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zeigen  

zei|gen <sw. V.; hat> [mhd. zeigen, ahd. zeigōn, verw. mit ↑ zeihen ]:

1.mit dem Finger, Arm eine bestimmte Richtung angeben, ihn auf jmdn., etw., auf die Stelle, an der sich jmd., etw. befindet, richten u. damit darauf aufmerksam machen: mit dem Schirm auf etw. z.; sie zeigte auf den Täter; der Zeiger zeigt auf zwölf; der Wegweiser zeigte nach Süden; der Schreibtisch zeigt zur Wand (steht so, dass der Benutzer die Wand vor sich hat); das Thermometer zeigt null Grad (zeigt null Grad an); die Uhr zeigte drei.


2.a)jmdm. etw. mit Hinweisen, Erläuterungen, Gesten o. Ä. deutlich machen, angeben, erklären: jmdm. den richtigen Weg, die Richtung z.; jmdm. einen Trick z.; sie ließ sich die Unfallstelle, den Ort auf der Landkarte z.; ich werde dir die Frau z.; sie hat mir genau gezeigt, wie man das Gerät bedient;

b)jmdn. etw. ansehen, betrachten lassen; etw. vorführen, vorzeigen: jmdm. seine Wohnung, die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Stadt z.; er ließ sich sein Zimmer z. (ließ sich zu seinem Zimmer führen); ich kann es dir schwarz auf weiß z.; <auch ohne Dativobj.:> zeigen Sie mal Ihren Pass!; er zeigt gern, was er hat, was er kann; das Kino zeigt einen Western (im Kino wird ein Western gespielt); sie zeigte ihm den Rücken (kehrte ihm den Rücken zu); <auch ohne Dativobj.:> sie, ihr Dekolleté zeigt viel Busen (lässt viel Busen sehen);

*es jmdm. z. (ugs.: jmdm. gründlich die Meinung sagen, seinen Standpunkt klarmachen: dem habe ich es aber gezeigt! jmdn. von sich, von seinem wahren Können überzeugen: sie hat es ihnen allen gezeigt);

c)<z. + sich> von andern zu sehen sein, irgendwo gesehen werden, sich sehen lassen: sich am Fenster, auf dem Balkon, in der Öffentlichkeit z.; die Königin zeigte sich der Menge; in diesem Aufzug kannst du dich unmöglich in der Stadt z. (kannst du unmöglich in der Stadt umhergehen, auftreten); er will sich nur z.; die Stadt zeigte (präsentierte) sich im Festglanz.



3.a)(geh.) sehen lassen, zum Vorschein kommen lassen; sichtbar werden lassen: die Bäume zeigen das erste Grün; ihr Gesicht zeigt eine bläuliche Färbung; das Bild zeigt eine Landschaft (stellt sie dar); die Arbeit zeigt Talent (lässt Talent erkennen); sein Verhalten zeigt einen Mangel an Reife (macht ihn deutlich); dies hat die Erfahrung gezeigt (weiß man aus Erfahrung); das zeigt (veranschaulicht) dieser Fall, dieses Beispiel besonders drastisch; ihre Antwort zeigt mir (macht mir klar), dass sie nichts begriffen hat;

b)<z. + sich> zum Vorschein kommen; sichtbar, erkennbar werden: am Himmel zeigten sich die ersten Sterne; auf ihrem Gesicht zeigte sich ein schwaches Lächeln; die Folgen zeigen sich später; jetzt zeigt sich, dass die Entscheidung falsch war; <auch unpers.:> es wird sich ja z., wer im Recht ist.



