[ - Collapse All ]
zusammenbrechen  

zu|sạm|men|bre|chen <st. V.; ist>:

1. einstürzen; in Trümmer gehen: das Gerüst, die Brücke ist zusammengebrochen; die Lügengebäude der Zeugen brachen zusammen; das ganze Unglück brach über ihr zusammen (brach über sie herein).


2. einen Schwächeanfall, Kräfteverlust erleiden u. in sich zusammenfallen, sich nicht aufrecht halten können u. niedersinken: auf dem Marsch, vor Erschöpfung, ohnmächtig, tot z.; der Vater brach bei der Todesnachricht völlig zusammen (er erlitt eine schwere gesundheitliche Schädigung).


3. sich nicht aufrechterhalten, nicht fortsetzen lassen; zum Erliegen kommen: die Front, der Verkehr, der Terminplan brach zusammen; jmds. Kreislauf ist zusammengebrochen; an diesem Tag brach für sie eine Welt zusammen (sahen sie sich in ihrem Glauben an bestimmte ideelle Werte enttäuscht).
zusammenbrechen  

zu|sạm|men|bre|chen
zusammenbrechen  


1. einstürzen, in Trümmer gehen, zusammenfallen; (geh.): niederbrechen; (ugs.): einkrachen, kaputtgehen, zusammenkrachen; (Papierdt.): in Verfall geraten.

2. a) bewusstlos werden, das Bewusstsein/die Besinnung verlieren, einen Kollaps/Schwächeanfall/Zusammenbruch erleiden, in Ohnmacht fallen, ohnmächtig werden, zusammenklappen; (ugs.): umkippen, umklappen, wegsacken; (Med.): kollabieren.

b) hinfallen, [hin]stürzen, in sich zusammenfallen/zusammensinken, niedersinken, umfallen; (österr.): niederfallen; (geh.): niederstürzen, zu Fall kommen; (bes. Boxen): zu Boden gehen.

c) die Fassung/die Nerven verlieren, einen Nervenzusammenbruch/einen Schock erleiden, mit den Nerven fertig/herunter/am Ende sein.

3. abstürzen, in die Brüche gehen, [fest]hängen, nicht mehr funktionieren/gehen, scheitern, untergehen, zugrunde gehen; (geh.): schwinden; (ugs.): den Bach runtergehen, platzen, sich verabschieden, streiken; (derb): abkacken; (EDV Jargon): abstürzen, sich aufhängen.

[zusammenbrechen]
[breche zusammen, brichst zusammen, bricht zusammen, brechen zusammen, brecht zusammen, brach zusammen, brachst zusammen, brachen zusammen, bracht zusammen, brechest zusammen, brechet zusammen, bräche zusammen, brächest zusammen, brächst zusammen, brächen zusammen, brächet zusammen, brächt zusammen, brich zusammen, zusammengebrochen, zusammenbrechend, zusammenzubrechen]
zusammenbrechen  

zu|sạm|men|bre|chen <st. V.; ist>:

1. einstürzen; in Trümmer gehen: das Gerüst, die Brücke ist zusammengebrochen; die Lügengebäude der Zeugen brachen zusammen; das ganze Unglück brach über ihr zusammen (brach über sie herein).


2. einen Schwächeanfall, Kräfteverlust erleiden u. in sich zusammenfallen, sich nicht aufrecht halten können u. niedersinken: auf dem Marsch, vor Erschöpfung, ohnmächtig, tot z.; der Vater brach bei der Todesnachricht völlig zusammen (er erlitt eine schwere gesundheitliche Schädigung).


3. sich nicht aufrechterhalten, nicht fortsetzen lassen; zum Erliegen kommen: die Front, der Verkehr, der Terminplan brach zusammen; jmds. Kreislauf ist zusammengebrochen; an diesem Tag brach für sie eine Welt zusammen (sahen sie sich in ihrem Glauben an bestimmte ideelle Werte enttäuscht).
zusammenbrechen  

[st. V.; ist]: 1. einstürzen; in Trümmer gehen: das Gerüst, die Brücke ist zusammengebrochen; Ü die Lügengebäude der Zeugen brachen zusammen; das ganze Unglück brach über ihr zusammen (brach über sie herein). 2. einen Schwächeanfall, Kräfteverlust erleiden u. in sich zusammenfallen, sich nicht aufrecht halten können u. niedersinken: auf dem Marsch, vor Erschöpfung, ohnmächtig, tot z.; der Vater brach bei der Todesnachricht völlig zusammen (war dadurch völlig gebrochen). 3. sich nicht aufrechterhalten, nicht fortsetzen lassen; zum Erliegen kommen: die Front, der Verkehr, der Terminplan brach zusammen; jmds. Kreislauf ist zusammengebrochen; an diesem Tag brach für ihn eine Welt zusammen (sah er sich in seinem Glauben an bestimmte ideelle Werte enttäuscht).
zusammenbrechen  

v.
<V.i. 116; ist> in Trümmer gehen, einstürzen (Gebäude); <fig.> schweren Schaden erleiden, unwirksam werden, zum Stillstand kommen (Angriff, Unternehmung); vor Entkräftung erkranken, ohnmächtig werden; der Angriff ist im feindlichen Artilleriefeuer zusammengebrochen <fig.> die Brücke brach infolge zu starker Belastung zusammen; sie ist infolge Überanstrengung, nach seinem Tode vor Erschöpfung völlig zusammengebrochen <fig.> unter der drückenden Last der Beweise brach der Angeklagte zusammen und gestand die Tat <fig.> bei diesem entsetzlichen Anblick brachen die Knie unter ihr zusammen; er arbeitete bis zum Zusammenbrechen
[zu'sam·men|bre·chen]
[breche zusammen, brichst zusammen, bricht zusammen, brechen zusammen, brecht zusammen, brach zusammen, brachst zusammen, brachen zusammen, bracht zusammen, brechest zusammen, brechet zusammen, bräche zusammen, brächest zusammen, brächst zusammen, brächen zusammen, brächet zusammen, brächt zusammen, brich zusammen, zusammengebrochen, zusammenbrechend, zusammenzubrechen]