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Wunsch  

Wụnsch, der; -[e]s, Wünsche [mhd. wunsch, ahd. wunsc, verw. mit ↑ gewinnen ]:

1.Begehren, das jmd. bei sich hegt od. äußert, dessen Erfüllung mehr erhofft als durch eigene Anstrengungen zu erreichen gesucht wird: ein großer, bescheidener, unerfüllbarer, brennender, verständlicher, geheimer, heimlicher W.; ihr sehnlichster W. war in Erfüllung gegangen; in ihr regte sich der W. nach Ruhe; es war sein W. und Wille (er wollte unbedingt), dass alle dabei sein sollten; einen W. haben, hegen, äußern, unterdrücken; jmds. Wünsche erraten, befriedigen; jmdm. jeden W. von den Augen ablesen; sich einen W. erfüllen, versagen; noch einen W. frei haben (sich von jmdm. noch etw. wünschen dürfen); haben Sie sonst noch einen W.? (darf ich Ihnen außerdem noch etw. servieren, verkaufen?, kann ich sonst noch etwas für Sie tun?); das Material entsprach [nicht ganz] ihren Wünschen, ließ einige, viele Wünsche offen (war recht, sehr unvollkommen); die Vereinbarung ließ keinen W., keine Wünsche offen (war völlig befriedigend); er widerstand dem W. zu widersprechen; etw. kommt jmds. Wünschen entgegen; etw. auf jmds. [ausdrücklichen] W. tun; er wurde auf eigenen W. versetzt; es ging, lief alles nach W. (verlief so, wie man es erhofft, sich vorgestellt hatte);

R Ihr W. sei/ist mir Befehl (scherzh.; selbstverständlich entspreche ich Ihrer Bitte); der W. ist/war hier der Vater des Gedankens (scherzh.; hier handelt es sich um Wunschdenken; nach Shakespeare, König Heinrich IV., 2. Teil, IV, 4);


*ein frommer W. (ein Wunsch nach etw. durchaus Wünschenswertem, aber keinesfalls Erreichbarem; nach lat. pia desideria = fromme Wünsche, dem Titel einer Schrift des belg. Jesuiten H. Hugo, 1588-1639).


2.<Pl.> jmdm. aus bestimmtem Anlass wohlmeinend Gewünschtes: herzliche, beste, alle guten Wünsche zum Geburtstag!; in Briefschlussformeln: mit den besten Wünschen Ihr Peter Schmitt.
Wunsch  

Wụnsch, der; -[e]s, Wünsche
Wunsch  


1. a) Appetit, Bedürfnis, Begierde, Drang, Gier, Herzensangelegenheit, Herzenswunsch, Hoffnung, Ideal, Interesse, Lust, Sehnsucht, Streben, Traum, Vorsatz, Wille, Wunschtraum, Ziel[vorstellung]; (geh.): Begehr[en], Gelüste, Herzensbedürfnis, Hunger, Regung, Sehnen, Sinnen und Trachten, Verlangen; (dichter.): Durst; (bes. Jugendspr.): Bock.

b) Anliegen, Ansinnen, Ansuchen, Appell, Aufforderung, Bitte, Forderung, Gesuch; (geh.): Ersuchen, Nachsuchen.

2. Beglückwünschung, Glückwunsch, Gratulation, gute Worte, Segensspruch, Segenswunsch; (bes. Rel.): Segen.

[Wunsch]
[Wunsches, Wunschs, Wunsche, Wünsche, Wünschen]
Wunsch  

Wụnsch, der; -[e]s, Wünsche [mhd. wunsch, ahd. wunsc, verw. mit ↑ gewinnen]:

1.Begehren, das jmd. bei sich hegt od. äußert, dessen Erfüllung mehr erhofft als durch eigene Anstrengungen zu erreichen gesucht wird: ein großer, bescheidener, unerfüllbarer, brennender, verständlicher, geheimer, heimlicher W.; ihr sehnlichster W. war in Erfüllung gegangen; in ihr regte sich der W. nach Ruhe; es war sein W. und Wille (er wollte unbedingt), dass alle dabei sein sollten; einen W. haben, hegen, äußern, unterdrücken; jmds. Wünsche erraten, befriedigen; jmdm. jeden W. von den Augen ablesen; sich einen W. erfüllen, versagen; noch einen W. frei haben (sich von jmdm. noch etw. wünschen dürfen); haben Sie sonst noch einen W.? (darf ich Ihnen außerdem noch etw. servieren, verkaufen?, kann ich sonst noch etwas für Sie tun?); das Material entsprach [nicht ganz] ihren Wünschen, ließ einige, viele Wünsche offen (war recht, sehr unvollkommen); die Vereinbarung ließ keinen W., keine Wünsche offen (war völlig befriedigend); er widerstand dem W. zu widersprechen; etw. kommt jmds. Wünschen entgegen; etw. auf jmds. [ausdrücklichen] W. tun; er wurde auf eigenen W. versetzt; es ging, lief alles nach W. (verlief so, wie man es erhofft, sich vorgestellt hatte);

RIhr W. sei/ist mir Befehl (scherzh.; selbstverständlich entspreche ich Ihrer Bitte); der W. ist/war hier der Vater des Gedankens (scherzh.; hier handelt es sich um Wunschdenken; nach Shakespeare, König Heinrich IV., 2. Teil, IV, 4);


*ein frommer W. (ein Wunsch nach etw. durchaus Wünschenswertem, aber keinesfalls Erreichbarem; nach lat. pia desideria = fromme Wünsche, dem Titel einer Schrift des belg. Jesuiten H. Hugo, 1588-1639).


2.<Pl.> jmdm. aus bestimmtem Anlass wohlmeinend Gewünschtes: herzliche, beste, alle guten Wünsche zum Geburtstag!; in Briefschlussformeln: mit den besten Wünschen Ihr Peter Schmitt.
Wunsch  

n.
<m. 1u>
1 etwas, das man gern haben, verwirklicht sehen möchte, Begehren, Verlangen; <kurz für> Glückwunsch
2 ;jmdm. jeden ~ von den Augen ablesen; jmdm. seine Wünsche darbringen; jmdm. einen ~ erfüllen; hast du noch einen ~?; haben Sie sonst noch Wünsche? (Frage der Verkäuferin); ich hege den (stillen) ~, dass …; sein: ein eigenes Haus war schon immer mein ~; dein ~ ist mir Befehl <nur noch scherzh.> ich tue, was du willst; sich od. jmdm. einen ~ versagen
3 ;ich habe nur den einen ~, möglichst schnell von hier wegzukommen; es ist sein größter ~, einmal nach Amerika zu reisen; alle guten Wünsche zum Geburtstag; heimlicher, stiller ~; heißer, sehnlicher ~
4 ;Prospekte werden auf ~ zugesandt; auf allgemeinen, vielfachen ~ wird die Sendung morgen wiederholt; auf meinen besonderen ~ hin hat er …; Herr X scheidet auf seinen eigenen ~ aus unserem Betrieb aus; auf ~ von Herrn X; mit den besten Wünschen für baldige Genesung; Nachtisch, Wein nach ~; es geht alles nach ~ wie man es sich gewünscht, gedacht hat; sich (ganz) nach jmds. Wünschen richten; er ist seit langem von dem ~ beseelt, Maler zu werden; beste Wünsche zum neuen Jahr [<mhd. wunsch „Wunsch, Begehren, Außerordentliches zu schaffen“ <ahd. wunsc „Wunsch, Begehren“ <germ. *wunsko „Wunsch“]
[Wunsch]
[Wunsches, Wunschs, Wunsche, Wünsche, Wünschen]