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Zeugma  

Zeug|ma das; -s, -s u. -ta <gr.-lat.; »Verbindung, Joch«>: (Sprachw.) ungewohnte Zuordnung eines Satzgliedes (meist des Prädikats) zu mehreren (meist zwei) verschiedenartigen Satzteilen (z. B. er schlug die Stühl' und Vögel tot [Struwwelpeter])
Zeugma  

Zeug|ma, das; -s, -s u. -ta [lat. zeugma < griech. zeũgma] (Sprachw.): syntaktisch od. semantisch ungleichartige Beziehung eines Satzgliedes, meist des Prädikats, auf zwei (od. mehr) andere Satzglieder (z. B. nimm dir Zeit und nicht das Leben!; sie reist mit Ehemann und Regenschirm).
Zeugma  

Zeug|ma, das; -s, Plur. -s und -ta <griech.> (Sprachw. Beziehung eines Prädikats auf verschiedene Satzglieder [z. B. er schlug die Stühl' und Vögel tot])
Zeugma  

Zeug|ma, das; -s, -s u. -ta [lat. zeugma < griech. zeũgma] (Sprachw.): syntaktisch od. semantisch ungleichartige Beziehung eines Satzgliedes, meist des Prädikats, auf zwei (od. mehr) andere Satzglieder (z. B. nimm dir Zeit und nicht das Leben!; sie reist mit Ehemann und Regenschirm).
Zeugma  

<n.; -s, -s od. -ma·ta> Redefigur, Verbindung zweier Sätze, in der ein Satzteil (meist das Prädikat) nur einmal gesetzt wird, z.B. „Der See kann sich, der Landvogt nicht erbarmen“ (Schiller, „Wilhelm Tell“); Beziehung zweier Wörter auf das Prädikat, die nicht zusammenpassen, um komische Wirkung zu erzielen, z.B. „Mit einer Axt und stillem Weh sucht man den Peter in dem Schnee“ (W. Busch) [grch., „Joch“; zu zeugnynai „verbinden“]
['Zeug·ma]