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zapfen  

Zạp|fen, der; -s, - [mhd. zapfe, ahd. zapho, eigtl. = spitzer Holzpflock, der ein Loch verschließt u. herausgezogen werden kann]:

1.(Bot.) bes. für Nadelbäume charakteristischer Blüten- bzw. Fruchtstand, der sich aus vielen um eine Längsachse herum angeordneten, verholzenden Schuppen aufbaut, zwischen denen sich die Samen befinden: Nadelbäume mit stehenden, hängenden Z.


2.a)länglicher [nach einem Ende hin sich verjüngender], meist aus einem Stück Holz bestehender Stöpsel zum Verschließen eines Fasses o. Ä.: einen Z. in das Fass schlagen;

*über den Z. hauen/wichsen (Soldatenspr.; den Zapfenstreich 2 nicht einhalten);

b)(schweiz.) Korken.



3.(Technik) a)(Holzverarb.) (zur Verbindung zweier Holzteile dienender) vorspringender Teil an einem Kantholz, Brett o. Ä., der in einen entsprechenden Schlitz an einem anderen Kantholz, Brett o. Ä. greift;

b)[dünneres] Ende einer Welle, Achse, mit dem sie im Lager läuft; Bolzen o. Ä.



4.längliches, an einem Ende spitz zulaufendes Gebilde (z. B. Eiszapfen).


5.(Weinbau) auf zwei Augen gekürzter Trieb, an dem sich die fruchttragenden Triebe bilden.


6.(Anat.) zapfenförmige Sinneszelle in der Netzhaut des Auges.


7.(landsch.) [leichter] Rausch: er hat einen Z.


8.<o. Pl.> (österr. ugs.) große Kälte: heute hat es aber einen Z.!
zạp|fen <sw. V.; hat> [mhd. zapfen, zepfen, zu ↑ Zapfen ]:

1.mithilfe eines Hahns (3) o. Ä. aus einem Behälter, einer Leitung herausfließen lassen [u. in einem Gefäß auffangen]: Benzin z.; kannst du mir mal zwei Pils z.?


2. (österr. Schülerspr.) mündlich prüfen: heute wird in Biologie gezapft.
zapfen  

Zạp|fen, der; -s, -zạp|fen
zapfen  

Pfropfen, Spund, Stöpsel, Verschluss, Zapf; (österr.): Stoppel; (nordd.): Proppen; (landsch.): Kork, Stopfen.
[Zapfen]
[Zapfens, zapfe, zapfst, zapft, zapfte, zapftest, zapften, zapftet, zapfest, zapfet, zapf, gezapft, zapfend]abfüllen, ablassen, abzapfen, entnehmen.
[zapfen]
[Zapfens, zapfe, zapfst, zapft, zapfte, zapftest, zapften, zapftet, zapfest, zapfet, zapf, gezapft, zapfend]
zapfen  

Zạp|fen, der; -s, - [mhd. zapfe, ahd. zapho, eigtl. = spitzer Holzpflock, der ein Loch verschließt u. herausgezogen werden kann]:

1.(Bot.) bes. für Nadelbäume charakteristischer Blüten- bzw. Fruchtstand, der sich aus vielen um eine Längsachse herum angeordneten, verholzenden Schuppen aufbaut, zwischen denen sich die Samen befinden: Nadelbäume mit stehenden, hängenden Z.


2.
a)länglicher [nach einem Ende hin sich verjüngender], meist aus einem Stück Holz bestehender Stöpsel zum Verschließen eines Fasses o. Ä.: einen Z. in das Fass schlagen;

*über den Z. hauen/wichsen (Soldatenspr.; den Zapfenstreich 2 nicht einhalten);

b)(schweiz.) Korken.



3.(Technik)
a)(Holzverarb.) (zur Verbindung zweier Holzteile dienender) vorspringender Teil an einem Kantholz, Brett o. Ä., der in einen entsprechenden Schlitz an einem anderen Kantholz, Brett o. Ä. greift;

b)[dünneres] Ende einer Welle, Achse, mit dem sie im Lager läuft; Bolzen o. Ä.



4.längliches, an einem Ende spitz zulaufendes Gebilde (z. B. Eiszapfen).


5.(Weinbau) auf zwei Augen gekürzter Trieb, an dem sich die fruchttragenden Triebe bilden.


6.(Anat.) zapfenförmige Sinneszelle in der Netzhaut des Auges.


7.(landsch.) [leichter] Rausch: er hat einen Z.


8.<o. Pl.> (österr. ugs.) große Kälte: heute hat es aber einen Z.!
zạp|fen <sw. V.; hat> [mhd. zapfen, zepfen, zu ↑ Zapfen]:

1.mithilfe eines Hahns (3) o. Ä. aus einem Behälter, einer Leitung herausfließen lassen [u. in einem Gefäß auffangen]: Benzin z.; kannst du mir mal zwei Pils z.?


2. (österr. Schülerspr.) mündlich prüfen: heute wird in Biologie gezapft.
zapfen  

[sw. V.; hat] [mhd. zapfen, zepfen, zu Zapfen]: 1. mithilfe eines Hahns (3) o.Ä. aus einem Behälter, einer Leitung herausfließen lassen [u. in einem Gefäß auffangen]: Benzin z.; kannst du mir mal zwei Pils z.? 2. (österr. Schülerspr.) mündlich prüfen: heute wird in Biologie gezapft.
zapfen  

n.
<m. 4> kleines Gerät in Form eines Kegelstumpfes zum Verschließen von Fässern, Flaschen od. Rohren od. als Sperre; <Bauw.> Ende eines Kantholzes, das in ein anderes Kantholz eingreift; <Tech.> abgesetztes Ende von Wellen u. Achsen; <Anat.> lichtempfindl. Element der Netzhaut des Auges; <Bot.> an einer langen Achse angeordnete Staub- od. Fruchtblätter der nacktsamigen Pflanzen (Tannen~); Sy Zapfenblüte; <oberdt.> Rausch; → a. Eiszapfen [<mhd. zapfe, zepfe <ahd. zapho, zepfo „spitzer Holzpflock, der ein Loch verschließt u. herausgezogen werden kann“; Zipfel, Zopf]
['Zap·fen]
[Zapfens, Zapfe, Zapfst, Zapft, Zapfen, Zapfte, Zapftest, Zapften, Zapftet, Zapfest, Zapfet, Zapf, geZapft, Zapfend]n.
<V.t.; hat> durch ein Spundloch ausfließen lassen, einem Fass entnehmen; Bier, Wein ~ [Zapfen]
['zap·fen]
[zapfens, zapfe, zapfst, zapft, zapfen, zapfte, zapftest, zapften, zapftet, zapfest, zapfet, zapf, gezapft, zapfend]