[ - Collapse All ]
wandeln  

wạn|deln <sw. V.> [mhd. wandeln, ahd. wantalōn, Iterativbildung zu ahd. wantōn = wenden, zu 1↑ winden , also eigtl. = wiederholt wenden] (geh.):

1. <w. + sich; hat> a)sich [grundlegend] verändern; eine andere Form, Gestalt o. Ä. bekommen; in seinem Wesen, Verhalten o. Ä. anders werden: du hast dich, dein Leben hat sich gewandelt; die Verhältnisse haben sich seitdem sehr gewandelt; die Zeit, das Bewusstsein der Menschen, die Mode hat sich gewandelt; Meinungen, Anschauungen, Ideale wandeln sich im Laufe der Zeit; die Bedeutung des Wortes hat sich im Laufe der Sprachgeschichte gewandelt; den gewandelten Bedürfnissen gerecht werden;

b)zu etw. anderem werden; sich verwandeln: seine Angst hatte sich in Zuversicht gewandelt.



2.<hat> a)anders werden lassen, verändern: die Erlebnisse haben ihn gewandelt; er ist ein gewandelter Mensch;

b)zu etw. anderem werden lassen, verwandeln: das Chaos in Ordnung w.;

c)(Rechtsspr.) (einen Kauf- od. Werkvertrag als Käufer od. Besteller) durch einseitige Erklärung rückgängig machen.



3. langsam, mit gemessenen Schritten, meist ohne einem Ziel zuzusteuern, gehen, sich fortbewegen <ist>: in einem Park w.; auf und ab w.;

*ein wandelnder, eine wandelnde ... (ugs. scherzh.; eine Verkörperung eines, einer ...): er ist ein wandelnder Vorwurf.


4.(bibl.) in einer bestimmten Weise leben, seinen Lebenswandel führen <hat>: jene, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist; wir haben in der Gnade Gottes gewandelt.
wandeln  


1. [ab]ändern, anders werden lassen, umändern, umbilden, umformen, variieren, verwandeln; (bildungsspr.): modifizieren; (ugs.): umkrempeln; (Fachspr., bildungsspr.): transformieren.

2. flanieren, stolzieren; (geh.): [dahin]schreiten, sich fortbegeben, gemessenen Schrittes gehen; (geh., spött.): wallen; (geh. veraltend): lustwandeln.

[wandeln]
[wandle, wandele, wandelst, wandelt, wandelte, wandeltest, wandelten, wandeltet, gewandelt, wandelnd]

sich ändern, anders werden, im Fluss sein, sich verändern, sich verwandeln, wechseln; (geh.): sich im Wandel befinden.
[wandeln, sich]
[sich wandeln, wandle, wandele, wandelst, wandelt, wandelte, wandeltest, wandelten, wandeltet, gewandelt, wandelnd, wandeln sich]
wandeln  

wạn|deln <sw. V.> [mhd. wandeln, ahd. wantalōn, Iterativbildung zu ahd. wantōn = wenden, zu 1↑ winden, also eigtl. = wiederholt wenden] (geh.):

1. <w. + sich; hat>
a)sich [grundlegend] verändern; eine andere Form, Gestalt o. Ä. bekommen; in seinem Wesen, Verhalten o. Ä. anders werden: du hast dich, dein Leben hat sich gewandelt; die Verhältnisse haben sich seitdem sehr gewandelt; die Zeit, das Bewusstsein der Menschen, die Mode hat sich gewandelt; Meinungen, Anschauungen, Ideale wandeln sich im Laufe der Zeit; die Bedeutung des Wortes hat sich im Laufe der Sprachgeschichte gewandelt; den gewandelten Bedürfnissen gerecht werden;

b)zu etw. anderem werden; sich verwandeln: seine Angst hatte sich in Zuversicht gewandelt.



2.<hat>
a)anders werden lassen, verändern: die Erlebnisse haben ihn gewandelt; er ist ein gewandelter Mensch;

b)zu etw. anderem werden lassen, verwandeln: das Chaos in Ordnung w.;

c)(Rechtsspr.) (einen Kauf- od. Werkvertrag als Käufer od. Besteller) durch einseitige Erklärung rückgängig machen.



3. langsam, mit gemessenen Schritten, meist ohne einem Ziel zuzusteuern, gehen, sich fortbewegen <ist>: in einem Park w.; auf und ab w.;

*ein wandelnder, eine wandelnde ... (ugs. scherzh.; eine Verkörperung eines, einer ...): er ist ein wandelnder Vorwurf.


4.(bibl.) in einer bestimmten Weise leben, seinen Lebenswandel führen <hat>: jene, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist; wir haben in der Gnade Gottes gewandelt.
wandeln  

[sw. V.] [mhd. wandeln, ahd. wantalon, Iterativbildung zu ahd. wanton= wenden, zu 1winden, also eigtl.= wiederholt wenden] (geh.): 1. [w. + sich; hat] a) sich [grundlegend] verändern; eine andere Form, Gestalt o.Ä. bekommen; in seinem Wesen, Verhalten o.Ä. anders werden: du hast dich, dein Leben hat sich gewandelt; die Verhältnisse haben sich seitdem sehr gewandelt; die Zeit, das Bewusstsein der Menschen, die Mode hat sich gewandelt; Meinungen, Anschauungen, Ideale wandeln sich im Laufe der Zeit; die Bedeutung des Wortes hat sich im Laufe der Sprachgeschichte gewandelt; den gewandelten Bedürfnissen gerecht werden; b) zu etw. anderem werden; sich verwandeln: seine Angst hatte sich in Zuversicht gewandelt. 2. [hat] a) anders werden lassen, verändern: die Erlebnisse haben ihn gewandelt; er ist ein gewandelter Mensch; b) zu etw. anderem werden lassen, verwandeln: das Chaos in Ordnung w.; c) (Rechtsspr.) (einen Kauf- od. Werkvertrag als Käufer od. Besteller) durch einseitige Erklärung rückgängig machen. 3. langsam, mit gemessenen Schritten, meist ohne einem Ziel zuzusteuern, gehen, sich fortbewegen [ist]: in einem Park w.; auf und ab w.; *ein wandelnder, eine wandelnde ... (ugs. scherzh.; eine Verkörperung eines, einer ...): er ist ein wandelnder Vorwurf. 4. (bibl.) in einer bestimmten Weise leben, seinen Lebenswandel führen [hat]: jene, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist; wir haben in der Gnade Gottes gewandelt.
wandeln  

v.
1 <V.t.; hat> = verwandeln, verändern; alles wandelt sich nichts ist beständig; seine Ansichten haben sich (grundlegend) gewandelt
2 <V.i.; ist> langsam, geruhsam gehen, lustwandeln; auf und ab ~; im Park, unter Bäumen ~; Wandelndes Blatt Gespenstheuschrecke Ostindiens, die mit ihrem grünen, flachen Körper u. breiten Beinen einem Eichenblatt ähnlich sieht: Phyllium siccifolium; er ist die ~de Güte <fig.> er ist sehr, außerordentlich gütig; er sieht aus wie eine ~de Leiche <umg.> er sieht erschreckend blass aus; sie ist ein ~des Lexikon <fig.> sie hat ein umfangreiches Wissen; [<ahd. wantalon, eigtl. „verändern“; Iterativbildung zu wanton „wenden“; winden, wandern]
['wan·deln]
[wandle, wandele, wandelst, wandelt, wandeln, wandelte, wandeltest, wandelten, wandeltet, gewandelt, wandelnd]