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Wiege  

Wie|ge, die; -, -n [mhd. wige, wiege, spätahd. wīga, wiega, wahrsch. verw. mit 2↑ bewegen u. eigtl. = das Sichbewegende, Schwingende]:

1.in der Form einem Kasten ähnliches Bettchen für Säuglinge, das auf zwei abgerundeten, parallel zu Kopf- u. Fußende verlaufenden Kufen steht od. in ein Gestell beweglich eingehängt ist, sodass man das Kind darin 2wiegen (1 a) kann: ein Kind in die W. legen; in der W. schaukeln; die W. der Menschheit;

*jmds. W. steht/stand irgendwo (geh.; jmd. ist irgendwo, an einem bestimmten Ort geboren): weiß man, wo seine W. steht?; jmdm. nicht an der W. gesungen worden sein (für jmdn. eine nicht zu erwartende berufliche o. ä. Entwicklung darstellen; wohl darauf bezogen, dass manche Wiegenlieder von der schönen Zukunft des kleinen Kindes handeln): dass er einmal im Gefängnis enden würde, eine solche Karriere ist ihm nicht an der W. gesungen worden; jmdm. in die W. gelegt worden sein (jmdm. angeboren sein); von der W. an (von Geburt an); von der W. bis zur Bahre (meist scherzh.; das ganze Leben hindurch).


2.(Gymnastik) Übung, bei der in der Bauchlage Oberkörper u. Beine angehoben werden u. der Körper in eine schaukelnde Bewegung gebracht wird.


3.Wiegestahl.
Wiege  

Wie|ge, die; -, -n
Wiege  


1. Babybett, Kinderbettchen.

2. Anfang, Ausgangspunkt, Beginn, Herd, Quelle, Ursprung, Wurzel.

[Wiege]
[Wiegen]
Wiege  

Wie|ge, die; -, -n [mhd. wige, wiege, spätahd. wīga, wiega, wahrsch. verw. mit 2↑ bewegen u. eigtl. = das Sichbewegende, Schwingende]:

1.in der Form einem Kasten ähnliches Bettchen für Säuglinge, das auf zwei abgerundeten, parallel zu Kopf- u. Fußende verlaufenden Kufen steht od. in ein Gestell beweglich eingehängt ist, sodass man das Kind darin 2wiegen (1 a) kann: ein Kind in die W. legen; in der W. schaukeln; die W. der Menschheit;

*jmds. W. steht/stand irgendwo (geh.; jmd. ist irgendwo, an einem bestimmten Ort geboren): weiß man, wo seine W. steht?; jmdm. nicht an der W. gesungen worden sein (für jmdn. eine nicht zu erwartende berufliche o. ä. Entwicklung darstellen; wohl darauf bezogen, dass manche Wiegenlieder von der schönen Zukunft des kleinen Kindes handeln): dass er einmal im Gefängnis enden würde, eine solche Karriere ist ihm nicht an der W. gesungen worden; jmdm. in die W. gelegt worden sein (jmdm. angeboren sein); von der W. an (von Geburt an); von der W. bis zur Bahre (meist scherzh.; das ganze Leben hindurch).


2.(Gymnastik) Übung, bei der in der Bauchlage Oberkörper u. Beine angehoben werden u. der Körper in eine schaukelnde Bewegung gebracht wird.


3.Wiegestahl.
Wiege  

n.
<f. 19> Kinderbett auf gerundeten Brettern, so dass es seitwärts geschaukelt werden kann; seine ~ stand in Berlin <poet.> er ist in Berlin geboren; das ist ihm nicht an der ~ gesungen worden, dass er einmal Professor werden würde <fig.> das hätte früher niemand vermutet; das Kind in der ~ schaukeln; von der ~ an <fig.> von Geburt an, von klein auf; [< mhd. wige, wiege <ahd. wiga „Wiege“, eigtl. „das sich Bewegende, Schwingende“ <idg. *uegh- „sich bewegen, schwingen“]
['Wie·ge]
[Wiegen]