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Zügel  

Zü|gel, der; -s, - [mhd. zügel, ahd. zugil, zu ↑ ziehen , eigtl. = Mittel zum Ziehen]: an Trense od. Kandare befestigter Lederriemen zum Lenken od. Führen des Pferdes: die Z. ergreifen, halten, schleifen lassen; ein Reittier am Z. führen; das Pferd geht schön am Z.; er fiel dem Pferd in die Z. (packte es am Zügel u. konnte es zum Stehen bringen);

*die Z. [fest] in der Hand haben (die Führung, Befehlsgewalt innehaben u. dabei für straffe Ordnung sorgen); die Z. straffer anziehen (energischer auftreten, Gehorsam fordern); die Z. schleifen lassen/lockern (weniger streng sein, nicht jede Kleinigkeit bestimmen u. regeln); jmdm., einer Sache Z. anlegen (jmdn. in seinen Aktivitäten einschränken, etw. einer gewissen einschränkenden Ordnung unterwerfen): er sollte seiner Fantasie Z. anlegen; [jmdm., einer Sache] die Z. schießen lassen (den Dingen freien Lauf lassen); jmdn., etw. am langen Z. führen (jmdn., etw. vorsichtig leiten, sodass Raum zur freien Entfaltung bleibt).
Zügel  

Zü|gel, der; -s, -
Zügel  

Leine, Riemen, Zaum[zeug].
[Zügel]
[Zügels, Zügeln, Zuegel, Zuegels, Zuegeln]
Zügel  

Zü|gel, der; -s, - [mhd. zügel, ahd. zugil, zu ↑ ziehen, eigtl. = Mittel zum Ziehen]: an Trense od. Kandare befestigter Lederriemen zum Lenken od. Führen des Pferdes: die Z. ergreifen, halten, schleifen lassen; ein Reittier am Z. führen; das Pferd geht schön am Z.; er fiel dem Pferd in die Z. (packte es am Zügel u. konnte es zum Stehen bringen);

*die Z. [fest] in der Hand haben (die Führung, Befehlsgewalt innehaben u. dabei für straffe Ordnung sorgen); die Z. straffer anziehen (energischer auftreten, Gehorsam fordern); die Z. schleifen lassen/lockern (weniger streng sein, nicht jede Kleinigkeit bestimmen u. regeln); jmdm., einer Sache Z. anlegen (jmdn. in seinen Aktivitäten einschränken, etw. einer gewissen einschränkenden Ordnung unterwerfen): er sollte seiner Fantasie Z. anlegen; [jmdm., einer Sache] die Z. schießen lassen (den Dingen freien Lauf lassen); jmdn., etw. am langen Z. führen (jmdn., etw. vorsichtig leiten, sodass Raum zur freien Entfaltung bleibt).
Zügel  

n.
<m. 5>
1 am Gebiss befestigter Riemen zum Lenken u. Führen von Reittieren; <bei Vögeln> Partie zwischen Auge u. Oberschnabel; <Sinnbild für> Herrschaft, Leitung, Aufsicht
2 ;dem Pferd die ~ anlegen; seiner Leidenschaft, Begierde ~ anlegen <fig.> seine L., B. beherrschen, bezähmen; die ~ anziehen <a. fig.>; die ~ lockern <fig.> jmdn. nicht mehr so streng beaufsichtigen, jmdm. mehr Freiheit geben; seinem Zorn die ~ schießen lassen <fig.> seinem Z. freien Lauf lassen, ihn nicht beherrschen;
3 ;ein Pferd am ~ führen; er versuchte vergeblich, die ~ an sich zu reißen <fig.> die ~ aus der Hand geben <fig.> die ~ fest in der Hand haben <fig.> [<ahd. zugil, zuhil <germ. *tug-ila „Gerät zum Ziehen“; ziehen]
['Zü·gel]
[Zügels, Zügeln]