[ - Collapse All ]
Widerstand  

Wi|der|stand, der; -[e]s, ...stände [1: spätmhd. widerstant]:

1.das Sichwidersetzen, Sichentgegenstellen: hartnäckiger, zäher, heldenhafter W.; organisierter, antifaschistischer W.; aktiver W. (Widerstand mit Anwendung von Gewalt); passiver W. (Widerstand durch Verweigerung von Befehlen ohne Anwendung von Gewalt); der W. der Bevölkerung gegen das Regime wächst, erlahmt; der W. der Rebellen erlosch; W. gegen die Staatsgewalt (Rechtsspr.; das Sichwidersetzen bes. gegen die Festnahme durch die Polizei); offenen W. leisten (sich widersetzen, auflehnen); einige Truppenteile leisteten noch W. (Gegenwehr); jmds. W. gegen ein Reformprogramm überwinden; etw. ist an dem W. von jmdm. gescheitert; bei jmdm. [mit etw.] auf W. stoßen; zum bewaffneten W. aufrufen.


2.<o. Pl.> kurz für ↑ Widerstandsbewegung : dem W. angehören; im W. sein.


3.a)etw., was jmdm., einer Sache entgegenwirkt, sich als hinderlich erweist: beim geringsten W. aufgeben; sie schaffte es allen Widerständen zum Trotz;

b)<o. Pl.> (Mech.) Druck, Kraft, die der Bewegung eines Körpers entgegenwirkt: gegen den W. der Strömung kämpfen.



4.(Elektrot.) a)<o. Pl.> Eigenschaft von bestimmten Stoffen, das Fließen von elektrischem Strom zu hemmen;

b)elektrisches Schaltungselement: der W. ist überlastet; einen W. einbauen.

Widerstand  

Wi|der|stand
Widerstand  


1. Auflehnung, Gegenwehr; (bildungsspr.): Opposition, Resistenz; (veraltet): Trutz.

2. Gegendruck, Gegenkraft.

[Widerstand]
[Widerstandes, Widerstands, Widerstande, Widerstände, Widerständen]
Widerstand  

Wi|der|stand, der; -[e]s, ...stände [1: spätmhd. widerstant]:

1.das Sichwidersetzen, Sichentgegenstellen: hartnäckiger, zäher, heldenhafter W.; organisierter, antifaschistischer W.; aktiver W. (Widerstand mit Anwendung von Gewalt); passiver W. (Widerstand durch Verweigerung von Befehlen ohne Anwendung von Gewalt); der W. der Bevölkerung gegen das Regime wächst, erlahmt; der W. der Rebellen erlosch; W. gegen die Staatsgewalt (Rechtsspr.; das Sichwidersetzen bes. gegen die Festnahme durch die Polizei); offenen W. leisten (sich widersetzen, auflehnen); einige Truppenteile leisteten noch W. (Gegenwehr); jmds. W. gegen ein Reformprogramm überwinden; etw. ist an dem W. von jmdm. gescheitert; bei jmdm. [mit etw.] auf W. stoßen; zum bewaffneten W. aufrufen.


2.<o. Pl.> kurz für ↑ Widerstandsbewegung: dem W. angehören; im W. sein.


3.
a)etw., was jmdm., einer Sache entgegenwirkt, sich als hinderlich erweist: beim geringsten W. aufgeben; sie schaffte es allen Widerständen zum Trotz;

b)<o. Pl.> (Mech.) Druck, Kraft, die der Bewegung eines Körpers entgegenwirkt: gegen den W. der Strömung kämpfen.



4.(Elektrot.)
a)<o. Pl.> Eigenschaft von bestimmten Stoffen, das Fließen von elektrischem Strom zu hemmen;

b)elektrisches Schaltungselement: der W. ist überlastet; einen W. einbauen.

Widerstand  

n.
<m. 1u>
1 das Widerstehen, das Sichwidersetzen, das Sichentgegenstellen, Gegenwehr, Abwehr; Kraft, die einer Bewegung entgegenwirkt; Materialeigenschaft, die angibt, inwieweit das Material den Stromfluss behindert; elektr. Bauelement, das den Stromfluss herabsetzt
2 ;den ~ aufgeben; jmds. ~ brechen, überwinden; (jmdm.) ~ leisten; den ~ organisieren
3 aktiver ~ W. mit Gewaltanwendung; bewaffneter ~; erbitterter, heftiger, verbissener, vergeblicher ~; passiver ~ Nichtbefolgung von Befehlen ohne Gewaltanwendung;
4 ;auf ~ stoßen; ~ gegen die Staatsgewalt W. gegen einen Vollstreckungsbeamten durch Drohung od. Gewalt; er ließ sich ohne ~ festnehmen; zum ~ aufrufen
['Wi·der·stand]
[Widerstandes, Widerstands, Widerstande, Widerstände, Widerständen]