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zögern  

zö|gern <sw. V.; hat> [Iterativbildung zu frühnhd. zogen = sich von einem Ort zum anderen bewegen, mhd. zogen, ahd. zogōn = gehen, ziehen; (ver)zögern, zu ↑ ziehen , also eigtl. = wiederholt hin u. her ziehen]: mit einer Handlung od. Entscheidung unschlüssig warten, etw. hinausschieben, nicht sofort od. nur langsam beginnen: einen Augenblick, bis zum letzten Augenblick, zu lange z.; mit der Antwort, mit der Abreise z.; er zögerte, den Hörer abzunehmen; ohne zu z., folgte sie ihm; ein zögernder Beginn; zögernd einwilligen; zögernde Zustimmung; <subst.:> ohne Zögern, nach einigem Zögern stimmte sie zu.
zögern  

a) abwarten, anhalten, aufschieben, aussetzen, hinausschieben, hinauszögern, hinhalten, innehalten, stehen bleiben, stocken, stoppen, unterbrechen, verzögern, verschleppen, vor sich herschieben, warten, zaudern, sich Zeit lassen, Zeit vergeuden, zurückstellen; (geh.): einhalten, säumen, verhalten, verharren, zagen; (bildungsspr.): retardieren; (ugs.): auf die lange Bank schieben, auf Eis legen.

b) Bedenken/Skrupel haben, [sich] scheuen, zurückscheuen, zurückschrecken; (geh.): Bedenken tragen.

c) abwägen, Ausflüchte machen, sich bedenken, sich besinnen, keine Entscheidung treffen, mit sich kämpfen, sich nicht entschließen können, sich nicht festlegen, schwanken, unentschieden/unentschlossen/unschlüssig sein; (geh.): sich entziehen, fliehen, meiden; (ugs.): fackeln, sich [um eine Entscheidung] drücken; (ugs. abwertend): kneifen.

[zögern]
[Zögerns, Zoegern, Zoegerns, zögere, zögerst, zögert, zögerte, zögertest, zögerten, zögertet, gezögert, zögernd, zoegern]
zögern  

zö|gern <sw. V.; hat> [Iterativbildung zu frühnhd. zogen = sich von einem Ort zum anderen bewegen, mhd. zogen, ahd. zogōn = gehen, ziehen; (ver)zögern, zu ↑ ziehen, also eigtl. = wiederholt hin u. her ziehen]: mit einer Handlung od. Entscheidung unschlüssig warten, etw. hinausschieben, nicht sofort od. nur langsam beginnen: einen Augenblick, bis zum letzten Augenblick, zu lange z.; mit der Antwort, mit der Abreise z.; er zögerte, den Hörer abzunehmen; ohne zu z., folgte sie ihm; ein zögernder Beginn; zögernd einwilligen; zögernde Zustimmung; <subst.:> ohne Zögern, nach einigem Zögern stimmte sie zu.
zögern  

[sw. V.; hat] [Iterativbildung zu frühnhd. zogen= sich von einem Ort zum anderen bewegen, mhd. zogen, ahd. zogon= gehen, ziehen; (ver)zögern, zu ziehen, also eigtl.= wiederholt hin u. her ziehen]: mit einer Handlung od. Entscheidung unschlüssig warten, etw. hinausschieben, nicht sofort od. nur langsam beginnen: einen Augenblick, bis zum letzten Augenblick, zu lange z.; mit der Antwort, mit der Abreise z.; er zögerte, den Hörer abzunehmen; ohne zu z., folgte sie ihm; zögernd einwilligen; ein zögernder Beginn; zögernde Zustimmung; [subst.:] ohne Zögern, nach einigem Zögern stimmte sie zu.
zögern  

n.
<V.i.; hat> sich nicht entschließen können, abwarten; schwanken, zaudern; zu lange ~; ohne Zögern antworten, aufbrechen, handeln sofort, rasch entschlossen; etwas nur ~d tun; ~d gehorchen [Iterativbildung zu mhd. zogen <ahd. zogon „ziehen, hinhalten“; ziehen]
['zö·gern]
[zögerns, zögere, zögerst, zögert, zögern, zögerte, zögertest, zögerten, zögertet, gezögert, zögernd]