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Wolf  

Wọlf, der; -[e]s, Wọ̈lfe [mhd., ahd. wolf, wahrsch. eigtl. = der Reißer; 2, 3: nach dem reißenden, gierig fressenden Tier]:

1.(in Wäldern u. Steppen der nördlichen Halbkugel vorkommendes) einem Schäferhund ähnliches, häufig in Rudeln lebendes Raubtier: ein Rudel Wölfe; die Wölfe heulen; er war hungrig wie ein W. (ugs.; hatte großen Hunger);

R der W. in der Fabel;


*ein W. im Schafspelz /(auch:) Schafsfell /(auch:) Schafskleid sein (sich harmlos geben, freundlich tun, aber dabei böse Absichten hegen u. sehr gefährlich sein; nach Matth. 7, 15); mit den Wölfen heulen (ugs.; sich aus Opportunismus u. wider besseres Wissen dem Reden od. Tun anderer anschließen); unter die Wölfe geraten [sein] (brutal behandelt, ausgebeutet werden).


2. (ugs.) a)kurz für ↑ Fleischwolf : etw. durch den W. drehen; sie fühlten sich wie durch den W. gedreht (ganz zerschlagen, zermürbt);

*jmdn. durch den W. drehen (salopp; jmdm. hart zusetzen);

b)kurz für ↑ Reißwolf : alte Akten im W. vernichten.



3.<o. Pl.> (volkst.) kurz für ↑ Hautwolf (2) : der W. war sehr schmerzhaft, lästig, hinderlich; sich einen W. laufen (sich durch langes Laufen einen Hautwolf zuziehen); sich einen W. reden (salopp; lange [vergeblich] auf jmdn. einreden [u. dabei heiser werden]).
Wolf  

Wọlf (m. Vorn.)

Wọlf, Hugo (österr. Komponist)

Wọlf, der; -[e]s, Wölfe (ein Raubtier)
Wolf  

(dichter.): Isegrimm.
[Wolf]
[Wolfes, Wolfs, Wolfe, Wölfe, Wölfen]
Wolf  

Wọlf, der; -[e]s, Wọ̈lfe [mhd., ahd. wolf, wahrsch. eigtl. = der Reißer; 2, 3: nach dem reißenden, gierig fressenden Tier]:

1.(in Wäldern u. Steppen der nördlichen Halbkugel vorkommendes) einem Schäferhund ähnliches, häufig in Rudeln lebendes Raubtier: ein Rudel Wölfe; die Wölfe heulen; er war hungrig wie ein W. (ugs.; hatte großen Hunger);

Rder W. in der Fabel;


*ein W. im Schafspelz /(auch:) Schafsfell /(auch:) Schafskleid sein (sich harmlos geben, freundlich tun, aber dabei böse Absichten hegen u. sehr gefährlich sein; nach Matth. 7, 15); mit den Wölfen heulen (ugs.; sich aus Opportunismus u. wider besseres Wissen dem Reden od. Tun anderer anschließen); unter die Wölfe geraten [sein] (brutal behandelt, ausgebeutet werden).


2. (ugs.)
a)kurz für ↑ Fleischwolf: etw. durch den W. drehen; sie fühlten sich wie durch den W. gedreht (ganz zerschlagen, zermürbt);

*jmdn. durch den W. drehen (salopp; jmdm. hart zusetzen);

b)kurz für ↑ Reißwolf: alte Akten im W. vernichten.



3.<o. Pl.> (volkst.) kurz für ↑ Hautwolf (2): der W. war sehr schmerzhaft, lästig, hinderlich; sich einen W. laufen (sich durch langes Laufen einen Hautwolf zuziehen); sich einen W. reden (salopp; lange [vergeblich] auf jmdn. einreden [u. dabei heiser werden]).
Wolf  

n.
<m. 1u> Raubtier, Urahn des Haushundes mit dem deutschen Schäferhund ähnelndem Erscheinungsbild: Canis lupus; mit Zähnen versehene Maschine, die Faserbündel auflockert (Krempel~, Reiß~); <kurz für> Fleischwolf; <Med.> = Intertrigo; sich einen ~ laufen, reiten → a. Intertrigo; Fleisch durch den ~ drehen; ich bin wie durch den ~ gedreht <umg.; scherzh.> völlig zerschlagen, alle Knochen tun mir weh; der ~ in der Fabel (Lupus); mit den Wölfen heulen <fig.> mitmachen, was die Umwelt tut, die Meinung der anderen unterstützen um des eigenen Vorteils willen; hungrig wie ein ~ sein sehr hungrig sein; → a. Schaf(s)pelz; [<mhd., ahd. wolf <got. wulfs, anord. ulfs <germ. *wolfa, *wulfa; urverwandt mit <idg. *uel „(an sich) reißen“]
[Wolf]
[Wolfes, Wolfs, Wolfe, Wölfe, Wölfen]