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zerreißen  

zer|rei|ßen <st. V.> [mhd. zerrīʒen]:

1.<hat> a)mit Gewalt in Stücke reißen; auseinanderreißen: einen Brief, einen Fahrschein z.; sie zerriss das Foto in kleine Stücke; sie hat versehentlich den Faden zerrissen; das Raubtier zerreißt seine Beute mit den Zähnen; ich kann mich doch nicht z. (ugs. scherzh.; kann doch nicht an mehreren Stellen zugleich sein, mich zugleich für Verschiedenes einsetzen o. Ä.); es hat mich fast zerrissen (ugs.; ich musste furchtbar lachen), als ich das erfuhr; ein Knall, ein Schuss, ein Schrei zerriss die Stille; ein zerrissenes Land;

b)(durch ein Missgeschick) ein Loch, Löcher in etw. reißen: ich habe [mir] an den Dornen meine Strümpfe zerrissen; er zerreißt seine Kleider, alle seine Schuhe (ugs.; nutzt sie beim Tragen schnell ab, macht sie kaputt).



2.<ist> a)(einem Zug od. Druck nicht standhaltend) mit einem Ruck (in [zwei] Teile) auseinandergehen: der Faden, das Seil zerriss [in zwei Stücke]; eine zerrissene Saite; der Nebel zerreißt (geh.; löst sich rasch auf); meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt (aufs Äußerste gespannt);

b)Löcher, Risse bekommen: der Stoff, das Papier zerreißt leicht; er läuft mit ganz zerrissenen Kleidern, Schuhen umher.

zerreißen  


1. auseinanderreißen, durchreißen, entzweireißen, in Fetzen/Stücke reißen, zerfetzen, zerrupfen; (ugs.): kaputtreißen; (landsch.): fetzeln.

2. abreißen, aufreißen, auseinanderbrechen, auseinandergehen, auseinanderreißen, entzweigehen, zerbrechen, zerplatzen; (geh.): bersten; (ugs.): kaputtgehen, kaputtreißen, krachen, platzen; (landsch.): verreißen.

[zerreißen]
[zerreiße, zerreißt, zerriss, zerriß, zerrissest, zerrisst, zerrißt, zerrissen, zerreißest, zerreißet, zerrisse, zerrisset, zerreiß, zerrißen, zerreißend, zerreissen]
zerreißen  

zer|rei|ßen <st. V.> [mhd. zerrīʒen]:

1.<hat>
a)mit Gewalt in Stücke reißen; auseinanderreißen: einen Brief, einen Fahrschein z.; sie zerriss das Foto in kleine Stücke; sie hat versehentlich den Faden zerrissen; das Raubtier zerreißt seine Beute mit den Zähnen; ich kann mich doch nicht z. (ugs. scherzh.; kann doch nicht an mehreren Stellen zugleich sein, mich zugleich für Verschiedenes einsetzen o. Ä.); es hat mich fast zerrissen (ugs.; ich musste furchtbar lachen), als ich das erfuhr; ein Knall, ein Schuss, ein Schrei zerriss die Stille; ein zerrissenes Land;

b)(durch ein Missgeschick) ein Loch, Löcher in etw. reißen: ich habe [mir] an den Dornen meine Strümpfe zerrissen; er zerreißt seine Kleider, alle seine Schuhe (ugs.; nutzt sie beim Tragen schnell ab, macht sie kaputt).



2.<ist>
a)(einem Zug od. Druck nicht standhaltend) mit einem Ruck (in [zwei] Teile) auseinandergehen: der Faden, das Seil zerriss [in zwei Stücke]; eine zerrissene Saite; der Nebel zerreißt (geh.; löst sich rasch auf); meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt (aufs Äußerste gespannt);

b)Löcher, Risse bekommen: der Stoff, das Papier zerreißt leicht; er läuft mit ganz zerrissenen Kleidern, Schuhen umher.

zerreißen  

[st. V.] [mhd. ]: 1. [hat] a) mit Gewalt in Stücke reißen; auseinander reißen: einen Brief, einen Fahrschein z.; sie zerriss das Foto in kleine Stücke; sie hat versehentlich den Faden zerrissen; das Raubtier zerreißt seine Beute mit den Zähnen; ich kann mich doch nicht z. (ugs. scherzh.; kann doch nicht an mehreren Stellen zugleich sein, mich zugleich für Verschiedenes einsetzen o.Ä.); es hat mich fast zerrissen (ugs.; ich musste furchtbar lachen), als ich das erfuhr; Ü ein Knall, ein Schuss, ein Schrei zerriss die Stille; ein zerrissenes Land; b) (durch ein Missgeschick) ein Loch, Löcher in etw. reißen: ich habe [mir] an den Dornen meine Strümpfe zerrissen; er zerreißt seine Kleider, alle seine Schuhe (ugs.; nutzt sie beim Tragen schnell ab, macht sie kaputt). 2. [ist] a) (einem Zug od. Druck nicht standhaltend) mit einem Ruck (in [zwei] Teile) auseinander gehen: der Faden, das Seil zerriss [in zwei Stücke]; eine zerrissene Saite; Ü der Nebel zerreißt (geh.; löst sich rasch auf); meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt (aufs Äußerste gespannt); b) Löcher, Risse bekommen: der Stoff, das Papier zerreißt leicht; er läuft mit ganz zerrissenen Kleidern, Schuhen umher.
zerreißen  

aufreißen, reißen, zerreißen, zerren
[aufreißen, reißen, zerren]
zerreißen  

v.
<V. 195>
I <V.t.; hat>
1 etwas ~ auseinander reißen, durch Reißen gewaltsam trennen; sich etwas ~ ein Loch in etwas reißen;
2 ich habe so viel zu tun, dass ich mich ~ könnte <umg.> dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll; einen Brief ~; ein Blitz zerriß/ zerriss die Dunkelheit <fig.> erhellte plötzlich die D.; jmdm. das Herz ~ <fig.> jmdm. großen Kummer und Schmerz zufügen; der Anblick zerriß/ zerriss mir das Herz <fig.> sich die Hose, den Strumpf ~; die Leute ~ sich die Mäuler über ihn <fig.> klatschen über ihn; ein Schuss, ein Donnerschlag zerriß/ zerriss die Stille dröhnte plötzlich durch die S.;
3 sich für jmdn. ~ <fig.; umg.> für jmdn. so viel tun, dass es fast die eigenen Kräfte übersteigt; ich könnte ihn (vor Wut) in der Luft ~! <fig.; umg.; scherzh.>; Papier in Stücke ~; etwas mit den Krallen, den Zähnen ~
4 ;er wurde von einem Tiger, Wolf zerrissen
5 ;sie tat einen Blick in sein vom Kummer zerrissenes Herz <fig.; poet.>
II <V.i.; ist>
6 ein Loch od. Löcher bekommen; durch Abnutzung od. Gewalteinwirkung entzweigehen (Stoff)
7 ;der Faden, das Seil zerreißt
8 ;der Stoff zerreißt leicht
9 ;mein Kleid, Rock ist zerrissen; das letzte Band, das uns noch aneinander knüpfte, ist nun zerrissen <fig.>
10 ;zerrissene Hosen, Strümpfe, Schuhe; (innerlich) zerrissen <fig.> zwiespältig, uneins mit sich selbst; das politisch zerrissene Deutschland im 19. Jahrhundert <fig.>
[zer'rei·ßen]
[zerreiße, zerreißt, zerreißen, zerriss, zerriß, zerrissest, zerrisst, zerrißt, zerrissen, zerreißest, zerreißet, zerrisse, zerrisset, zerreiß, zerrissen, zerrißen, zerreißend]