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wehen  

we|hen [mhd. wæjen, ahd. wāen] <sw. V.>:

1.a) (von der Luft) in spürbarer Bewegung sein <hat>: der Wind weht kühl, kalt, aus Norden, vom Wasser her; es weht ein laues Lüftchen; eine kräftige Brise wehte ihm ins Gesicht; <auch unpers.:> draußen weht es heute tüchtig (ist es sehr windig);

b)wehend (1a) von etw. entfernen, in eine bestimmte Richtung, an eine bestimmte Stelle treiben <hat>: ein Luftzug wehte die Zettel vom Schreibtisch;

c)von der Luft, dem Wind irgendwohin getragen werden <ist>: Schneeflocken wehten durch das geöffnete Fenster, uns ins Gesicht; Blütenduft wehte ins Zimmer.



2.durch Luftströmung bewegt werden <hat>: ihre Haare wehten im Wind; auf/von dem Gebäude wehte eine Fahne; die Flagge wehte auf Halbmast; mit wehenden Rockschößen lief er hinaus.
wehen  

we|hen
wehen  


1. a) auffrischen, blasen, brausen, dröhnen, fegen, pfeifen, rauschen, säuseln, sausen, streichen, stürmen, toben, tosen, winden; (geh.): fächeln; (ugs.): pusten.

b) forttragen, [fort]treiben, fortwehen, verwehen, wegwehen.

2. baumeln, sich bewegen, flattern, fliegen; (ugs.): herumflattern.

[wehen]
[wehe, wehst, weht, wehte, wehtest, wehten, wehtet, wehest, wehet, weh, geweht, wehend]
wehen  

we|hen [mhd. wæjen, ahd. wāen] <sw. V.>:

1.
a) (von der Luft) in spürbarer Bewegung sein <hat>: der Wind weht kühl, kalt, aus Norden, vom Wasser her; es weht ein laues Lüftchen; eine kräftige Brise wehte ihm ins Gesicht; <auch unpers.:> draußen weht es heute tüchtig (ist es sehr windig);

b)wehend (1a) von etw. entfernen, in eine bestimmte Richtung, an eine bestimmte Stelle treiben <hat>: ein Luftzug wehte die Zettel vom Schreibtisch;

c)von der Luft, dem Wind irgendwohin getragen werden <ist>: Schneeflocken wehten durch das geöffnete Fenster, uns ins Gesicht; Blütenduft wehte ins Zimmer.



2.durch Luftströmung bewegt werden <hat>: ihre Haare wehten im Wind; auf/von dem Gebäude wehte eine Fahne; die Flagge wehte auf Halbmast; mit wehenden Rockschößen lief er hinaus.
wehen  

[sw. V.] [mhd. w?jen, ahd. waen]: 1. a) (von der Luft) in spürbarer Bewegung sein [hat]: der Wind weht kühl, kalt, aus Norden, vom Wasser her; es weht ein laues Lüftchen; eine kräftige Brise wehte ihm ins Gesicht; [auch unpers.:] draußen weht es heute tüchtig (ist es sehr windig); b) wehend (1 a) von etw. entfernen, in eine bestimmte Richtung, an eine bestimmte Stelle treiben [hat]: ein Luftzug wehte die Zettel vom Schreibtisch; c) von der Luft, dem Wind irgendwohin getragen werden [ist]: Schneeflocken wehten durch das geöffnete Fenster, uns ins Gesicht; Blütenduft wehte ins Zimmer. 2. durch Luftströmung bewegt werden [hat]: ihre Haare wehten im Wind; auf/von dem Gebäude wehte eine Fahne; die Flagge wehte auf Halbmast; mit wehenden Rockschößen lief er hinaus.
wehen  

v.
1 <V.i.; hat; bei Bewegung in bestimmter Richtung: ist> sich wie ein Hauch bewegen, hauchen, blasen (Wind); sich im Wind bewegen, flattern (Fahne); von der Luft, vom Wind getragen werden (Duft, Ton); <fig.> leise, schwach, zart tönen; ein Duft von Rosen ist ins Zimmer geweht; ihr Haar weht im Wind; ein Ruf wehte übers Wasser zu uns; die Töne wehten durch den Raum <fig.> das Wehen des Windes; der Wind weht vom Meer her; es weht ein starker Wind; hier weht ein neuer, frischer Wind <fig.> hier ist neuer Schwung, ein frischer, neuer Geist zu spüren; die Fahne im Wind ~ lassen; ein Taschentuch ~ lassen; der Wind weht eisig, frisch, kalt, lau, scharf; draußen weht es tüchtig; mit ~den Fahnen, Haaren, Rockschößen
2 <V.t.; hat> der Wind weht etwas treibt, lässt etwas sich bewegen; der Wind hat die Blätter von den Bäumen geweht; der Wind weht mir den Schnee ins Gesicht [<mhd. wæjen <ahd. wahen <got. wajan <idg. *(a)ue- „wehen, blasen, hauchen“; verwandt mit Wind, Wetter, Wedel]
['we·hen]
[wehe, wehst, weht, wehen, wehte, wehtest, wehten, wehtet, wehest, wehet, weh, geweht, wehend]