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zurückziehen  

zu|rụ̈ck|zie|hen <unr. V.>:

1. <hat> a)wieder an den Ausgangspunkt, an seinen [früheren] Platz ziehen: sie zog mich [auf den Gehsteig, ins Zimmer] zurück;

b)nach hinten ziehen: wir müssen den Schrank [ein Stück] z.; sie zog ihre Hand zurück.



2.zur Seite ziehen <hat>: er zog den Riegel, die Gardine zurück.


3.ein Grund sein für den Wunsch, den Entschluss, irgendwohin zurückzukehren <hat>: das Klima zieht uns immer wieder nach Italien zurück; <unpers.:> es zieht mich zu ihr, dorthin zurück.


4.zurückbeordern, wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren lassen <hat>: der Einsatzleiter zog die Wasserwerfer zurück; einen Botschafter, Truppen [aus einem Land] z.


5.für nichtig, für nicht mehr gültig erklären; rückgängig machen, wieder aufheben, widerrufen <hat>: einen Auftrag, einen Antrag, eine Bestellung, eine Klage, Anzeige, eine Kündigung, Wortmeldung z.


6.wieder aus dem Verkehr ziehen, einziehen <hat>: der Hersteller hat das neue Medikament wieder zurückgezogen.


7.<z. + sich; hat> a)sich nach hinten, in einer Rückwärtsbewegung irgendwohin entfernen: die Schnecke zieht sich in ihr Haus zurück;

b)(bes. Milit.) [um sich in Sicherheit zu bringen] eine rückwärtige Position beziehen: die Freiheitskämpfer haben sich [auf ihr eigenes Territorium, hinter den Fluss, in die Berge] zurückgezogen; sie zieht sich auf den Standpunkt zurück, sie habe keine andere Wahl gehabt;

c)sich irgendwohin begeben, um allein, ungestört zu sein: ich zog mich [zum Arbeiten] in mein Zimmer zurück; das Gericht zieht sich zur Beratung zurück; sich ins Privatleben z.;

d)aufhören (an etw.) teilzunehmen; (etw.) aufgeben: sich aus der Politik, von der Bühne, von der Lehrtätigkeit z.;

e)sich (von jmdm.) absondern, den Kontakt (mit jmdm.) aufgeben: sich von den Menschen, seinen Freunden z.



8.wieder dorthin ziehen, wo man schon einmal gewohnt hat <ist>: sie will wieder [nach Köln] z.
zurückziehen  


1. ab[be]rufen, absetzen, abziehen, entlassen, entmachten, heimholen, nach Hause holen, suspendieren, zurückbeordern, zurück[be]rufen.

2. dementieren, für unrichtig/nicht mehr geltend erklären, korrigieren, revidieren, rückgängig machen, umstoßen, widerrufen, zurücknehmen; (bildungsspr.): revozieren; (emotional verstärkend): für null und nichtig erklären.

3. eine Rückrufaktion starten, einziehen.

[zurückziehen]
[ziehe zurück, ziehst zurück, zieht zurück, ziehen zurück, zog zurück, zogst zurück, zogen zurück, zogt zurück, ziehest zurück, ziehet zurück, zöge zurück, zögest zurück, zögst zurück, zögen zurück, zöget zurück, zögt zurück, zieh zurück, zurückgezogen, zurückziehend, zurückzuziehen, zurueckziehen]

a) davongehen, fortziehen, verlassen; (geh.): entschwinden; (bildungsspr., oft scherzh.): retirieren; (ugs.): sich absetzen, abziehen, sich verdrücken, verduften, sich verdünnisieren, sich verkrümeln, verschwinden; (österr. ugs.): sich schleichen, sich verzupfen; (salopp): abhauen, die Kurve kratzen, sich verpissen, sich vom Acker machen; (ugs. abwertend): sich verpfeifen; (südd., österr. ugs.): sich hutschen; (bes. Milit.): abrücken.

b) sich abkapseln, die Einsamkeit suchen, sich einigeln, sich in sein Schneckenhaus zurückziehen, sich isolieren, sich [von der Außenwelt] abschließen, sich verkriechen, sich vergraben; (geh.): sich entziehen; (ugs.): wegtauchen; (landsch., bes. md.): sich verkrauchen; (bildungsspr. veraltend): sich absentieren.

c) abschwören, sich abwenden, aufgeben, einen Schlussstrich ziehen; (geh.): Abstand nehmen; (ugs.): abspringen, aussteigen, das Handtuch werfen.

d) sich aufs Altenteil setzen, in den [Vor]ruhestand gehen/treten; (ugs.): auf/in Rente gehen.

[zurückziehen, sich]
[sich zurückziehen, ziehe zurück, ziehst zurück, zieht zurück, ziehen zurück, zog zurück, zogst zurück, zogen zurück, zogt zurück, ziehest zurück, ziehet zurück, zöge zurück, zögest zurück, zögst zurück, zögen zurück, zöget zurück, zögt zurück, zieh zurück, zurückgezogen, zurückziehend, zurückzuziehen, zurueckziehen, zurückziehen sich]
zurückziehen  

zu|rụ̈ck|zie|hen <unr. V.>:

1. <hat>
a)wieder an den Ausgangspunkt, an seinen [früheren] Platz ziehen: sie zog mich [auf den Gehsteig, ins Zimmer] zurück;

b)nach hinten ziehen: wir müssen den Schrank [ein Stück] z.; sie zog ihre Hand zurück.



2.zur Seite ziehen <hat>: er zog den Riegel, die Gardine zurück.


3.ein Grund sein für den Wunsch, den Entschluss, irgendwohin zurückzukehren <hat>: das Klima zieht uns immer wieder nach Italien zurück; <unpers.:> es zieht mich zu ihr, dorthin zurück.