4.a)in seinem Verhalten, seinen Äußerungen zum Ausdruck bringen, andere merken, spüren lassen; an den Tag legen: Verständnis, Interesse für etw. z.; seine Ungeduld, Verärgerung, Freude z.; keine Einsicht, Reue z.; er will seine Gefühle nicht z.; jmdm. seine Zuneigung, seine Liebe, sein Wohlwollen z.; damit will er nur seine Macht, Überlegenheit z. (demonstrieren); sie hat Haltung gezeigt (verblasst; eine gute Haltung bewahrt);

b)einen Beweis von etw. geben; andern vor Augen führen, offenbar machen: großen Fleiß, Mut z.; nun zeig mal, was du kannst;

c)<z. + sich> in bestimmter Weise wirken, einen bestimmten Eindruck machen; sich als etw. erweisen, herausstellen: sich freundlich, anständig, großzügig z.; sie zeigte sich darüber sehr erfreut, enttäuscht; er zeigte sich ein wenig erstaunt, besorgt, gekränkt; er zeigte sich (war) dieser Aufgabe nicht gewachsen; sich von seiner besten Seite z. (den besten Eindruck machen).

zeigen  


1. ankündigen, anzeigen, deuten auf, hindeuten, hinweisen, signalisieren; (schweiz.): weisen; (geh.): künden; (bildungsspr.): indizieren.

2. anleiten, anweisen, beibringen, demonstrieren, erklären, instruieren, unterrichten, vertraut machen, vormachen; (geh.): unterweisen.

3. bekannt machen, Einblick gewähren, herzeigen, präsentieren, sehen lassen, vorführen, vorstellen, vorweisen, vorzeigen.

4. an den Tag legen, aufzeigen, ausdrücken, bekunden, belegen, beweisen, bezeugen, darlegen, demonstrieren, den Beweis/Nachweis erbringen, den Beweis/Nachweis liefern, deutlich machen, erkennen lassen, nachweisen, veranschaulichen, verdeutlichen, verraten, vor Augen führen, vorführen, zum Ausdruck bringen; (geh.): dartun, Zeugnis ablegen; (bildungsspr.): dokumentieren, illustrieren, manifestieren.

[zeigen]
[zeige, zeigst, zeigt, zeigte, zeigtest, zeigten, zeigtet, zeigest, zeiget, zeig, gezeigt, zeigend]


1. sich aufführen, auftreten, sich benehmen, sich betragen, daherkommen, sich darstellen, ein Bild abgeben, einen Eindruck machen, erscheinen, sich gebärden, sich geben, sich präsentieren, sich verhalten; (geh.): sich darbieten; (bildungsspr.): sich gerieren; (ugs.): sich anstellen; (ugs. abwertend): sich aufspielen als; (österr., sonst veraltet): sich gehaben.

2. sich abzeichnen, sich anbahnen, sich andeuten, anfangen, sich ankündigen, aufkommen, auftauchen, sich äußern, entstehen, sich entwickeln, erkennbar werden, erscheinen, sich herausbilden, sich herauskristallisieren, im Anzug sein, in Erscheinung treten.

3. ans Licht kommen, bekannt/deutlich/erkennbar werden, sich bestätigen, sich erweisen, sich herausstellen, sich offenbaren, offenbar/offenkundig werden, sichtbar werden, zum Vorschein kommen, zutage kommen/treten; (schweiz.): sich weisen; (geh.): sich auftun.

[zeigen, sich]
[sich zeigen, zeige, zeigst, zeigt, zeigte, zeigtest, zeigten, zeigtet, zeigest, zeiget, zeig, gezeigt, zeigend, zeigen sich]
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zei|gen <sw. V.; hat> [mhd. zeigen, ahd. zeigōn, verw. mit ↑ zeihen]:

1.mit dem Finger, Arm eine bestimmte Richtung angeben, ihn auf jmdn., etw., auf die Stelle, an der sich jmd., etw. befindet, richten u. damit darauf aufmerksam machen: mit dem Schirm auf etw. z.; sie zeigte auf den Täter; der Zeiger zeigt auf zwölf; der Wegweiser zeigte nach Süden; der Schreibtisch zeigt zur Wand (steht so, dass der Benutzer die Wand vor sich hat); das Thermometer zeigt null Grad (zeigt null Grad an); die Uhr zeigte drei.


