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weben  

we|ben <sw. u. st. V.; hat> [mhd. weben, ahd. weban, eigtl. = sich hin u. her bewegen, wimmeln]:

1.<sw. u. st. V.> a)Längs- u. Querfäden zu einem Gewebe kreuzweise verbinden: sie webt [an einem Teppich];

b)durch Weben (1a) herstellen: Leinen, Tuche, Spitze, Teppiche w.; der Stoff wurde auf, mit der Maschine gewebt; ein Muster [in einen Stoff] w.



2.<st. V.> (geh.) a)[als geheimnisvolle Kraft] wirksam, am Werk sein: Sagen woben um seine Gestalt;

b)<w. + sich> auf geheimnisvolle Weise allmählich entstehen: um das Schloss webt sich manche Sage.

weben  

we|ben <sw. u. st. V.; hat> [mhd. weben, ahd. weban, eigtl. = sich hin u. her bewegen, wimmeln]:

1.<sw. u. st. V.>
a)Längs- u. Querfäden zu einem Gewebe kreuzweise verbinden: sie webt [an einem Teppich];

b)durch Weben (1a) herstellen: Leinen, Tuche, Spitze, Teppiche w.; der Stoff wurde auf, mit der Maschine gewebt; ein Muster [in einen Stoff] w.



2.<st. V.> (geh.)
a)[als geheimnisvolle Kraft] wirksam, am Werk sein: Sagen woben um seine Gestalt;

b)<w. + sich> auf geheimnisvolle Weise allmählich entstehen: um das Schloss webt sich manche Sage.

weben  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.; schwach konjugiert; starke Konjugation nur noch poet.> durch Kreuzen u. Verflechten von Fäden herstellen (Gewebe, Stoff); Leinen, Tuch, Teppiche ~; die Spinne webt ihr Netz
2 <V.i.; schwach konjugiert> den Kopf hin u. her schwingen u. dabei von einem Vorderfuß auf den andern treten (Untugend des Pferdes)
3 <V.i.; fig.; poet.; nur im Präs.> sich bewegen, in Bewegung sein; auf den Wiesen und im Wald lebt und webt es
4 <V.t. 275; fig.; poet.> erzeugen, sichtbar werden lassen; das Mondlicht wob einen silbernen Schleier zwischen die Bäume [<mhd. weben <ahd. weban „weben, sich vordem Webstuhl hin und her bewegen“ <idg. *uebh- „weben, flechten, knüpfen; sich hin und her bewegen, wimmeln“;verwandt mit Wespe, Wabe, Waffel]
['we·ben]
[webe, webst, webt, weben, webte, webtest, webten, webtet, webest, webet, web, gewoben, gewebt, webend]