4.zurückbeordern, wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren lassen <hat>: der Einsatzleiter zog die Wasserwerfer zurück; einen Botschafter, Truppen [aus einem Land] z.


5.für nichtig, für nicht mehr gültig erklären; rückgängig machen, wieder aufheben, widerrufen <hat>: einen Auftrag, einen Antrag, eine Bestellung, eine Klage, Anzeige, eine Kündigung, Wortmeldung z.


6.wieder aus dem Verkehr ziehen, einziehen <hat>: der Hersteller hat das neue Medikament wieder zurückgezogen.


7.<z. + sich; hat>
a)sich nach hinten, in einer Rückwärtsbewegung irgendwohin entfernen: die Schnecke zieht sich in ihr Haus zurück;

b)(bes. Milit.) [um sich in Sicherheit zu bringen] eine rückwärtige Position beziehen: die Freiheitskämpfer haben sich [auf ihr eigenes Territorium, hinter den Fluss, in die Berge] zurückgezogen; sie zieht sich auf den Standpunkt zurück, sie habe keine andere Wahl gehabt;

c)sich irgendwohin begeben, um allein, ungestört zu sein: ich zog mich [zum Arbeiten] in mein Zimmer zurück; das Gericht zieht sich zur Beratung zurück; sich ins Privatleben z.;

d)aufhören (an etw.) teilzunehmen; (etw.) aufgeben: sich aus der Politik, von der Bühne, von der Lehrtätigkeit z.;

e)sich (von jmdm.) absondern, den Kontakt (mit jmdm.) aufgeben: sich von den Menschen, seinen Freunden z.



8.wieder dorthin ziehen, wo man schon einmal gewohnt hat <ist>: sie will wieder [nach Köln] z.
zurückziehen  

[unr. V.]: 1. [hat] a) wieder an den Ausgangspunkt, an seinen [früheren] Platz ziehen: sie zog mich [auf den Gehsteig, ins Zimmer] zurück; b) nach hinten ziehen: wir müssen den Schrank [ein Stück] z.; sie zog ihre Hand zurück. 2. zur Seite ziehen [hat]: er zog den Riegel, die Gardine zurück. 3. ein Grund sein für den Wunsch, den Entschluss, irgendwohin zurückzukehren [hat]: das Klima zieht ihn immer wieder nach Italien zurück; [unpers.:] es zieht mich zu ihr, dorthin zurück. 4. zurückbeordern, wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren lassen [hat]: der Einsatzleiter zog die Wasserwerfer zurück; einen Botschafter, Truppen [aus einem Land] z. 5. für nichtig, für nicht mehr gültig erklären; rückgängig machen, wieder aufheben, widerrufen [hat]: einen Auftrag, einen Antrag, eine Bestellung, eine Klage, Anzeige, eine Kündigung, Wortmeldung z. 6. wieder aus dem Verkehr ziehen, einziehen [hat]: der Hersteller hat das neue Medikament wieder zurückgezogen. 7. [z. + sich; hat] a) sich nach hinten, in einer Rückwärtsbewegung irgendwohin entfernen: die Schnecke zieht sich in ihr Haus zurück; b) (bes. Milit.) [um sich in Sicherheit zu bringen] eine rückwärtige Position beziehen: der Feind hat sich [auf sein eigenes Territorium, hinter den Fluss, in die Berge] zurückgezogen; Ü sie zieht sich auf den Standpunkt zurück, sie habe keine andere Wahl gehabt; c) sich irgendwohin begeben, um allein, ungestört zu sein: ich zog mich [zum Arbeiten] in mein Zimmer zurück; das Gericht zieht sich zur Beratung zurück; Ü sich ins Privatleben z.; d) aufhören (an etw.) teilzunehmen; (etw.) aufgeben: sich aus der Politik, von der Bühne, von der Lehrtätigkeit z.; e) sich (von jmdm.) absondern, den Kontakt (mit jmdm.) aufgeben: sich von den Menschen, seinen Freunden z. 8. wieder dorthin ziehen, wo man schon einmal gewohnt hat [ist]: er will wieder [nach Köln] z.
zurückziehen  

(sich) zurückziehen, abziehen, von dannen ziehen (umgangssprachlich)
[abziehen, von dannen ziehen]
zurückziehen  

v.
<V. 287>
1 <V.t.; hat> nach hinten ziehen, beiseite ziehen (Vorhang); wegziehen (Fuß); <fig.> widerrufen (Auftrag, Versprechen); ein Angebot, eine Bewerbung, eine Klage ~; Truppen ~; den Wagen ein Stück ~
2 <V.refl.; hat> sich ~ sich rückwärts bewegen, zum Ausgangsort begeben; sich absondern; das Leben in der Öffentlichkeit, im Beruf aufgeben; der Feind hat sich zurückgezogen; sich in die Einsamkeit, in ein Kloster ~; er hat sich ins Privatleben zurückgezogen; wir haben uns von ihm zurückgezogen verkehren nicht mehr mit ihm; im Alter von 65 Jahren zog er sich von seinen Geschäften zurück; sich von der Welt ~; die Abgeordneten zogen sich zur Beratung zurück; das alte Ehepaar lebt sehr zurückgezogen einsam; ein zurückgezogenes Leben führen
3 <V.i.> wieder zum Ausgangsort ziehen; Sven wird schon bald nach Bremen ~
[zu'rück|zie·hen]
[ziehe zurück, ziehst zurück, zieht zurück, ziehen zurück, zog zurück, zogst zurück, zogen zurück, zogt zurück, ziehest zurück, ziehet zurück, zöge zurück, zögest zurück, zögst zurück, zögen zurück, zöget zurück, zögt zurück, zieh zurück, zurückgezogen, zurückziehend, zurückzuziehen]