2.
a)jmdm. etw. mit Hinweisen, Erläuterungen, Gesten o. Ä. deutlich machen, angeben, erklären: jmdm. den richtigen Weg, die Richtung z.; jmdm. einen Trick z.; sie ließ sich die Unfallstelle, den Ort auf der Landkarte z.; ich werde dir die Frau z.; sie hat mir genau gezeigt, wie man das Gerät bedient;

b)jmdn. etw. ansehen, betrachten lassen; etw. vorführen, vorzeigen: jmdm. seine Wohnung, die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Stadt z.; er ließ sich sein Zimmer z. (ließ sich zu seinem Zimmer führen); ich kann es dir schwarz auf weiß z.; <auch ohne Dativobj.:> zeigen Sie mal Ihren Pass!; er zeigt gern, was er hat, was er kann; das Kino zeigt einen Western (im Kino wird ein Western gespielt); sie zeigte ihm den Rücken (kehrte ihm den Rücken zu); <auch ohne Dativobj.:> sie, ihr Dekolleté zeigt viel Busen (lässt viel Busen sehen);

*es jmdm. z. (ugs.: jmdm. gründlich die Meinung sagen, seinen Standpunkt klarmachen: dem habe ich es aber gezeigt! jmdn. von sich, von seinem wahren Können überzeugen: sie hat es ihnen allen gezeigt);

c)<z. + sich> von andern zu sehen sein, irgendwo gesehen werden, sich sehen lassen: sich am Fenster, auf dem Balkon, in der Öffentlichkeit z.; die Königin zeigte sich der Menge; in diesem Aufzug kannst du dich unmöglich in der Stadt z. (kannst du unmöglich in der Stadt umhergehen, auftreten); er will sich nur z.; die Stadt zeigte (präsentierte) sich im Festglanz.



3.
a)(geh.) sehen lassen, zum Vorschein kommen lassen; sichtbar werden lassen: die Bäume zeigen das erste Grün; ihr Gesicht zeigt eine bläuliche Färbung; das Bild zeigt eine Landschaft (stellt sie dar); die Arbeit zeigt Talent (lässt Talent erkennen); sein Verhalten zeigt einen Mangel an Reife (macht ihn deutlich); dies hat die Erfahrung gezeigt (weiß man aus Erfahrung); das zeigt (veranschaulicht) dieser Fall, dieses Beispiel besonders drastisch; ihre Antwort zeigt mir (macht mir klar), dass sie nichts begriffen hat;

b)<z. + sich> zum Vorschein kommen; sichtbar, erkennbar werden: am Himmel zeigten sich die ersten Sterne; auf ihrem Gesicht zeigte sich ein schwaches Lächeln; die Folgen zeigen sich später; jetzt zeigt sich, dass die Entscheidung falsch war; <auch unpers.:> es wird sich ja z., wer im Recht ist.



4.
a)in seinem Verhalten, seinen Äußerungen zum Ausdruck bringen, andere merken, spüren lassen; an den Tag legen: Verständnis, Interesse für etw. z.; seine Ungeduld, Verärgerung, Freude z.; keine Einsicht, Reue z.; er will seine Gefühle nicht z.; jmdm. seine Zuneigung, seine Liebe, sein Wohlwollen z.; damit will er nur seine Macht, Überlegenheit z. (demonstrieren); sie hat Haltung gezeigt (verblasst; eine gute Haltung bewahrt);

b)einen Beweis von etw. geben; andern vor Augen führen, offenbar machen: großen Fleiß, Mut z.; nun zeig mal, was du kannst;

c)<z. + sich> in bestimmter Weise wirken, einen bestimmten Eindruck machen; sich als etw. erweisen, herausstellen: sich freundlich, anständig, großzügig z.; sie zeigte sich darüber sehr erfreut, enttäuscht; er zeigte sich ein wenig erstaunt, besorgt, gekränkt; er zeigte sich (war) dieser Aufgabe nicht gewachsen; sich von seiner besten Seite z. (den besten Eindruck machen).

