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zerfallen  

zer|fạl|len <st. V.; ist> [mhd. zervallen, ahd. za-, zifallen]:

1.in einem fortschreitenden Auflösungs-, Zersetzungsprozess begriffen sein; in seine Bestandteile auseinanderfallen: das alte Gemäuer, das Gebäude zerfällt [allmählich]; in Staub, zu Staub z.; in nichts z. (sich vollständig auflösen); mit dem Tode zerfällt der Körper; zerfallende Mauern; Moral und Kultur waren zerfallen.


2.(Kernphysik) sich spontan spalten: das Plutonium zerfällt in Americium.


3.seinen inneren Zusammenhalt verlieren u. dadurch nicht länger fortbestehen können; seinen Niedergang erleben; untergehen: das einst mächtige Reich zerfiel [in viele Kleinstaaten].


4.gegliedert sein in (bestimmte Abschnitte, Teile o. Ä.), sich zusammensetzen aus (bestimmten einzelnen Abschnitten, Teilen o. Ä.): der Ablauf zerfällt in mehrere Abschnitte, Phasen; der Aufsatz zerfällt in die Teile Einleitung, Hauptteil und Schluss.


5.mit jmdm. uneinig werden, brechen, sich zerstreiten: er zerfiel mit seiner ganzen Sippe; mit sich [und der Welt] z. sein (mit sich selbst unzufrieden u. unfroh, unglücklich sein); <meist im 2. Part.:> die mit ihrer Familie zerfallene Tochter.
zerfallen  

zer|fạl|len
zerfallen  


1. sich auflösen, auseinanderbrechen, auseinanderfallen, auseinanderreißen, baufällig werden, bröckeln, einbrechen, einstürzen, entzweibrechen, entzweigehen, in die Brüche gehen, verfallen, verrotten, verwahrlosen, verwittern, zerbrechen, zerbröckeln, zergehen, sich zersetzen, zerspringen, sich zerteilen, zusammenbrechen, zusammenfallen, zusammenstürzen; (geh.): zerrinnen; (ugs.): runterkommen, sich in Wohlgefallen auflösen, kaputtgehen; (bes. berlin.): verrabbe[n]sacken; (Geol.): auswittern.

2. absterben, dem Untergang entgegengehen, in die Brüche gehen, niedergehen, untergehen, vergehen, verschwinden, zu Ende gehen, zugrunde gehen; (geh.): dahinsinken, ersterben, schwinden, seinen Niedergang erleben, zerbröckeln, zerrinnen; (landsch. ugs.): in Fransen gehen; (Papierdt.): in Verfall geraten.

3. sich aufbauen, sich aufgliedern, [auf]gegliedert sein, bestehen, sich gliedern, umfassen, sich unterteilen, sich zusammensetzen.

[zerfallen]
[zerfalle, zerfällst, zerfällt, zerfallt, zerfiel, zerfielst, zerfielen, zerfielt, zerfallest, zerfallet, zerfiele, zerfielest, zerfielet, zerfall, zerfallend]
zerfallen  

zer|fạl|len <st. V.; ist> [mhd. zervallen, ahd. za-, zifallen]:

1.in einem fortschreitenden Auflösungs-, Zersetzungsprozess begriffen sein; in seine Bestandteile auseinanderfallen: das alte Gemäuer, das Gebäude zerfällt [allmählich]; in Staub, zu Staub z.; in nichts z. (sich vollständig auflösen); mit dem Tode zerfällt der Körper; zerfallende Mauern; Moral und Kultur waren zerfallen.


2.(Kernphysik) sich spontan spalten: das Plutonium zerfällt in Americium.


3.seinen inneren Zusammenhalt verlieren u. dadurch nicht länger fortbestehen können; seinen Niedergang erleben; untergehen: das einst mächtige Reich zerfiel [in viele Kleinstaaten].


4.gegliedert sein in (bestimmte Abschnitte, Teile o. Ä.), sich zusammensetzen aus (bestimmten einzelnen Abschnitten, Teilen o. Ä.): der Ablauf zerfällt in mehrere Abschnitte, Phasen; der Aufsatz zerfällt in die Teile Einleitung, Hauptteil und Schluss.


5.mit jmdm. uneinig werden, brechen, sich zerstreiten: er zerfiel mit seiner ganzen Sippe; mit sich [und der Welt] z. sein (mit sich selbst unzufrieden u. unfroh, unglücklich sein); <meist im 2. Part.:> die mit ihrer Familie zerfallene Tochter.
zerfallen  

[st. V.; ist] [mhd. zervallen, ahd. za-, zifallen]: 1. in einem fortschreitenden Auflösungs-, Zersetzungsprozess begriffen sein; in seine Bestandteile auseinander fallen: das alte Gemäuer, das Gebäude zerfällt [allmählich]; in Staub, zu Staub z.; in nichts z. (sich vollständig auflösen); mit dem Tode zerfällt der Körper; zerfallende Mauern; Ü Moral und Kultur waren zerfallen. 2. (Kernphysik) sich spontan spalten: das Plutonium zerfällt in Americium. 3. seinen inneren Zusammenhalt verlieren u. dadurch nicht länger fortbestehen können; seinen Niedergang erleben; untergehen: das einst mächtige Reich zerfiel [in viele Kleinstaaten]. 4. gegliedert sein in (bestimmte Abschnitte, Teile o.Ä.), sich zusammensetzen aus (bestimmten einzelnen Abschnitten, Teilen o.Ä.): der Ablauf zerfällt in mehrere Abschnitte, Phasen; der Aufsatz zerfällt in die Teile Einleitung, Hauptteil und Schluss. 5. mit jmdm. uneinig werden, brechen, sich zerstreiten: er zerfiel mit seiner ganzen Sippe; [meist im 2. Part.:] die mit ihrer Familie zerfallene Tochter; mit sich [und der Welt] z. sein (mit sich selbst unzufrieden u. unfroh, unglücklich sein).
zerfallen  

(sich) auflösen, zerfallen (in)
[auflösen]
zerfallen  

v.
<V.i. 131; ist> auseinander fallen, sich in viele kleine Teilchen auflösen; etwas zerfällt in drei Teile ist in drei T. gegliedert, besteht aus drei Teilen; eine Tablette in Wasser ~ lassen; mit jmdm. ~ sein <fig.> sich mit jmdm. verfeindet haben; mit sich selbst ~ sein <fig.> mit sich selbst uneins sein, sich Selbstvorwürfe machen; mit sich und der Welt ~ sein <fig.> Weltschmerz haben, niedergeschlagen, traurig, bedrückt sein;
[zer'fal·len]
[zerfalle, zerfällst, zerfällt, zerfallen, zerfallt, zerfiel, zerfielst, zerfielen, zerfielt, zerfallest, zerfallet, zerfiele, zerfielest, zerfielet, zerfall, zerfallend]