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weinen  

wei|nen <sw. V.; hat> [mhd. weinen, ahd. weinōn, zu 1↑ weh u. eigtl. = weh rufen]:
a)(als Ausdruck von Schmerz, von starker innerer Erregung) Tränen vergießen [u. dabei in kurzen, hörbaren Zügen einatmen u. klagende Laute von sich geben]: heftig, bitterlich, lautlos, wie ein Kind w.; um jmdn. w.; warum weinst du denn?; vor Wut, Freude, Glück, Angst, Erschöpfung w.; da brauchst du doch nicht zu w.; nun hör auf zu w.!; musst du beim Zwiebelnschneiden nicht w. (ugs.; tränen dir dabei nicht die Augen)?; er wusste nicht, ob er lachen oder w. sollte (war von zwiespältigen Gefühlen erfüllt); <subst.:> er war dem Weinen nahe; es ist zum W. (es ist eine Schande);

*leise weinend (ugs.; recht kleinlaut): er hat den Tadel leise weinend eingesteckt;

b)(sich od. etw.) durch Weinen (a) in einen bestimmten Zustand bringen: sich die Augen rot w.; das Kind hat sich müde, in den Schlaf geweint;

c)weinend hervorbringen: heiße, dicke, bittere Tränen w.; Freudentränen, Krokodilstränen w.
weinen  

sich die Augen ausweinen, feuchte Augen bekommen, sich in Tränen auflösen, in Tränen schwimmen/zerfließen, Tränen vergießen; (ugs.): heulen; (salopp): Rotz und Wasser heulen; (ugs. abwertend): bläken, brüllen, flennen, greinen; (emotional abwertend): plärren; (nordd.): plieren.
[weinen]
[weine, weinst, weint, weinte, weintest, weinten, weintet, weinest, weinet, wein, geweint, weinend]
weinen  

wei|nen <sw. V.; hat> [mhd. weinen, ahd. weinōn, zu 1↑ weh u. eigtl. = weh rufen]:
a)(als Ausdruck von Schmerz, von starker innerer Erregung) Tränen vergießen [u. dabei in kurzen, hörbaren Zügen einatmen u. klagende Laute von sich geben]: heftig, bitterlich, lautlos, wie ein Kind w.; um jmdn. w.; warum weinst du denn?; vor Wut, Freude, Glück, Angst, Erschöpfung w.; da brauchst du doch nicht zu w.; nun hör auf zu w.!; musst du beim Zwiebelnschneiden nicht w. (ugs.; tränen dir dabei nicht die Augen)?; er wusste nicht, ob er lachen oder w. sollte (war von zwiespältigen Gefühlen erfüllt); <subst.:> er war dem Weinen nahe; es ist zum W. (es ist eine Schande);

*leise weinend (ugs.; recht kleinlaut): er hat den Tadel leise weinend eingesteckt;

b)(sich od. etw.) durch Weinen (a) in einen bestimmten Zustand bringen: sich die Augen rot w.; das Kind hat sich müde, in den Schlaf geweint;

c)weinend hervorbringen: heiße, dicke, bittere Tränen w.; Freudentränen, Krokodilstränen w.
weinen  

[sw. V.; hat] [mhd. weinen, ahd. weinon, zu 1weh u. eigtl.= weh rufen]: a) (als Ausdruck von Schmerz, von starker innerer Erregung) Tränen vergießen [u. dabei in kurzen, hörbaren Zügen einatmen u. klagende Laute von sich geben]: heftig, bitterlich, lautlos, wie ein Kind w.; um jmdn. w.; vor Wut, Freude, Glück, Angst, Erschöpfung w.; da brauchst du doch nicht zu w.; nun hör auf zu w.!; warum weinst du denn?; musst du beim Zwiebelnschneiden nicht w. (ugs.; tränen dir dabei nicht die Augen)?; er wusste nicht, ob er lachen oder w. sollte (war von zwiespältigen Gefühlen erfüllt); [subst.:] er war dem Weinen nahe; es ist zum W. (es ist eine Schande); *leise weinend (ugs.; recht kleinlaut): er hat den Tadel leise weinend eingesteckt; b) (sich od. etw.) durch Weinen (a) in einen bestimmten Zustand bringen: sich die Augen rot w.; das Kind hat sich müde, in den Schlaf geweint; c) weinend hervorbringen: heiße, dicke, bittere Tränen w.; Freudentränen, Krokodilstränen w.
weinen  

v.
<V.i.; a. V. t.; hat>
1 Tränen vergießen, heulen, schluchzen
2 ;sich die Augen aus dem Kopf ~; bittere Tränen ~
3 ;ich weiß (vor Schreck, vor Verblüffung) nicht, ob ich lachen oder ~ soll
4 ;bitterlich, herzzerreißend, jämmerlich, laut ~; mir ist das Weinen näher als das Lachen!; sein Kopfkissen nass ~
5 ;in lautes Weinen ausbrechen; sich in den Schlaf ~; um etwas, um jmdn. ~; leise vor sich hin ~; vor Freude, vor Schmerz, vor Zorn ~; jmdn. zum Weinen bringen; es ist zum Weinen! (Ausruf des Ärgers, der Enttäuschung);
6 mit einem lachenden und einem ~den Auge <fig.> halb erfreut, halb betrübt; sich leise ~d davonschleichen, zurückziehen <umg.; scherzh.> beschämt, kummervoll;[<mhd. weinen <ahd. weinon(eigtl.) „weh rufen“; weh]
['wei·nen]
[weine, weinst, weint, weinen, weinte, weintest, weinten, weintet, weinest, weinet, wein, geweint, weinend]