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wẹch|seln <sw. V.> [mhd. wehseln, ahd. wehsalōn, zu ↑ Wechsel ]:

1.<hat> a)bewusst etw. durch etw. anderes derselben Art ersetzen; eine Sache aufgeben u. eine entsprechende neue wählen: den Platz, die Straßenseite, die Fahrspur, die Schule, den Wohnsitz, die Adresse, die Stellung, den Beruf, die Branche, das politische Lager, den Verein, den Partner, den Namen, den Arzt, die Zigarettenmarke w.; den Ton, das Tempo, das Thema, seine Ansichten, seine Gesinnung, die Konfession w.; bei einem Auto die Reifen, das Öl w.; die Handtücher, die Wäsche, die Kleidung, die Socken, den Verband w.; die Pferde w.; das Standbein w.; die Mannschaften wechseln jetzt die Seiten; den Besitzer w. (in den Besitz eines andern übergehen); <subst.:> ein Hemd, ein Paar Strümpfe zum Wechseln;

b)jmdm. etw. zukommen lassen u. von ihm etw. derselben Art erhalten: mit jmdm. Briefe, Blicke, Komplimente, einen Händedruck w.; wir wechselten nur wenige Worte (sprachen nur kurz miteinander); mit jmdm. den Platz w.



2.<hat> a)in eine entsprechende Anzahl Scheine od. Münzen von geringerem Wert umtauschen: kannst du mir einen Zehneuroschein [in zwei Fünfer, in Münzen] w.?; <auch o. Akk.-Obj.:> ich kann leider nicht w. (habe kein passendes Geld zum Herausgeben);

b)in eine andere Währung umtauschen: an der Grenze Geld w.; Euro gegen Dollar w.



3.sich [immer wieder in seinem Erscheinungsbild] verändern <hat>: seine Stimmung, seine Miene konnte sehr schnell w.; die Ampel wechselte von Grün auf Gelb; der Mond wechselt; das Wetter wechselt [zwischen Regen und Schnee]; Regen und Sonne wechselten (lösten einander ab); die Mitarbeiter wechseln häufig (lösen einander häufig ab) in dieser Firma; der Himmel ist wechselnd (zeitweilig) bewölkt.


4.sich von seinem Ort, Platz an einen anderen begeben <ist>: von einer Veranstaltung zur anderen w.; der Justizminister soll ins Auswärtige Amt w.; über die Grenze w. (heimlich ins Ausland gehen); das Wild, der Hirsch ist gewechselt (Jägerspr.; hat seinen Standort, sein Revier verlassen); der Bock ist über den Weg gewechselt (Jägerspr.; hat ihn überquert).
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1. austauschen, auswechseln, erneuern, ersetzen, [ver]tauschen; (bildungsspr. veraltet): changieren; (bildungsspr., Fachspr.) substituieren.

2. a) eintauschen; (ugs.): klein machen.

b) einwechseln, [um]tauschen, umwechseln; (ugs.): umrubeln; (Wirtsch.): konvertieren.

3. sich ablösen, sich abwechseln, sich ändern, anders werden, aufeinander folgen, pendeln, schwanken, umschlagen, umspringen, sich umstellen, sich verändern, sich verwandeln; (geh.): sich wandeln; (bildungsspr.): alternieren, fluktuieren, oszillieren; (bildungsspr., Fachspr.): flottieren.

[wechseln]
[wechsle, wechsele, wechselst, wechselt, wechselte, wechseltest, wechselten, wechseltet, gewechselt, wechselnd]
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wẹch|seln <sw. V.> [mhd. wehseln, ahd. wehsalōn, zu ↑ Wechsel]:

1.<hat>
a)bewusst etw. durch etw. anderes derselben Art ersetzen; eine Sache aufgeben u. eine entsprechende neue wählen: den Platz, die Straßenseite, die Fahrspur, die Schule, den Wohnsitz, die Adresse, die Stellung, den Beruf, die Branche, das politische Lager, den Verein, den Partner, den Namen, den Arzt, die Zigarettenmarke w.; den Ton, das Tempo, das Thema, seine Ansichten, seine Gesinnung, die Konfession w.; bei einem Auto die Reifen, das Öl w.; die Handtücher, die Wäsche, die Kleidung, die Socken, den Verband w.; die Pferde w.; das Standbein w.; die Mannschaften wechseln jetzt die Seiten; den Besitzer w. (in den Besitz eines andern übergehen); <subst.:> ein Hemd, ein Paar Strümpfe zum Wechseln;

b)jmdm. etw. zukommen lassen u. von ihm etw. derselben Art erhalten: mit jmdm. Briefe, Blicke, Komplimente, einen Händedruck w.; wir wechselten nur wenige Worte (sprachen nur kurz miteinander); mit jmdm. den Platz w.



2.<hat>
a)in eine entsprechende Anzahl Scheine od. Münzen von geringerem Wert umtauschen: kannst du mir einen Zehneuroschein [in zwei Fünfer, in Münzen] w.?; <auch o. Akk.-Obj.:> ich kann leider nicht w. (habe kein passendes Geld zum Herausgeben);

b)in eine andere Währung umtauschen: an der Grenze Geld w.; Euro gegen Dollar w.



