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zehren  

zeh|ren <sw. V.; hat> [1: mhd. zern = für Essen u. Trinken aufwenden; sich nähren, zu ahd. zeran = zerreißen; kämpfen]:

1.etw. Vorhandenes aufbrauchen, um davon zu leben: sie zehrten bereits von ihren Ersparnissen, von der Substanz; von schönen Erinnerungen z. (sich daran nachträglich noch erfreuen); er zehrt noch von seinem alten Ruhm (sein alter Ruhm kommt ihm immer noch zugute).


2.a) die körperlichen Kräfte stark angreifen, verbrauchen; schwächen: Fieber, die Seeluft zehrt; eine zehrende (geh.; starke, verzehrende) Leidenschaft;

b)jmdm. sehr zusetzen, sich bei jmdm. schädigend auswirken, etw. stark in Mitleidenschaft ziehen: die Sorge hat sehr an ihr gezehrt; die Krankheit zehrt an seinen Kräften; die ständigen Aufregungen zehrten an ihren Nerven.

zehren  

zeh|ren
zehren  


1. sich ernähren, leben.

2. angreifen, entkräften, erschöpfen, kraftlos/matt machen, mitnehmen, schwächen, strapazieren, verbrauchen, zusetzen; (geh.): auszehren, ermatten, verzehren; (ugs.): auffressen, erledigen, fertigmachen, kaputtmachen, schlaff/schlapp machen, schaffen, schlauchen.

[zehren]
[zehre, zehrst, zehrt, zehrte, zehrtest, zehrten, zehrtet, zehrest, zehret, zehr, gezehrt, zehrend]
zehren  

zeh|ren <sw. V.; hat> [1: mhd. zern = für Essen u. Trinken aufwenden; sich nähren, zu ahd. zeran = zerreißen; kämpfen]:

1.etw. Vorhandenes aufbrauchen, um davon zu leben: sie zehrten bereits von ihren Ersparnissen, von der Substanz; von schönen Erinnerungen z. (sich daran nachträglich noch erfreuen); er zehrt noch von seinem alten Ruhm (sein alter Ruhm kommt ihm immer noch zugute).


2.
a) die körperlichen Kräfte stark angreifen, verbrauchen; schwächen: Fieber, die Seeluft zehrt; eine zehrende (geh.; starke, verzehrende) Leidenschaft;

b)jmdm. sehr zusetzen, sich bei jmdm. schädigend auswirken, etw. stark in Mitleidenschaft ziehen: die Sorge hat sehr an ihr gezehrt; die Krankheit zehrt an seinen Kräften; die ständigen Aufregungen zehrten an ihren Nerven.

zehren  

[sw. V.; hat] [1: mhd. zern= für Essen u. Trinken aufwenden; sich nähren, zu ahd. zeran= zerreißen; kämpfen]: 1. etw. Vorhandenes aufbrauchen, um davon zu leben: sie zehrten bereits von ihren Ersparnissen, von der Substanz; Ü von schönen Erinnerungen z. (sich daran nachträglich noch erfreuen); er zehrt noch von seinem alten Ruhm (sein alter Ruhm kommt ihm immer noch zugute). 2. a) die körperlichen Kräfte stark angreifen, verbrauchen; schwächen: Fieber, die Seeluft zehrt; Ü eine zehrende (geh.; starke, verzehrende) Leidenschaft; b) jmdm. sehr zusetzen, sich bei jmdm. schädigend auswirken, etw. stark in Mitleidenschaft ziehen: die Sorge hat sehr an ihr gezehrt; die Krankheit zehrt an seinen Kräften; die ständigen Aufregungen zehrten an ihren Nerven.
zehren  

v.
<V.i.; hat> mager machen; Essig, Meeresluft zehrt; an etwas ~ <fig.> an etwas nagen, etwas zerstörend beanspruchen, zerstören, vernichten; der Kummer zehrt an ihrem Herzen, an ihrer Kraft; von etwas ~ von etwas (einem Vorrat) leben, sich von etwas ernähren; <fig.> sich nachträglich noch über etwas freuen u. sich dadurch seelisch aufrichten; von seinen Erinnerungen ~; von seinem Ruhme ~ [<mhd. (ver)zern „verbrauchen“ <ahd. zeren „vernichten, verzehren“ <idg. *der(e)- „schinden; abspalten“; verwandt mit zerren]
['zeh·ren]
[zehre, zehrst, zehrt, zehren, zehrte, zehrtest, zehrten, zehrtet, zehrest, zehret, zehr, gezehrt, zehrend]