zeigen  

[sw. V.; hat] [mhd. zeigen, ahd. zeigon, verw. mit zeihen]: 1. mit dem Finger, Arm eine bestimmte Richtung angeben, ihn auf jmdn., etw., auf die Stelle, an der sich jmd., etw. befindet, richten u. damit darauf aufmerksam machen: mit dem Schirm auf etw. z.; sie zeigte auf den Täter; Ü der Zeiger zeigt auf zwölf; der Wegweiser zeigte nach Süden; der Schreibtisch zeigt zur Wand (steht so, dass der Benutzer die Wand vor sich hat); das Thermometer zeigt null Grad (zeigt null Grad an); die Uhr zeigte drei. 2. a) jmdm. etw. mit Hinweisen, Erläuterungen, Gesten o.Ä. deutlich machen, angeben, erklären: jmdm. den richtigen Weg, die Richtung z.; jmdm. einen Trick z.; sie ließ sich die Unfallstelle, den Ort auf der Landkarte z.; ich werde dir die Frau z.; sie hat mir genau gezeigt, wie man das Gerät bedient; b) jmdn. etw. ansehen, betrachten lassen; etw. vorführen, vorzeigen: jmdm. seine Wohnung, die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Stadt z.; ich kann es dir schwarz auf weiß z.; er ließ sich sein Zimmer z. (ließ sich zu seinem Zimmer führen); [auch ohne Dativobj.:] zeigen Sie mal Ihren Pass!; er zeigt gern, was er hat, was er kann; das Kino zeigt einen Western (im Kino wird ein Western gespielt); Ü sie zeigte ihm den Rücken (kehrte ihm den Rücken zu); [auch ohne Dativobj.:] sie, ihr Dekollet¨¦ zeigt viel Busen (lässt viel Busen sehen); *es jmdm. z. (ugs.; 1. jmdm. gründlich die Meinung sagen, seinen Standpunkt klar machen: dem habe ich es aber gezeigt! 2. jmdn. von sich, von seinem wahren Können überzeugen: sie hat es ihnen allen gezeigt); c) [z. + sich] von andern zu sehen sein, irgendwo gesehen werden, sich sehen lassen: sich am Fenster, auf dem Balkon, in der Öffentlichkeit z.; die Königin zeigte sich der Menge; in diesem Aufzug kannst du dich unmöglich in der Stadt z. (kannst du unmöglich in der Stadt umhergehen, auftreten); er will sich nur z.; Ü die Stadt zeigte (präsentierte) sich im Festglanz. 3. a) (geh.) sehen lassen, zum Vorschein kommen lassen; sichtbar werden lassen: die Bäume zeigen das erste Grün; ihr Gesicht zeigt eine bläuliche Färbung; das Bild zeigt eine Landschaft (stellt sie dar); Ü die Arbeit zeigt Talent (lässt Talent erkennen); sein Verhalten zeigt einen Mangel an Reife (macht ihn deutlich); dies hat die Erfahrung gezeigt (weiß man aus Erfahrung); das zeigt (veranschaulicht) dieser Fall, dieses Beispiel besonders drastisch; ihre Antwort zeigt mir (macht mir klar), dass sie nichts begriffen hat; b) [z. + sich] zum Vorschein kommen; sichtbar, erkennbar werden: am Himmel zeigten sich die ersten Sterne; auf ihrem Gesicht zeigte sich ein schwaches Lächeln; Ü die Folgen zeigen sich später; jetzt zeigt sich, dass die Entscheidung falsch war; [auch unpers.:] es wird sich ja z., wer im Recht ist. 4. a) in seinem Verhalten, seinen Äußerungen zum Ausdruck bringen, andere merken, spüren lassen; an den Tag legen: Verständnis, Interesse für etw. z.; seine Ungeduld, Verärgerung, Freude z.; keine Einsicht, Reue z.; er will seine Gefühle nicht z.; jmdm. seine Zuneigung, seine Liebe, sein Wohlwollen z.; damit will er nur seine Macht, Überlegenheit z. (demonstrieren); sie hat Haltung gezeigt (verblasst; eine gute Haltung bewahrt); b) einen Beweis von etw. geben; andern vor Augen führen, offenbar machen: großen Fleiß, Mut z.; nun zeig mal, was du kannst; c) [z. + sich] in bestimmter Weise wirken, einen bestimmten Eindruck machen; sich als etw. erweisen, herausstellen: sich freundlich, anständig, großzügig z.; sie zeigte sich darüber sehr erfreut, enttäuscht; er zeigte sich ein wenig erstaunt, besorgt, gekränkt; er zeigte sich (war) dieser Aufgabe nicht gewachsen; sich von seiner besten Seite z. (den besten Eindruck machen).
zeigen  

