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wandern  

wạn|dern <sw. V.; ist> [mhd. wanderen, Iterativbildung zu ahd. wantōn (↑ wandeln ), eigtl. = wiederholt wenden, dann: hin u. her gehen]:

1.eine Wanderung, (1), Wanderungen machen: gern, oft, viel w.; einen ganzen Tag [in den Bergen] w.; am Wochenende wollen, gehen, waren wir w.; dort kann man gut, schön w.; sie ist [durch den ganzen Odenwald] nach Heidelberg gewandert; diese Route bin ich noch nicht gewandert; mit dem Kajak w. (eine Wasserwanderung machen); mit dem Fahrrad w. (eine Radwanderung machen); <subst.:> zum Wandern in die Alpen fahren.


2.ohne ein Ziel anzusteuern, [gemächlich] gehen; sich irgendwo ergehen: [ziellos] durch die Stadt, die Straßen w.; im Zimmer auf und ab w.; schlaflos wanderte er durch die Wohnung; die Wolken wandern [am Himmel] (dichter.; ziehen [am Himmel] dahin); er ließ seinen Blick [von einem zum anderen] w.


3.(nicht sesshaft, ohne festen Aufenthaltsort) umher-, von Ort zu Ort, zu einem entfernten Ziel ziehen: sie wandern [als Nomaden] durchs Land; die Lachse wandern Tausende von Kilometern [weit], zum Laichen in die Flüsse; wandernde Handwerksburschen, Artisten, Mönche, Scherenschleifer; der Brief war von Hand zu Hand gewandert (war von einem zum andern weitergegeben worden); eine wandernde Düne (Wanderdüne).


4. (ugs.) (zu einem bestimmten Zweck) an einen bestimmten Ort geschafft, gebracht werden: etw. wandert in/auf den Müll, in den Papierkorb; für dieses Delikt wandert er ins Gefängnis (wird er mit Gefängnis bestraft).
wandern  

a) eine Wanderung machen, marschieren, spazieren gehen.

b) streifen, ziehen; (geh.): sich ergehen; (ugs.): herumgehen, herumlaufen, herumstreichen, herumstreifen, stromern.

[wandern]
[wandere, wanderst, wandert, wanderte, wandertest, wanderten, wandertet, gewandert, wandernd]
wandern  

wạn|dern <sw. V.; ist> [mhd. wanderen, Iterativbildung zu ahd. wantōn (↑ wandeln), eigtl. = wiederholt wenden, dann: hin u. her gehen]:

1.eine Wanderung, (1)Wanderungen machen: gern, oft, viel w.; einen ganzen Tag [in den Bergen] w.; am Wochenende wollen, gehen, waren wir w.; dort kann man gut, schön w.; sie ist [durch den ganzen Odenwald] nach Heidelberg gewandert; diese Route bin ich noch nicht gewandert; mit dem Kajak w. (eine Wasserwanderung machen); mit dem Fahrrad w. (eine Radwanderung machen); <subst.:> zum Wandern in die Alpen fahren.


2.ohne ein Ziel anzusteuern, [gemächlich] gehen; sich irgendwo ergehen: [ziellos] durch die Stadt, die Straßen w.; im Zimmer auf und ab w.; schlaflos wanderte er durch die Wohnung; die Wolken wandern [am Himmel] (dichter.; ziehen [am Himmel] dahin); er ließ seinen Blick [von einem zum anderen] w.


3.(nicht sesshaft, ohne festen Aufenthaltsort) umher-, von Ort zu Ort, zu einem entfernten Ziel ziehen: sie wandern [als Nomaden] durchs Land; die Lachse wandern Tausende von Kilometern [weit], zum Laichen in die Flüsse; wandernde Handwerksburschen, Artisten, Mönche, Scherenschleifer; der Brief war von Hand zu Hand gewandert (war von einem zum andern weitergegeben worden); eine wandernde Düne (Wanderdüne).


4. (ugs.) (zu einem bestimmten Zweck) an einen bestimmten Ort geschafft, gebracht werden: etw. wandert in/auf den Müll, in den Papierkorb; für dieses Delikt wandert er ins Gefängnis (wird er mit Gefängnis bestraft).
wandern  

[sw. V.; ist] [mhd. wanderen, Iterativbildung zu ahd. wanton (wandeln), eigtl.= wiederholt wenden, dann: hin u. her gehen]: 1. eine Wanderung (1), Wanderungen machen: gern, oft, viel w.; einen ganzen Tag [in den Bergen] w.; am Wochenende wollen, gehen, waren wir w.; dort kann man gut, schön w.; sie ist [durch den ganzen Odenwald] nach Heidelberg gewandert; diese Route bin ich noch nicht gewandert; mit dem Kajak w. (eine Wasserwanderung machen); mit dem Fahrrad w. (eine Radwanderung machen); [subst.:] zum Wandern in die Alpen fahren. 2. ohne ein Ziel anzusteuern, [gemächlich] gehen; sich irgendwo ergehen: [ziellos ] durch die Stadt, die Straßen w.; im Zimmer auf und ab w.; schlaflos wanderte er durch die Wohnung; Ü die Wolken wandern [am Himmel] (dichter.; ziehen [am Himmel] dahin); er ließ seinen Blick [von einem zum anderen] w. 3. (nicht sesshaft, ohne festen Aufenthaltsort) umher-, von Ort zu Ort, zu einem entfernten Ziel ziehen: sie wandern [als Nomaden] durchs Land; die Lachse wandern Tausende von Kilometern [weit], zum Laichen in die Flüsse; wandernde Handwerksburschen, Artisten, Mönche, Scherenschleifer; Ü der Brief war von Hand zu Hand gewandert (war von einem zum andern weitergegeben worden); eine wandernde Düne (Wanderdüne). 4. (ugs.) (zu einem bestimmten Zweck) an einen bestimmten Ort geschafft, gebracht werden: etw. wandert in/auf den Müll, in den Papierkorb; für dieses Delikt wandert er ins Gefängnis (wird er mit Gefängnis bestraft).
wandern  

v.
<V.i.; ist>
1 zu Fuß reisen, zu Fuß weit umhergehen; sich regelmäßig einen anderen Wohnplatz, Laichplatz suchen (von manchen Tieren); <fig.> umherschweifen (Gedanken); etwas wandert <fig.> wechselt (häufig) den Standort, wird weitergegeben, verbreitet;
2 ;wir sind heute fünf Stunden gewandert; Märchenmotive ~ von einem Volk zum andern; Wolken ~ am Himmel ziehen; Lachse ~ zum Laichen die Flüsse hinauf
3 ;sie ließ ihre Blicke über die Möbel, die Bilder ~
4 ;durch den Wald ~; der Brief ist gleich ins Feuer, in den Papierkorb gewandert <fig.> ins Gefängnis ~ <fig.> ins G. gesperrt werden; seine Uhr ist schon längst ins Leihhaus gewandert <fig.> ~de Dünen Wanderdünen; ~der Händler Hausierer; ~de Völker Nomaden; [eigtl. „(seinen Ort) verändern“; wie wandeln Iterativbildung zu ahd. wanton „wenden“]
['wan·dern]
[wandere, wanderst, wandert, wandern, wanderte, wandertest, wanderten, wandertet, gewandert, wandernd]