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weglaufen  

wẹg|lau|fen <st. V.; ist>:

1.a) sich laufend entfernen; davonlaufen (1a) : erschrocken w.; die Kinder liefen vor dem Hund weg; du kannst doch nicht immer vor allen Problemen w.;

*jmdm. nicht w. (ugs.; bestehen bleiben, immer noch vorhanden sein): die Arbeit, das Essen, der Abwasch läuft uns nicht weg;

b)(ugs.) seine gewohnte Umgebung, jmdn. von einem Augenblick auf den anderen u. ohne sich zu verabschieden, verlassen: der Junge ist [schon zweimal] von zu Hause weggelaufen; ihm ist die Freundin, seine Frau weggelaufen.



2.wegfließen: pass auf mit dem Pfirsich, dass [dir] nicht der ganze Saft wegläuft.
weglaufen  

a) das Weite suchen, davoneilen, davonhasten, davonjagen, davonlaufen, davonrasen, davonrennen, davonsausen, davonschießen, davonstürmen, davonstürzen, die Flucht ergreifen, sich entfernen, fliehen, flüchten, fortlaufen, fortrennen, sein Heil in der Flucht suchen, wegrennen; (geh.): sich davonstehlen, davonstieben, enteilen, entschwinden; (bildungsspr., oft scherzh.): retirieren; (ugs.): abfegen, absausen, sich abseilen, sich absetzen, abwetzen, sich aus dem Staub machen, auskneifen, ausreißen, ausrücken, davonbrausen, sich davonmachen, davonspringen, die Platte putzen, sich dünnmachen, einen Abgang machen, sich fortmachen, fortspringen, losstürzen, Reißaus nehmen, stiften gehen, sich verdrücken, verduften, sich verdünnisieren, sich verkrümeln, [von der Bildfläche] verschwinden, sich verziehen, sich wegmachen; (ugs. scherzh.): ausbüxen; (salopp): abhauen, die Biege/Flatter/Fliege machen, die Kurve kratzen, sich flüssig machen, sich vom Acker machen, türmen; (landsch. salopp): auswichsen; (österr. veraltend): palisieren.

b) allein/im Stich lassen, Schluss machen, sich trennen; (geh.): den Rücken kehren/wenden; (ugs.): hängen lassen, im Regen [stehen] lassen.

c) aus dem Weg gehen, scheuen, vermeiden; (geh.): meiden; (ugs.): sich drücken; (Psych.): verdrängen.

[weglaufen]
[laufe weg, läufst weg, läuft weg, laufen weg, lauft weg, lief weg, liefst weg, liefen weg, lieft weg, laufest weg, laufet weg, liefe weg, liefest weg, liefet weg, lauf weg, weggelaufen, weglaufend, wegzulaufen]
weglaufen  

wẹg|lau|fen <st. V.; ist>:

1.
a) sich laufend entfernen; davonlaufen (1a): erschrocken w.; die Kinder liefen vor dem Hund weg; du kannst doch nicht immer vor allen Problemen w.;

*jmdm. nicht w. (ugs.; bestehen bleiben, immer noch vorhanden sein): die Arbeit, das Essen, der Abwasch läuft uns nicht weg;

b)(ugs.) seine gewohnte Umgebung, jmdn. von einem Augenblick auf den anderen u. ohne sich zu verabschieden, verlassen: der Junge ist [schon zweimal] von zu Hause weggelaufen; ihm ist die Freundin, seine Frau weggelaufen.



2.wegfließen: pass auf mit dem Pfirsich, dass [dir] nicht der ganze Saft wegläuft.
weglaufen  

[st. V.; ist]: 1. a) sich laufend entfernen; davonlaufen (1a): erschrocken w.; die Kinder liefen vor dem Hund weg; Ü du kannst doch nicht immer vor allen Problemen w.; *jmdm. nicht w. (ugs.; auch später noch erledigt werden können, nicht eilen): die Arbeit, das Essen, der Abwasch läuft uns nicht weg; b) (ugs.) seine gewohnte Umgebung, jmdn. von einem Augenblick auf den anderen u. ohne sich zu verabschieden, verlassen: der Junge ist [schon zweimal] von zu Hause weggelaufen; ihm ist die Freundin, seine Frau weggelaufen. 2. wegfließen: pass auf mit dem Pfirsich, dass [dir] nicht der ganze Saft wegläuft.
weglaufen  

v.
<V.i. 175; ist> sich rasch entfernen, davonlaufen, fortlaufen; ausreißen; wegfließen (Flüssigkeit); das läuft mir nicht weg <fig.; umg.> das kann ich später noch erledigen; ihm ist seine Frau weggelaufen; das Kind, der Hund ist weggelaufen; mir ist das Spülwasser weggelaufen; von der Arbeit, vom Spiel ~; vor dem bissigen Hund ~
['weg|lau·fen]
[laufe weg, läufst weg, läuft weg, laufen weg, lauft weg, lief weg, liefst weg, liefen weg, lieft weg, laufest weg, laufet weg, liefe weg, liefest weg, liefet weg, lauf weg, weggelaufen, weglaufend, wegzulaufen]