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wund  

wụnd <Adj.> [mhd., ahd. wunt, eigtl. = geschlagen, verletzt]:

1.durch Reibung o. Ä. an der Haut verletzt; durch Aufscheuern o. Ä. der Haut entzündet: -e Füße; ihre Fersen sind ganz w.; ich habe mir den Rücken w. gelegen; ein w. gelegener Rücken; ich habe mir die Finger w. geschrieben (ugs. übertreibend; habe sehr viel per Hand geschrieben), um noch ein Quartier zu bekommen; sich die Finger w. telefonieren (ugs. übertreibend; überaus viel, anhaltend telefonieren); mit -em (geh.; von Weh erfülltem) Herzen.


2.(Jägerspr. selten) krank (2) .
wund  

aufgerieben, aufgescheuert, aufgeschrammt, aufgeschürft, entzündet, gerötet, lädiert, schmerzend, verletzt, zerschunden; (geh.): versehrt; (ugs.): aufgelegen, böse, weh; (fam.): schlimm; (landsch.): aufgeschunden.
[wund]
[wunder, wunde, wundes, wunden, wundem]
wund  

wụnd <Adj.> [mhd., ahd. wunt, eigtl. = geschlagen, verletzt]:

1.durch Reibung o. Ä. an der Haut verletzt; durch Aufscheuern o. Ä. der Haut entzündet: -e Füße; ihre Fersen sind ganz w.; ich habe mir den Rücken w. gelegen; ein w. gelegener Rücken; ich habe mir die Finger w. geschrieben (ugs. übertreibend; habe sehr viel per Hand geschrieben), um noch ein Quartier zu bekommen; sich die Finger w. telefonieren (ugs. übertreibend; überaus viel, anhaltend telefonieren); mit -em (geh.; von Weh erfülltem) Herzen.


2.(Jägerspr. selten) krank (2).
wund  

Adj. [mhd., ahd. wunt, eigtl.= geschlagen, verletzt]: 1. durch Reibung o.Ä. an der Haut verletzt; durch Aufscheuern o.Ä. der Haut entzündet: -e Füße; ihre Fersen sind ganz w.; sich w. laufen, reiten; ich habe mir den Po, mich am Po w. gelegen; ein w. gelegener Rücken; ich habe mir die Finger w. geschrieben (ugs. übertreibend; habe sehr viel per Hand geschrieben), um noch ein Quartier zu bekommen; sich die Finger w. telefonieren (ugs. übertreibend; überaus viel, anhaltend telefonieren); Ü mit -em (geh.; von Weh erfülltem) Herzen. 2. (Jägerspr. selten) krank (2).
wund  

adj.
<Adj.> verletzt; <poet.> verwundet; infolge Bettlägerigkeit aufgescheuert; seine Worte waren Balsam für ihr ~es Herz <poet.; umg. a. scherzh.> ein ~er Krieger <poet.> ~er Punkt <fig.> Sache, von der man lieber nicht spricht, schwache Stelle; eine ~e Stelle am Finger haben; sich die Fersen ~ laufen durch Reiben beim Gehen die Haut an den F. verletzen; sich ~ reiben, reiten sich durch anhaltendes Reiben, Reiten die Haut verletzen; sich die Finger ~ schreiben <fig.> immer wieder etwas (z.B. Gesuche, Mahnungen) schreiben, ohne dass es Erfolg hat; einen Säugling pudern und einreiben, damit er nicht ~ wird [<mhd. wunt(d) <ahd. wun(t)t <got. wunds „verwundet, verletzt, geschlagen“ <germ. *uen- „schlagen, verletzen“]
[wund]
[wunder, wunde, wundes, wunden, wundem]