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Wucher  

Wu|cher, der; -s [mhd. wuocher, ahd. wuochar, auch = Frucht, Nachwuchs, (Zins)gewinn, verw. mit 1↑ wachsen u. eigtl. = Vermehrung, Zunahme] (abwertend): Praktik, beim Verleihen von Geld, beim Verkauf von Waren o. Ä. einen unverhältnismäßig hohen Gewinn zu erzielen: W. treiben.
Wucher  

Wu|cher, der; -s
Wucher  

Ausbeutung, Betrug, Gaunerei, Profitgier, Übervorteilung, Zinswucher; (österr.): Wurzerei; (abwertend): Preistreiberei, Profitmacherei; (ugs. abwertend): Beutelschneiderei, Nepp.
[Wucher]
Wucher  

Wu|cher, der; -s [mhd. wuocher, ahd. wuochar, auch = Frucht, Nachwuchs, (Zins)gewinn, verw. mit 1↑ wachsen u. eigtl. = Vermehrung, Zunahme] (abwertend): Praktik, beim Verleihen von Geld, beim Verkauf von Waren o. Ä. einen unverhältnismäßig hohen Gewinn zu erzielen: W. treiben.
Wucher  

n.
<m. 3; unz.> Erzielung eines im Verhältnis zur Leistung zu hohen Gewinns, indem die Notlage, Unerfahrenheit od. der Leichtsinn des anderen ausgenützt wird; unangemessene Preisforderung; das ist ja ~! <umg.> das ist ja ein unverschämt hoher Preis!; ~ treiben zu hohen Gewinn erzielen; [<mhd. wuocher <ahd. wuohhar „Ertrag, Gewinn; Nachkommenschaft“, got. wokrs „Zins“; verwandt mit wachsen]
['Wu·cher]