sich bewegen [ist]: blonde Locken wallten [ihr] über die Schultern; ein wallender Bart; wallende Gewänder (Gewänder mit reichem Faltenwurf).
wallen  

v.
<V.i.; hat> sieden, kochen, sprudeln; <poet.> in langen Wellen, Locken, weichen Falten fallen; die Locken wallten ihr über Schultern u. Rücken <poet.>; ~des Gewand; ~des Haar [<ahd. wallan; zu idg. *uel- „drehen“; verwandt mit Welle, walzen]
['wal·len1]
[walle, wallst, wallt, wallen, wallte, walltest, wallten, walltet, wallest, wallet, wall, gewallt, wallend]

v.
<V.i.; ist; veraltet> = wallfahren; <poet.; veraltet> dahinziehen, pilgern [<ahd. wallon <*waþlon „wandern, reisen“; zu germ. *waþ-, urspr. „wehen“]
['wal·len2]
[walle, wallst, wallt, wallen, wallte, walltest, wallten, walltet, wallest, wallet, wall, gewallt, wallend]