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zucken  

zụ|cken <sw. V.> [mhd. zucken, ahd. zucchōn, zu ↑ ziehen u. eigtl. = heftig od. wiederholt ziehen]:

1.<hat> a)eine plötzliche, jähe, oft unwillkürliche, schnelle, ruckartige Bewegung machen: er ertrug den Schmerz, ohne zu z.; ihre Hand zuckte, sie zuckte mit der Hand bei dieser Berührung; der Hund zuckte noch einmal und verendete; zuckende Brauen; seine Lippen, Mundwinkel zuckten [spöttisch]; <subst.:> ein Zucken ging durch ihren Körper; <auch unpers.:> es zuckte in seinem Gesicht, um ihren Mund; es zuckte ihm in den Händen, Fäusten (er hätte am liebsten zugeschlagen), als er das sah; bei solchen Klängen zuckte es ihr in den Beinen, Füßen (hätte sie tanzen mögen);

b)plötzlich u. für kurze Zeit in einer od. mehreren schnellen, kurzen Bewegungen sichtbar sein: Blitze zuckten; auf der Tapete zuckte schwach der Widerschein des Kaminfeuers; die zuckenden Blitzlichter der Fotografen.



2.sich in einer od. mehreren kurzen, schnellen, oft ruckartigen Bewegungen irgendwohin, in eine bestimmte Richtung bewegen <ist>: die Flammen zuckten bereits aus dem Dach; Blitze zuckten über den Himmel; sie war unwillkürlich zur Seite gezuckt; plötzlich zuckte ein Gedanke, eine Erkenntnis durch seinen Kopf.
zucken  

a) beben, erzittern, hüpfen, krampfen, rucken, sich schütteln, schüttern, wackeln, zappeln, Zuckungen haben, zusammenfahren, zusammenzucken; (geh.): erbeben, erschaudern, erschauern; (österr. ugs.): bremseln; (dichter.): aufbeben; (Med.): einen Tic haben.

b) aufflackern, aufflimmern, aufleuchten, aufzucken, tanzen, züngeln; (geh.): flirren.

[zucken]
[zucke, zuckst, zuckt, zuckte, zucktest, zuckten, zucktet, zuckest, zucket, zuck, gezuckt, zuckend]
zucken  

zụ|cken <sw. V.> [mhd. zucken, ahd. zucchōn, zu ↑ ziehen u. eigtl. = heftig od. wiederholt ziehen]:

1.<hat>
a)eine plötzliche, jähe, oft unwillkürliche, schnelle, ruckartige Bewegung machen: er ertrug den Schmerz, ohne zu z.; ihre Hand zuckte, sie zuckte mit der Hand bei dieser Berührung; der Hund zuckte noch einmal und verendete; zuckende Brauen; seine Lippen, Mundwinkel zuckten [spöttisch]; <subst.:> ein Zucken ging durch ihren Körper; <auch unpers.:> es zuckte in seinem Gesicht, um ihren Mund; es zuckte ihm in den Händen, Fäusten (er hätte am liebsten zugeschlagen), als er das sah; bei solchen Klängen zuckte es ihr in den Beinen, Füßen (hätte sie tanzen mögen);

b)plötzlich u. für kurze Zeit in einer od. mehreren schnellen, kurzen Bewegungen sichtbar sein: Blitze zuckten; auf der Tapete zuckte schwach der Widerschein des Kaminfeuers; die zuckenden Blitzlichter der Fotografen.



2.sich in einer od. mehreren kurzen, schnellen, oft ruckartigen Bewegungen irgendwohin, in eine bestimmte Richtung bewegen <ist>: die Flammen zuckten bereits aus dem Dach; Blitze zuckten über den Himmel; sie war unwillkürlich zur Seite gezuckt; plötzlich zuckte ein Gedanke, eine Erkenntnis durch seinen Kopf.
zucken  

[sw. V.] [mhd. zucken, ahd. zucchon, zu ziehen u. eigtl.= heftig od. wiederholt ziehen]: 1. [hat] a) eine plötzliche, jähe, oft unwillkürliche, schnelle, ruckartige Bewegung machen: er ertrug den Schmerz, ohne zu z.; ihre Hand zuckte, sie zuckte mit der Hand bei dieser Berührung; der Hund zuckte noch einmal und verendete; seine Lippen, Mundwinkel zuckten [spöttisch]; zuckende Brauen; [auch unpers.:] es zuckte in seinem Gesicht, um ihren Mund; [subst.:] ein Zucken ging durch ihren Körper; Ü es zuckte ihm in den Händen, Fäusten (er hätte am liebsten zugeschlagen), als er das sah; bei solchen Klängen zuckte es ihr in den Beinen, Füßen (hätte sie tanzen mögen); b) plötzlich u. für kurze Zeit in einer od. mehreren schnellen, kurzen Bewegungen sichtbar sein: Blitze zuckten; auf der Tapete zuckte schwach der Widerschein des Kaminfeuers; die zuckenden Blitzlichter der Fotografen. 2. sich in einer od. mehreren kurzen, schnellen, oft ruckartigen Bewegungen irgendwohin, in eine bestimmte Richtung bewegen [ist]: die Flammen zuckten bereits aus dem Dach; Blitze zuckten über den Himmel; sie war unwillkürlich zur Seite gezuckt; Ü plötzlich zuckte ein Gedanke, eine Erkenntnis durch seinen Kopf.
zucken  

v.
<-k·k-> 'zu·cken
I <V.i.; hat; bei Bewegung in einer Richtung: ist>
1 unwillkürlich eine plötzl. Bewegung machen
2 ;ein Blitz zuckte (am, über den Himmel); die Flammen zuckten flackerten, loderten; seine Hand zuckte, als die Flamme sie berührte
3 ;sie leidet an einem nervösen Zucken des Gesichts, der Augenlider
4 ;der Schmerz zuckte ihm durch den ganzen Körper; es zuckte mir in den Fingern, ihm eine Ohrfeige zu geben <fig.> ich hätte ihm sehr gern eine Ohrfeige gegeben; es zuckt mir in den Gliedern <umg.; eigtl.> der Schmerz zuckt mir in den Gliedern ich leide an Rheumatismus; mit den Achseln ~ die Schultern rasch heben u. fallen lassen (zum Zeichen des Nichtwissens od. der Gleichgültigkeit); ohne mit der Wimper zu ~ unbewegten Gesichtes, ohne Schmerz od. Überraschung od. Empörung zu zeigen;
5 mit ~den Mundwinkeln, mit ~den Lippen dem Weinen nahe ;
II <V.t.; hat; nur in der Wendung> die Achseln ~, mit den Achseln ~ wortlos die Schulter heben u. senken (als Zeichen der Ratlosigkeit); [<mhd. zucken, zücken <ahd. zucchen <*zukkjan; Intensivbildung zu ziehen, urspr. „heftig ziehen“]
['zucken]
[zucke, zuckst, zuckt, zucken, zuckte, zucktest, zuckten, zucktet, zuckest, zucket, zuck, gezuckt, zuckend]