3.sich [immer wieder in seinem Erscheinungsbild] verändern <hat>: seine Stimmung, seine Miene konnte sehr schnell w.; die Ampel wechselte von Grün auf Gelb; der Mond wechselt; das Wetter wechselt [zwischen Regen und Schnee]; Regen und Sonne wechselten (lösten einander ab); die Mitarbeiter wechseln häufig (lösen einander häufig ab) in dieser Firma; der Himmel ist wechselnd (zeitweilig) bewölkt.


4.sich von seinem Ort, Platz an einen anderen begeben <ist>: von einer Veranstaltung zur anderen w.; der Justizminister soll ins Auswärtige Amt w.; über die Grenze w. (heimlich ins Ausland gehen); das Wild, der Hirsch ist gewechselt (Jägerspr.; hat seinen Standort, sein Revier verlassen); der Bock ist über den Weg gewechselt (Jägerspr.; hat ihn überquert).
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[sw. V.] [mhd. wehseln, ahd. wehsalon, zu Wechsel]: 1. [hat] a) bewusst etw. durch etw. anderes derselben Art ersetzen; eine Sache aufgeben u. eine entsprechende neue wählen: den Platz, die Straßenseite, die Fahrspur, die Schule, den Wohnsitz, die Adresse, die Stellung, den Beruf, die Branche, das politische Lager, den Verein, den Partner, den Namen, den Arzt, die Zigarettenmarke w.; den Ton, das Tempo, das Thema, seine Ansichten, seine Gesinnung, die Konfession w.; bei einem Auto die Reifen, das Öl w.; die Handtücher, die Wäsche, die Kleidung, die Socken, den Verband w.; die Pferde w.; das Standbein w.; die Mannschaften wechseln jetzt die Seiten; den Besitzer w. (in den Besitz eines andern übergehen); [subst.:] ein Hemd, ein Paar Strümpfe zum Wechseln; b) jmdm. etw. zukommen lassen u. von ihm etw. derselben Art erhalten: mit jmdm. Briefe, Blicke, Komplimente, einen Händedruck w.; mit jmdm. den Platz w.; wir wechselten nur wenige Worte (sprachen nur kurz miteinander). 2. [hat] a) in eine entsprechende Anzahl Scheine od. Münzen von geringerem Wert umtauschen: kannst du mir einen Hundertmarkschein [in zwei Fünfziger, in Münzen] w.?; [auch o. Akk.-Obj.:] ich kann leider nicht w. (habe kein passendes Geld zum Herausgeben); b) in eine andere Währung umtauschen: an der Grenze Geld w.; Mark gegen Dollar w. 3. sich [immer wieder in seinem Erscheinungsbild] verändern [hat]: seine Stimmung, seine Miene konnte sehr schnell w.; der Mond wechselt; die Ampel wechselte von Grün auf Gelb; das Wetter wechselt [zwischen Regen und Schnee]; Regen und Sonne wechselten (lösten einander ab); die Mitarbeiter wechseln häufig (lösen einander häufig ab) in dieser Firma; der Himmel ist wechselnd (zeitweilig) bewölkt. 4. sich von seinem Ort, Platz an einen anderen begeben [ist]: von einer Veranstaltung zur anderen w.; der Justizminister soll ins Auswärtige Amt w.; über die Grenze w. (heimlich ins Ausland gehen); das Wild, der Hirsch ist gewechselt (Jägerspr.; hat seinen Standort, sein Revier verlassen); der Bock ist über den Weg gewechselt (Jägerspr.; hat ihn überquert).
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n.
<[-ks-]>
I < V.t.; hat>
1 eins an die Stelle eines anderen setzen, tauschen, vertauschen, umtauschen; ändern, verändern
2 ;den Beruf, den Platz, die Stellung, die Wohnung ~; die Farbe ~ <fig.> bleich bzw. rot werden; Geld ~ eine größere Münze in kleinere od. eine bestimmte Geldsorte in eine andere umtauschen; die Kleider, Schuhe, Wäsche ~; kannst du mir 10 Mark ~?; Reifen, Öl ~ (beim Auto); die Ringe ~ (bei der Trauung); das Thema ~ von etwas anderem zu sprechen beginnen;
3 ;ich möchte Deutsche Mark in, gegen Lire ~; Briefe mit jmdm. ~; ein paar Worte mit jmdm. ~; Schuhe, Strümpfe, Wäsche zum Wechseln
II <V.i.; hat; beim Wild: ist>
4 sich abwechseln; den Platz tauschen; sich ändern, sich verändern; <Jägerspr.> auf einem bestimmten Pfad regelmäßig gehen (Wild)
5 ;wollen wir ~? (z.B. beim Tragen, Spielen); seine Stimmungen ~ rasch; das Wetter wechselt häufig, rasch
6 ;hier wechselt Wild über die Straße
7 ~d sich verändernd; einmal gut, einmal weniger gut; einmal mehr, einmal weniger; wie geht es dir? ~d!; mit ~dem Erfolg, Glück; in ~den Farben; bei ~der Gesundheit; ~d bewölkt
['wech·seln]
[wechsle, wechsele, wechselst, wechselt, wechseln, wechselte, wechseltest, wechselten, wechseltet, gewechselt, wechselnd]