v.
<V.; hat>
I <V.t.>
1 zur Schau stellen; erkennen, spüren, merken lassen; deutlich werden lassen, offenbar werden lassen; einen Wert angeben (vom Thermometer, von der Uhr); jmdm. etwas ~ jmdm. etwas deutlich, verständlich machen, jmdm. etwas vormachen; jmdm. etwas vorführen, jmdn. etwas kennen lernen lassen;
2 ;der Versuch zeigt, dass …; deine Antwort zeigt, dass du nichts weißt, nichts davon verstehst; nun zeig, was du kannst!; ich zeige dir (es), wie man es macht; dir werd' ich's ~! (erg.: dass du das nicht tun darfst) <umg.> (Drohung, wenn man das, was ein anderer zu tun im Begriff ist, verhindern od. sofort wieder rückgängig machen will, weil man sich darüber ärgert); seinen Ärger, seine Freude, Ungeduld, Unruhe ~; er hat bei seiner Arbeit viel Ausdauer, Fleiß gezeigt; er zeigte kein Bedauern, keine Reue; zeig mir den Brief!; das Thermometer zeigt zehn Grad über null; jmdm. sein Haus, seine Bildersammlung ~; seine Fragen zeigten sein Interesse, sein Verständnis; die Bäume ~ schon Knospen, grüne Spitzen; sein Können ~; jmdm. seine Liebe, Verachtung ~; sie zeigte nicht viel Lust, Neigung; sein Verhalten zeigt einen Mangel an Einfühlungsvermögen; jmdm. die Stadt ~; die Uhr zeigt zehn Uhr; jmdm. den Weg ~; bitte ~ Sie mir mein Zimmer (im Hotel)
3 ;hier kann er ~, was er gelernt hat; er kann seine Gefühle nicht ~
4 ;sein Schreck zeigte deutlich, dass er ein schlechtes Gewissen hatte
5 ;er zeigte kein Interesse daran
II <V.i.>
6 weisen, deuten, (auf etwas) hinweisen
7 ;(mit dem Finger, mit der Hand, dem Kopf) auf etwas od. jmdn. ~; er zeigte auf sein Bild und erklärte …; in eine Richtung ~ mit dem Finger, der Hand eine R. angeben; die Magnetnadel zeigt nach Norden
III <V.refl.>
8 sich ~ zum Vorschein kommen, sichtbar werden, sich offenbaren, offenkundig werden; sich sehen lassen; sich (auf bestimmte Weise) verhalten;
9 das wird sich ~! es wird sich herausstellen, ob es stimmt, ob ich Recht habe oder du; es zeigte sich, dass er alles falsch gemacht hatte, dass er uns getäuscht hatte; es wird sich ja ~, ob ich Recht habe; sich jmdm. ~ sich vor jmdm. sehen lassen; so kann ich mich niemandem ~; das Kind will sich ~ <umg.> die Aufmerksamkeit auf sich lenken, sich ein wenig wichtig tun; am Horizont zeigte sich zuerst ein roter Schein; am Himmel zeigten sich die ersten Sterne
10 ;sich anständig, feige, tapfer ~; wie kann ich mich Ihnen erkenntlich ~? wie kann ich Ihnen (als Dank) einen Gegengefallen tun?; er zeigte sich (nicht) erfreut, erstaunt, gekränkt; er hat sich mir gegenüber sehr freundlich gezeigt; er zeigte sich (nicht) geneigt beim Spiel mitzumachen; sich öffentlich ~
11 ;sich am Fenster ~; sich auf einem Fest ~ ein F. besuchen (von bekannten Persönlichkeiten); [<mhd. zeigen <ahd. zeigon; zu mhd. zeige <ahd. zeiga „Weisung“; zeihen]
['zei·gen]
[zeige, zeigst, zeigt, zeigen, zeigte, zeigtest, zeigten, zeigtet, zeigest, zeiget, zeig, gezeigt, zeigend]