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weisen  

wei|sen <st. V.; hat> [mhd., ahd. wīsen, zu ↑ weise , eigtl. = wissend machen]:

1.(meist geh.) a)zeigen (2 a) : jmdm. den Weg, die Richtung w.;

b)in eine bestimmte Richtung, auf etw. zeigen, deuten: mit der Hand, dem Kopf, dem Finger zur Tür w.; die Magnetnadel, der Pfeil weist nach Norden.



2.schicken, verweisen (4) : jmdn. aus dem Zimmer, vom Hof, aus dem Land w.; einen Schüler von der Schule w. (ihm den weiteren Besuch der Schule verbieten); sie hat ihn wieder auf den rechten Weg gewiesen; er hat diesen Gedanken, diese Vermutung weit von sich gewiesen (aufs Heftigste zurückgewiesen).


3. (schweiz.) zeigen, erweisen: das wird die Zukunft w.; <meist w. + sich:> das wird, muss sich [erst noch] w.


4.(schweiz.) (beim Jass) zu Spielbeginn bestimmte Kartenkombinationen, die man in der Hand hat, melden u. sich dafür Punkte gutschreiben lassen: er konnte hundertfünfzig [Punkte] w.
weisen  

wei|sen (zeigen; anordnen); du weist, er weist; du wiesest, er wies; gewiesen; weis[e]!
weisen  


1. deuten, hindeuten, hinweisen, zeigen.

2. ausweisen, fortschicken, hinausweisen, schicken, verweisen, wegschicken.

[weisen]
[weise, weist, wies, wiesest, wiest, wiesen, weisest, weiset, wiese, wieset, weis, gewiesen, weisend]
weisen  

wei|sen <st. V.; hat> [mhd., ahd. wīsen, zu ↑ weise, eigtl. = wissend machen]:

1.(meist geh.)
a)zeigen (2 a): jmdm. den Weg, die Richtung w.;

b)in eine bestimmte Richtung, auf etw. zeigen, deuten: mit der Hand, dem Kopf, dem Finger zur Tür w.; die Magnetnadel, der Pfeil weist nach Norden.



2.schicken, verweisen (4): jmdn. aus dem Zimmer, vom Hof, aus dem Land w.; einen Schüler von der Schule w. (ihm den weiteren Besuch der Schule verbieten); sie hat ihn wieder auf den rechten Weg gewiesen; er hat diesen Gedanken, diese Vermutung weit von sich gewiesen (aufs Heftigste zurückgewiesen).


3. (schweiz.) zeigen, erweisen: das wird die Zukunft w.; <meist w. + sich:> das wird, muss sich [erst noch] w.


4.(schweiz.) (beim Jass) zu Spielbeginn bestimmte Kartenkombinationen, die man in der Hand hat, melden u. sich dafür Punkte gutschreiben lassen: er konnte hundertfünfzig [Punkte] w.
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[st. V.; hat] [mhd., ahd. wisen, zu weise, eigtl.= wissend machen]: 1. (meist geh.) a) zeigen (2 a): jmdm. den Weg, die Richtung w.; b) in eine bestimmte Richtung, auf etw. zeigen, deuten: mit der Hand, dem Kopf, dem Finger zur Tür w.; die Magnetnadel, der Pfeil weist nach Norden. 2. schicken, verweisen (4): jmdn. aus dem Zimmer, vom Hof, aus dem Land w.; einen Schüler von der Schule w. (ihm den weiteren Besuch der Schule verbieten); Ü sie hat ihn wieder auf den rechten Weg gewiesen; er hat diesen Gedanken, diese Vermutung weit von sich gewiesen (aufs Heftigste zurückgewiesen). 3. (schweiz.) zeigen, erweisen: das wird die Zukunft w.; [meist w. + sich:] das wird, muss sich [erst noch] w. 4. (schweiz.) (beim Jass) zu Spielbeginn bestimmte Kartenkombinationen, die man in der Hand hat, melden u. sich dafür Punkte gutschreiben lassen: er konnte hundertfünfzig [Punkte] w.
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v.
<V. 277; hat>
1 <V.t.> jmdn. ~ führen, lenken; schicken; jmdm. etwas ~ jmdm. etwas zeigen(Weg, Richtung), jmdn. etwas lehren; einem Schüler die Anfangsgründe im Rechnen ~; jmdm. die Tür ~ <fig.> jmdn. hinauswerfen; jmdn. aus dem Hause ~ jmdn. hinauswerfen; einen Verdacht, einen Gedanken (weit) von sich ~; einen Schüler von der Schule ~
2 <V.i.> zeigen, deuten, eine Richtung angeben; der Zeiger weist auf 10; auf einen Stern, eine Zahl ~; mit dem Daumen (über die Schulter) hinter sich ~; mit dem Finger in eine Richtung ~; die Kompassnadel weist nach Norden; nach oben, unten ~; zum Himmel ~ [<mhd., ahd. wisen „weise machen“; weise]
['wei·sen]
[weise, weist, weisen, wies, wiesest, wiest, wiesen, weisest, weiset, wiese, wieset, weis, gewiesen, weisend]