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zittern  

zịt|tern <sw. V.; hat> [mhd. zit(t)ern, ahd. zitterōn, H. u.]:

1.a)unwillkürliche, in ganz kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Rucken erfolgende Hinundherbewegungen machen: vor Kälte, Wut, Erregung z.; am ganzen Körper z.; ihre Hände zitterten/ihr zitterten die Hände;

b)sich in ganz kurzen, schnellen Schwingungen hin u. her bewegen; vibrieren: bei der Explosion zitterten die Wände; die Nadel des Kompasses zitterte; etw. mit zitternder (brüchiger, rasch in der Tonhöhe wechselnder) Stimme sagen.



2.a)vor jmdm., etw. große Angst haben: er zittert vor der Prüfung; <auch o. Präp.-Obj.:> während des Verhörs habe ich ganz schön gezittert; zitternd und bebend (voller Furcht) kam er angelaufen; <subst.:>

*mit Zittern und Zagen (voller Furcht);

b)sich um jmdn., etw. große Sorgen machen: um sein Vermögen z.; während ihrer Prüfung habe ich für sie gezittert.

zittern  


1. a) erzittern, flattern, flimmern, [mit den Zähnen] klappern, rütteln, schlottern, [sich] schütteln, schüttern, schwingen, vibrieren, wackeln; (geh.): [er]beben, erschaudern, erschauern, fliegen, flirren; (ugs.): bibbern, den Tatterich haben; (landsch.): schnattern; (Med.): einen Tremor aufweisen/zeigen; (Musik): tremolieren.

b) brechen, brüchig sein, zittrig klingen.

2. Angst haben, sich ängstigen, in [großer] Sorge sein, sich sorgen, sich [große] Sorgen machen; (geh.): bangen; (ugs.): Blut und Wasser schwitzen, Fracksausen haben, Manschetten/Muffe/Muffensausen haben; (salopp): Bammel haben, die Hose [gestrichen] voll haben, Schiss haben, sich in die Hose machen; (ugs. emotional): tausend Ängste ausstehen; (landsch.): Bange haben.

[zittern]
[Zitterns, zittere, zitterst, zittert, zitterte, zittertest, zitterten, zittertet, gezittert, zitternd]
zittern  

zịt|tern <sw. V.; hat> [mhd. zit(t)ern, ahd. zitterōn, H. u.]:

1.
a)unwillkürliche, in ganz kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Rucken erfolgende Hinundherbewegungen machen: vor Kälte, Wut, Erregung z.; am ganzen Körper z.; ihre Hände zitterten/ihr zitterten die Hände;

b)sich in ganz kurzen, schnellen Schwingungen hin u. her bewegen; vibrieren: bei der Explosion zitterten die Wände; die Nadel des Kompasses zitterte; etw. mit zitternder (brüchiger, rasch in der Tonhöhe wechselnder) Stimme sagen.



2.
a)vor jmdm., etw. große Angst haben: er zittert vor der Prüfung; <auch o. Präp.-Obj.:> während des Verhörs habe ich ganz schön gezittert; zitternd und bebend (voller Furcht) kam er angelaufen; <subst.:>

*mit Zittern und Zagen (voller Furcht);

b)sich um jmdn., etw. große Sorgen machen: um sein Vermögen z.; während ihrer Prüfung habe ich für sie gezittert.

zittern  

beben, zittern
[beben]
zittern  

n.
<V.i.; hat>
1 sich anhaltend, sehr rasch u. leicht unwillkürlich bewegen (Person, Gliedmaßen); durch leichte, rasche Erdstöße od. Luftdruck erschüttert werden (Boden, Fenster, Haus); schwingen (Ton)
2 ;die Blätter ~ im leichten Wind; seine Hand zitterte, als er schoss, als er den Wein einschenkte; mir ~ die Knie (vor Schreck, vor Nervosität); Sonnenstrahlen ~ auf dem Wasserspiegel flimmern, tanzen; seine Stimme zitterte, als er antwortete; er schrie (dermaßen laut), dass die Wände zitterten <umg.>; mit Zittern und Zagen sehr furchtsam, ängstlich;
3 ;er zitterte an allen Gliedern, am ganzen Körper; für jmdn. ~ <fig.> um jmds. willen Angst haben, sich sehr um jmdn. sorgen; vor jmdm., vor jmds. Zorn ~ <fig.> jmdn., jmds. Zorn fürchten; vor Angst, Furcht, vor Kälte ~
4 ;mit ~der Stimme sprechen; bei seiner Prüfung sprach er mit ~der Stimme[<ahd. zittaron <urgerm. *ti-tro-mi <idg. *didra-mi, urspr. vermutl. „schnell bewegen, laufen“]
['zit·tern]
[zitterns, zittere, zitterst, zittert, zittern, zitterte, zittertest, zitterten, zittertet, gezittert, zitternd]