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winseln  

wịn|seln <sw. V.; hat> [mhd. winseln, Intensivbildung zu: winsen, ahd. winsōn, wohl lautm.]:

1.(vom Hund) hohe, leise klagende Laute von sich geben: der Hund winselte vor der Tür.


2.(abwertend) in unwürdiger Weise um etw. flehen: um Gnade w.; die Frau winselte, man solle sie zu ihrem Mann lassen.
winseln  


1. heulen, jaulen; (ostmd.): gauksen; (nordd. ugs.): janken; (landsch.): kujehnen.

2. anflehen, beschwören, betteln, demütig/eindringlich bitten, flehen, inständig/kniefällig bitten, erbetteln; (geh. veraltend): heischen.

[winseln]
[winsle, winsele, winselst, winselt, winselte, winseltest, winselten, winseltet, gewinselt, winselnd]
winseln  

wịn|seln <sw. V.; hat> [mhd. winseln, Intensivbildung zu: winsen, ahd. winsōn, wohl lautm.]:

1.(vom Hund) hohe, leise klagende Laute von sich geben: der Hund winselte vor der Tür.


2.(abwertend) in unwürdiger Weise um etw. flehen: um Gnade w.; die Frau winselte, man solle sie zu ihrem Mann lassen.
winseln  

n.
<V.i.; hat> leise klagend Laut geben (Hund); kläglich weinen; <fig.> unwürdig flehen, jammernd bitten; um Gnade ~ <fig.> [<mhd. winseln; Iterativbildung zu mhd. winsen <ahd. winson „jammern“, wahrscheinlich lautmalend; weinen]
['win·seln]
[winsle, winsele, winselst, winselt, winseln, winselte, winseltest, winselten, winseltet, gewinselt, winselnd]